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Thema: Bleisammler oder Gelbatterie, welche Ladespannung?


  1. #1
    Moe
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    Moderator Simsonschrauber Avatar von Moe
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    Guten Abend allseits,

    habe mal wieder ein Problem, welches nach erfolgloser Suche im FAQ, nun hier seine Aufmerksamkeit erhalten soll. Ich habe ein Problem mit meiner Batterie (6 V), sie hält nur noch ca 1 Monat, ein Austausch wäre meiner Meinung angebracht, nur es gibt kaum noch Bleisammler für meine KR 51/2. Kann ich auch eine herkömmliche Gelbatterie verwenden, denn laut schwalbebuch soll eine orginal Batterie nur bei 0,5 Ah geladen werden. Nun gibt es hier in meiner großen Stadt kein solches Ladegerät, es gibt sie erst ab 2,5 Ah. kann ich meine Batterie auch mit 2,5 Ah laden, oder fliegt sie mir dann um die Ohren?X(. Hat jemand Erfahrung mit den Gelbatterien gemacht? Also für die hilfe im voraus schon mal recht herzlichen Dank! Die KR 51/2 E besitze ich seit einem Monat, daher die Zeitangabe.

  2. #2
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    Also ich empfehle eine normalen Bleibatterie denn Solange du keine elektronische Ladeanlage hast wird mit Konstantstromm geladen was bei einem normalen Sammler nur Gasen bedeutet aber bei einem BleiGelAkku das Ende...

    Ach ja Bleiakkus bekommst du bei Ebay, Louis, den verschiedenen Simsonschops usw.....

    Also an Batterien für deine KR51 wirds nicht mangeln

  3. #3
    Moe
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    Moderator Simsonschrauber Avatar von Moe
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    Grüzzi,

    und wie ist dit nun mit dem Ah-Wert? Geht da auch ein Ladegerät mit dem ich die korekte Voltzahl, aber eben nicht 0,5 Ah einstellen kann?

    thanks

  4. #4
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Es ist zwar keinesfalls gesund, aber du kannst auch mit einem stärkeren Ladegerät den kleinen Akku laden. Da gast er zwar recht heftig, meiner hält aber dennoch bereits das dritte Jahr ohne zu mucken. Ich hatte auch lange Zeit nur ein Auto-Ladegerät mit 4A Ladestrom. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass man den Akku nicht versehentlich an 12V hängt, das nimmt er schwer übel. Ich habe mir jetzt aber auch ein kleines Steckerladeteil mit 0,5A gekauft, sowas gibts bei ebay schon für rund 10€ oder sogar noch weniger.

  5. #5
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    Original von Moe:
    Guten Abend allseits,

    habe mal wieder ein Problem, welches nach erfolgloser Suche im FAQ, nun hier seine Aufmerksamkeit erhalten soll. Ich habe ein Problem mit meiner Batterie (6 V), sie hält nur noch ca 1 Monat, ein Austausch wäre meiner Meinung angebracht, nur es gibt kaum noch Bleisammler für meine KR 51/2. Kann ich auch eine herkömmliche Gelbatterie verwenden, denn laut schwalbebuch soll eine orginal Batterie nur bei 0,5 Ah geladen werden. Nun gibt es hier in meiner großen Stadt kein solches Ladegerät, es gibt sie erst ab 2,5 Ah. kann ich meine Batterie auch mit 2,5 Ah laden, oder fliegt sie mir dann um die Ohren?X(. Hat jemand Erfahrung mit den Gelbatterien gemacht? Also für die hilfe im voraus schon mal recht herzlichen Dank! Die KR 51/2 E besitze ich seit einem Monat, daher die Zeitangabe.
    Hallo,

    lies bitte meine ausführliche Beschreibung 'Bleibatterie
    richtig behandeln' vom 24.07.04 !
    Ein hierfür geeignetes Ladegerät ist bei Conrad schon in versch. Leistungsstufen ab ca. 12 EUR zu haben.
    Zusammengefasst gilt: Gelbatterien sind prima, dürfen aber niemals (!) über 7,2Volt (für 3Zellen) geladen werden!

