Beiträge von Freeriderz

    Moin zusammen!

    Meine 66er KR51 im Originalzustand und ich waren bisher sehr gute Freunde und haben gemeinsam schon viele Köpfe verdreht. Aktuell kriselt diese Freundschaft aber etwas, weil sie ein besonders hartnäckiges Warmstartproblem entwickelt hat. Ich habe noch ein paar Verdächtige auf der Liste, die ich ausschließen möchte, bevor ich hier einen eigenen Thread dazu eröffne. Als nächstes soll bspw. die Zündspule auf der Grundplatte getauscht werden und dazu hätte ich folgende Frage:
    Verbaut ist eine 8306.8-100 Grundplatte (SLMZ) mit originalen DDR Spulen - soweit ich das beurteilen kann. Könnt ihr mir eine Ersatz-Spule/Hersteller empfehlen? Wenn es nämlich bei der Spule ähnliche Qualitätsunterschiede wie beim Kondensator gibt, möchte ich die nicht erst alle durchprobieren.

    Beste Grüße, Christian (Bild dient nur dem Clickbait ^^ )


    Peter, über den Ablauf weiß ich Bescheid. Mich hatte nur immer der Fakt gewundert, dass viele (Videos) krampfhaft versuchen die 0,4mm kurz nach OT zu messen, was durch das Polrad manchmal nur schwer möglich ist. Mit dem Wissen über das Aussehen des "Nockens" am Polrad kann man aber auch getrost erst dann die 0,4mm messen, wenn der Unterbrecher vom Polrad wieder freigegeben wurde.

    Gruß, Christian

    Ah, dann haben wir wohl aneinander vorbeigeredet :)

    Trotzdem finde ich die Wortwahl "irgendwo dahinter" etwas irreführend, weil das suggeriert, dass es irgendwo nach OT ein "echtes" Maximum gibt. Wir sind uns doch jetzt aber einig, dass ungefähr bei OT vielmehr ein Plateau beginnt, wo der Öffnungswinkel gleich groß bleibt. Die Länge dieses Zeitraums ist auch durchaus 1/8 Kurbelwellenumdrehung (oder sogar mehr) lang.
    Man muss die 0,4mm also nicht zwangsweise am/kurz hinter OT messen, sondern einfach nur irgendwo innerhalb des doch recht langen Plateaus. Das wiederum sollte die Messung sehr erleichtern, weil das Polrad bei/kurz nach OT den Unterbrecher manchmal komplett verdeckt.

    Moin Kai!
    Wenn du dir aber das Polrad anschaust, dann ist die Exzentrizität über einen breiten Bereich gleich dick. Es gibt keine Stelle, die dicker ist wie bspw. bei einem Nocken einer Nockenwelle, wo tatsächlich nur ein Punkt die maximale Erhebung hat.
    Somit wird der Unterbrecher über den gesamten Bereich gleich weit aufgedrückt (="Öffnungsplateau") und es gibt kein zeitpunktspezifisches Maximum und somit kann man die 0,4mm "jederzeit" nach OT messen solange man sich in diesem "Plateau" befindet (z.B. 1/8 Umdrehung nach OT). Oder übersehe ich etwas?

    Gut, das deckt sich mit meinen Annahmen/Beobachtungen, danke euch beiden!
    Schaut man sich nämlich das Polrad innen an der Stelle an, wo es den Unterbrecher aufdrückt, ist die Exzentrizität relativ lange konstant (rot im Screenshot). Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass der Unterbrecher relativ lange maximal geöffnet bleibt. Somit muss man nicht zwangsweise am OT die 0,4mm messen, sondern kann dies auch an einer Stelle machen, wo das Polrad besseren "Zugang" mit der Lehre zum Unterbrecher bietet, oder?

    Moin zusammen,


    Beim Einstellen von Unterbrecherzündungen beobachtet man den Unterbrecher naturgemäß immer am ZZP und OT. Gestern ist mir beim Weiterdrehen des Polrads aber aufgefallen, dass der Unterbrecher nach OT noch ziemlich lange offen bleibt. Die gesamte Öffnungsdauer des Unterbrechers beträgt ca. 1/3 einer Gesamtumdrehung. Intuitiv hätte ich mit einer viel geringeren Öffnungsdauer gerechnet. Daher eine vielleicht dumme Frage: Wie lange ist die Öffnungsdauer des Unterbrechers normalerweise?

