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Thema: Verständnisfrage zur Einstellung der Zündung SLPZ mit Markierungen


  1. #1
    Zündkerzenwechsler
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    Standard Verständnisfrage zur Einstellung der Zündung SLPZ mit Markierungen

    Hi Leute,

    ich hätte da mal eine Verständnisfrage zur Einstellung der Zündung der SLPZ. Bei den späteren Modellen mit Markierung liest man ja zur Einstellung:

    Zitat Zitat von u.A. Mopedfreunde Oldenburg
    Nach dem Lösen (und wirklich nur lösen) der Befestigungskrallen der Grundplatte wird das Polrad in Zündstellung gebracht. Hierzu wird das Polrad gedreht, bis die darauf angebrachte Strichmarkierung der Zündzeitpunktmarkierung auf dem Motorgehäuse gegenüber steht. Nun wird die Grundplatte soweit verdreht, bis die Einkerbung darauf mit der Abrißmarkierung auf der Schwungscheibe übereinstimmt. In dieser Stellung muß der Unterbrecher gerade öffnen.
    Zur Einstellung wird die Befestigungsschraube des Unterbrechers leicht gelöst und dieser so verdreht, bis sich die Kontakte gerade abzuheben beginnen. Jetzt noch Unterbrecher und Grundplatte wieder festschrauben. Im OT müßen die Unterbrecherkontakte genau 0,4 mm weit geöffnet sein. Dies auch prüfen und gegebenenfalls durch Lösen und Verschieben der Unterbrecherplatte einstellen.
    Also in Kurzform: Alle drei Markierungen auf einander & dann den Unterbrecher einstellen, sodass dieser in dem Moment öffnet. Ist das denn eigentlich richtig sauber?

    Denn ich glaube, dass das nicht ganz richtig sein kann, schließlich kann man am Unterbrecher ja eigentlich nur die maximale Öffnung einstellen und nur in Folge den Öffnungszeitpunkt. Will man also am exakten Öffnungszeitpunkt (der ja absolut essentiell ist) festhalten, nimmt man mit unter eine nicht exakte maximale Öffnung in den Kauf.

    Ich hab trotz der Markierungen die Grundplatte gedreht, bis der Unterbrecherzeitpunkt stimmt und danach noch den Unterbrecher selber. Somit stimmen Öffnungszeitpunkt und maximale Öffnung genau, aber ich könnte Gefahr laufen, dass die Position von Schwungrad und Spulen nicht genau richtig ist. Das wiederum ist/wäre dann ja auch bei allen Zündungen ohne Markierungen der Fall... Schließlich unterscheiden die sich ja nur anhand der Markierungen.

    Also meine These lautet: Markierung auf dem Polrad nutzen, ja! Das verrät einem ja den richtigen Punkt vor OT. Aber den Zeitpunkt der Unterbrecheröffnung schon mittels Grundplatte und danach die max. Öffnung via Unterbrecher (mit anschließender Kontrolle) einstellen.

    Was meint ihr?

    Gruß

    saharabrown

  2. #2
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Moin saharabrown

    Grundsätzlich richtig, den OT am Polrad festzumachen.
    Das funktioniert mit Uhr oder mit Gradmesser etwa gleich gut.
    Den Unterbrecherabstand (die 0,4) sucht man im höchsten Punkt des Nocken.
    Und ja, manchmal muss man für den richtigen ZZP die Grundplatte etwas drehen.
    Fazit: Nach 30 und mehr Jahren stimmen die 3 Markierungen nur in den seltensten Fällen.

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  3. #3
    Zündkerzenwechsler
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    Super Kai, danke für die Antwort. Dann bleibe ich bei meinem Arbeitsablauf. Aber ich werde die Markierung auf dem Schwungrad überprüfen. Die zeigt ja an bzw. soll ja anzeigen, wann der Motor 1,8mm vor OT (M541) ist, richtig?
    Welche Rolle spielt denn wohl die Lage Polrad zur Grundplatte?

  4. #4
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Jupp, 1,8 ist richtig.
    Das Polrad ist fest auf der Kurbelwelle = Kausalität zum OT.
    Im Polrad ist der Nocken, welcher den Unterbrecher abhebt.
    Die Position von Polrad und Grundplatte zueinander bestimmen also den ZZP.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

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