    Viele Grüße

    robbikae

  6. #6
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    Original von Baumschubser:
    Es ist zwar keinesfalls gesund, aber du kannst auch mit einem stärkeren Ladegerät den kleinen Akku laden. Da gast er zwar recht heftig, meiner hält aber dennoch bereits das dritte Jahr ohne zu mucken. Ich hatte auch lange Zeit nur ein Auto-Ladegerät mit 4A Ladestrom. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass man den Akku nicht versehentlich an 12V hängt, das nimmt er schwer übel. Ich habe mir jetzt aber auch ein kleines Steckerladeteil mit 0,5A gekauft, sowas gibts bei ebay schon für rund 10€ oder sogar noch weniger.

    Nicht zur Nachahmung empfohlen! Jede Bleibatterie gibt ihren Geist auf, wenn sie nicht korrekt geladen wird!!!!

    Viele Grüße

    robbikae

  7. #7
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Ich habs auch nicht zur Nachahmung empfohlen, es ist nur ein Notbehelf.

    Es ist aber allemal besser, einen Akku mal ne halbe Stunde mit 4A zu laden, als tagelang mit einem tiefentladenem Akku rumzufahren. Allerdings hat mein Auto-Ladegerät eine Ladestrombegrenzung und es schaltet automatisch ab. Also wird der Akku nur kurze Zeit so heftig belastet, dann gehts gemächlich weiter und man kann den ordentlich voll laden ohne dass er auseinander fliegt. Gesund ist das nicht, das ist mir klar.

    Das kleine Steckerladeteil mit 0,5A ist aber in jedem Fall die bessere Variante, da kann man den Akku locker auch mal 24h dran lassen, das regelt auch zurück.

  8. #8
    Moe
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    Guten Tag auch,

    tja, da werd ick mir dann doch noch mal dit passende Ladegerät besorgen, nen um die Ohren sausender Bleisammler muß nicht sein. Bedanke mich für den hilfreichen Rat, mit elektrischen Dingen hab ich es nicht so!



  9. #9
    Glühbirnenwechsler
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    Hallo,
    nur mal als kleine Bemerkung nebenbei:
    Eine Batterie wird dir nie um die Ohren fliegen sie kocht höchstens!!!
    Und wenn man die schon erwähnte Not-Lösung nimmt passiert auch nach 4Stunden nichts, wichtig ist nur das die Befüll kappen offen sind und das eventuel verloren gegangenes wasser wieder aufgefüllt wird.
    (hab ich selbst schon gemacht und es ist nichts passiert(musste jedoch nach 4St. aufhören wegens kochen)funktioniert jetzt einwandfrei)

  10. #10
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    Original von kassler-schwalbe:
    Hallo,
    nur mal als kleine Bemerkung nebenbei:
    Eine Batterie wird dir nie um die Ohren fliegen sie kocht höchstens!!!
    Und wenn man die schon erwähnte Not-Lösung nimmt passiert auch nach 4Stunden nichts, wichtig ist nur das die Befüll kappen offen sind und das eventuel verloren gegangenes wasser wieder aufgefüllt wird.
    (hab ich selbst schon gemacht und es ist nichts passiert(musste jedoch nach 4St. aufhören wegens kochen)funktioniert jetzt einwandfrei)
    Hallo,
    'als Fürsprecher misshandelter Bleibatterien' möchte ich hier auf mein oben erwähntes Posting hinweisen! Für eine Gelbatterie ist jede Ladung bei Klemmenspannung über 7,2V (bzw. 14,4V) Gift, für eine offene Batterie ist jede Ladung im Bereich der Gasung (über 2,4V/Zelle) schädlich, wenn dabei die Stromgrenzen (10% des Ah-Wertes in Ampere ab 2,4V/Zelle und 5% des Ah-Wertes in Ampere bei 2,65V/Z) überschritten werden! Die zu starke Gasung sorgt nicht nur für einen Verlust an Wasser, sondern strudelt aktive Masse aus den Platten. Dadurch verliert sie Kapazität, lagert sich die Masse am Boden ab, dann können Plattenkurzschlüsse entstehen, die die Zellen total unbrauchbar machen!
    Das Batteriezellen im Gasungsbereich durch eine Knallgasexplosion die Zellendeckel absprengen, ist gar nicht so selten. In den Zellen ist jede Menge zündfähiges Gasgemisch und bei Lösen von Teilen der aktiven Masse entstehen kleine Fünkchen die durchaus zur Zündung führen können.

    Viele Grüße

    robbikae

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