    Schönes Wochenende, Christian

    Moin zusammen,

    ich bin ein großer Fan von den Moser-Schaltplänen und nutze diese regelmäßig bei der Fehlersuche. Beim Vergleichen des KR51 Schaltplans mit der Grundplatte ist mir aufgefallen, dass ich ein Element nicht zuordnen kann. Kann mir jemand von euch verraten was das "Fragezeichen"-Element ist?




    Beste Grüße, Christian

    Hallo zusammen,


    die Patinarestauration nähert sich ihren letzten Schritten. Eine Frage habe ich aus aktuellem Anlass aber noch, ist die Feder am Kupplungshebel am Lenker überhaupt relevant? Mir ist sie beim Montieren leider abgebrochen, allerdings wird der Hebel auch ohne vorhandene Feder immer wieder zurückgeholt. Funktioniert also wie es soll auch ohne diese Spiralfeder.
    Ich nehme an, dass die Federn/Druckstangen in der Kupplung stark genug sind, um den Hebel am Lenker auch ohne vorhandene Feder immer wieder zurückzuholen? Oder habe ich irgendwas falsch verbaut?


    Gruß, Christian

    Habe mal kurz einige Kanäle in den Vergaser eingezeichnet mit Erklärungen zu den Gedanken.
    Die Fragezeichen haben sich dadurch etwas gelichtet und ich denke verstanden zu haben, wie die Regulierschraube mit der Leerlaufdüse interagiert. Ein großes Fragezeichnen ist aber noch bei dem anderen runden Loch vorhanden. Auch kann ich mir nicht ganz erklären, wie es im Düsenstock-Gewinde tatsächlich aussieht und wie das mit der ovalen Bohrung an der Seite zusammenhängt.
    Aber seht selbst:
    https://www.dropbox.com/s/jt0m…nalkonfiguration.jpg?dl=0


    Würde mich über eure fachkundigen Meinungen freuen! :)

    Guten Abend zusammen,


    wo ich den Vergaser aktuell sowieso in der Hand habe, würde ich gerne mal nachvollziehen, wo im Vergaser überall Kanäle verlaufen und was deren Zweck ist. Gibt es im Netz ein Bild eines aufgeschnittenen BVF-Vergasers, der für Schulungszwecke mal präpariert wurde?


    Konkret geht es um diese Löcher/Kanäle:
    - 3 Löcher auf Luftfilterseite (oval, rund rund). Wo gehen die hin und was ist deren Zweck?
    - welchen Kanal beeinflusst die Leerlaufluft-Regulierschraube?
    - hat die Leerlaufdüse mehr als nur einen Abgang? Beim Reinleuchten ins Gewinde der Leerlaufdüse sieht es fast so aus, als würde dort noch eine Bohrung zur Motorseite weggehen? Würde jedenfalls Sinn machen, da mir ja noch der Kanal für die Wechselwirkung mit der Regulierschraube fehlt.


    Gruß, Christian

    Servus Gabriele, vielen Dank für dein Angebot! Ich bin nun schon seit einigen Wochen stolzer Besitzer einer Schwalbe und richte diese gerade her. Aber ich hoffe, du findest einen würdigen Nachfolger für deine! :)



    Ich möchte für die folgende Frage keinen neuen Thread aufmachen, daher versuche ich es jetzt einfach mal hier:
    Ich revidiere gerade meinen Vergaser und dabei habe ich festgestellt, dass die Bezeichnung des Vergasers aufgrund eines Lochs nicht ganz lesbar ist. Daher wäre meine Frage an euch, ist es ein BVF 16N1? Meiner Meinung nach kann man die letzte Zahl gerade noch so als "1" durchgehen lassen. Und die zweite Frage, was hat es überhaupt mit diesem Loch auf sich? Ist das original so?


    Bild 1
    Bild 2
    Bild 3



    Viele Grüße, Christian