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Thema: Zündprobleme mit einer KR51/1K


  1. #1

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    Standard Zündprobleme mit einer KR51/1K

    Hallöchen,

    ich fahr jetzt seit 2 Monaten erfolgreich meine kleine Schwalbe.
    Es gab auch bisher keine Probleme, nur fängt sie jetzt an im unteren und mittleren Drehzahlbereich Unsinn zu fabrizieren.

    Es gibt Zündaussetzer, gelegentlich ne Fehlzündung und manchmal nimmt sie überhaupt kein Gas mehr an, geht aus und nach einmal Antreten gehts weiter. Es fühlt sich an, als ob sie kurzzeitig keinen Sprit bekommt. Außerdem springt sie erst nach längerem Antreten an, wenn sie ne Nacht gestanden hat.
    Allerdings läuft der Leerlauf super, auch Vollgas geht ohne Probleme, nur wenn ich beschleunigen will haperts. (Es kann ja nicht der Sinn der Sache sein sich jedesmal mit der Kupplung bis in den höchsten Drehzalhbereich zu schleifen... )

    Als Lösung dacht ich kommt sicher der Vergaser in Frage. Interresanterweise hatte mein Vorgänger einen BING Vergaser verbaut, welcher eigentlich an die SR50 gehört. Da die Schwlabe so einen sagenhaften Verbrauch von 4,6l hatte und nicht über 54km/h zu bringen war, war er mir eh ein Dorn im Auge und ich hab ihn gegen einen BVF 16N1-5 eingetauscht.

    Allerdings ändert das absolut nichts am Problem. Alles bliebt wie es ist...


    Ich wär froh, wenn jemanden eine Idee hat...
    der mero

  2. #2

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    Standard

    hallo Mero,
    das Problem hatte ich auch. bei mir wars nur ein vertopfter Spritfilter.
    musste mal gucken

    Mfg

  3. #3
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    Standard

    und zusätzlich: hast du in den 2 monaten mal ne grundwartung gemacht? also: vergaser (richtig!!!) gereinigt und eingestellt, auspuff auf schmodder untersucht, zündung eingestellt (bzw. nachgestellt), schmodder aus dem luftberuhigungsbehälter abgelassen, neue zündkerze verbaut,.....

    zusätlich zu diesen punkten kannst du dir auch mal im faq den beitrag "frühjahrsputz" durchlesen.

    das geht jetzt nicht persönlich gegen dich und deine sicher tolle neue schwalbe aber: wer geht denn tatsächlich davon aus, dass nach einem kauf eines 30 jahre alten gefährts einmal raufsetzen und los gehts ausreicht? und selbst wer nict davon ausgeht, wer kommt denn nicht auf die idee, mal ne wartung vorzunehmen. ich sage das deshalb, weil ich derartige threads (wie deinen) in meiner noch nicht mal sooo langen schwalbennestkarriere schon so oft gelesen habe, dass es mich echt erschreckt. wenn ich mir eine gebrauchte hose kaufe, wasch ich sie vor dem ersten anziehen, wenn ich mir ne alte holztruhe vom flohmarkt kaufe, mach ich sie sauber und reparier das scharnier, bevor ich sie nutze. mit ner schwalbe ist es nicht anders.

    also ab raus in den garten oder die garage, druck dir die passenden anleitungen hier aus dem faq oder dem best of the nest aus und los gehts. dann rennt der vogel auch sicher wieder.

    gruß aus kiel

  4. #4

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    Standard

    Danke erstmal für den Hinweis totoking,

    allerdings hab ich das tatsächlich schon gemacht. Bevor ich den neuen Vergaser eingeaut hab, hab ich ihn natürlich zerlegt und grungereinigt (ist wie neu, das gute Stück) ich hab den auspuff ausgebrannt, nen neuen Benzinschlauch verbaut, aus allen mir bekannten Drecksammelnden Teilen den Dreck entfernt (Luftfilter, Vergaserwanne, Luftberuhiger, Filer, etc..)

    Ne neue Zündkerze ist tatsächlich auch schon drin...


    der mero

  5. #5
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    hi,
    na das ist doch mal ne aussage. dann solltest du als nächstes tatsächlich die zündung einstellen. also prüf nach, ob der unterbrecher bei maximaler öffnung 0,4 mm öffnet. auch den zündzeitpunkt solltest du prüfen und ggf. nachstellen. läuft der vogel dann immer noch nicht, sehen wir weiter.

    gruß aus kiel

    ps: im "best of the nest" findest du eine bebilderte anleitung zum einstellen der zündung.

  6. #6

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    Standard

    Jap, danke...

    ...das hab ich vorhin auch getan. Allefrdings hat es nur bedingt geholfen.
    Der Zündzeitpunkt ist jetzt so eingestellt wie es bei http://www.moser-bs.de/ beschrieben ist. Erst nachdem ich (ich weiß, man soll nich) die den Kontakt der Zündkerze etwas nachgebogen hab, lief sie wieder besser.

    Trotzdem sind nach wie vor einige Zündaussetzer zu spüren. Aber sie ist erstam wieder weitesgehend fahrbereit.

    Was könnte denn noch Schuld sein?

    der mero

  7. #7
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    Standard

    schuld sein können korrodierte kontakte im kerzenstecker, in der zündspule und vor allem an den zündkabelenden, eine mangelhaft isolierte kabeldurchführung bei der innenliegenden zündspule.

    im prinzip zündungsseitig erstmal alles. ist leider so... wenn du also dabei bist, solltest du jeden kontakt säubern prüfen und im zweifel ersetzen.

    gruß aus kiel

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