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Thema: PROBLEM MIT LENKKOPFLAGER: wie im wilden Westen


  1. #1
    Zündkerzenwechsler Avatar von chank
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    Standard PROBLEM MIT LENKKOPFLAGER: wie im wilden Westen

    Moin!
    HAbe mit meiner Schwalbe ein Problem, dass ich zwar schon mal gepostet habe, aber irgendwie kam da nich die vielversprechende Antwort bei raus die ich mir versprochen habe... :cry:
    Also sorry, dass ich die Frage jetzt noch mal stelle.
    Um Missverständnisse auszuschließen: es handelt sich bei mir nicht um das oftgenannte Lenkerpendeln, also, dass sich die Schwalbe bei einer bestimmten Geschwindigkeit aufschaukelt oder stark zu schlingern/zittern anfängt. Das habe ich nicht. Sie läuft ruhig.

    Bei mir ist das Problem mit der Lenkung folgendes:
    Der Lenker geht, wenn man ihn von einer zur anderen Seite einschlägt, nicht immer gleich schwer bzw. leicht zu drehen sondern würde am liebsten immer in der mittleren Position bleiben.
    Um es anders zu erklären: Ihr kennt ja bestimmt die Saloon-Türen aus den Wildwestfilmen, die hin- und herpendeln bis sie in der mittleren Position bleiben. Und genau so ist das mit meinemLenker auch. :wink:
    Wenn sie aufgebockt ist und man dem Lenker nur einen leichten SToß versetzt dann pendelt er sich auch wieder in der Geradeaus-Stellung ein.
    Mir wurde schon gesagt, dass das auch an den Lenkkopflagern liegen könnte. Wenn es so wäre würde ich die gerne komplett auswechseln, habe dazu aber auch noch keine richtige Anleitung gefunden (bin neu in der Materie und brauche es ganz genau vorgekaut)
    Wer allerdings eine andere Idee hat und was man da machen könnte darf, nein muss, mir das verraten. Bitte, denn das geht voll auf die Eier. Man kann zum Beispiel nicht richtg langsam fahren, da man sonst ganz schnell ins Schlingern kommt, da die Lenkung ja nur so "ruckartig" über die mittlere Position hinaus geht.

    Danke schon ma für ein paar evt Antworten...

  2. #2
    Tankentroster Avatar von HaNNi8aL
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    Standard

    Das könnte entweder die Lagerschalen sein, da passiert es aus Verschleissgründen das sich die Kugeln einlaufen, du also kleine Kerben drin hast... Das selbe kann auch bei den Gegenstücken passiere, Tausch die Teile mal und guck ob es weg ist, ich glaub alles zusammen kostet im netten Onlineshop nebenan nich mehr als 16€


    Klickst Du!!


    Ne andere Ursache kann auch sein das du eine zu Lange Schraube im Rahmenstirnrohr eingebaut hast... wenn die am Schwingenträger schleift hast du sowas wie arretierung drin, als ich meinen Habicht bekommen hab war das da auch so... musste den ganze Träger tauschen... aber ich weiss nich ob die Schwalbe da überhaupt nen Loch hat, beim SR4-x ist der Laderegler am Stirnrohr verbaut.


    Zum Lagerwechsel:

    1. du baust den Lenker ab und entfernst die obere Mutter und nimmst den Gesammten Schwingenträger nach unten raus. Wenn du das alleine machst solltest du das Vorderrad ausbauen damit nach unden genug Platz ist um alles raus zu bekommen. Ob du bei einer Schwalbe die Lampenmaske abnehmen must weiss ich nicht, beim Habicht musste ich das nicht.

    2. du nimmst die Lagerschalen aus dem Stirnrohrund zeihst das Gegenstück von dem Stehholm der Vorderradschwinge, es kann sein das du zum entfernen der Lageschalen nen bisschen Gewalt brauchst (Gummihammer)

    3. du setzt alles wieder in umgekehrter reihenfolge zusammen und musst meim festziehen der Mutter darauf achten das du sie nicht zu fest anziehst, sonst kann es sein das du gleich wieder Kerben in den Laufringen hast.
    Überprüfe das Lenkungslagerspiel indem du an der Schwinge in ausgebautem Zustand nach vorne und hinten "wackelst". wenn das nicht wackelt und du leich nach links und rechts drehen kannst is alles perfekt.

    Lenker dran und alles is schick

  3. #3
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    Hallo,

    Das sind die Lenkkopflager, mit der Zeit laufen die Kugeln das Lagerringes sich in die Lagerschale ein, dadurch entsteht das klemmen in manchen Lenkerpositionen.
    Zum Ausbau würde ich empfehlen alles abzubauen was vorne dran ist, Lenker, Lampengehäuse usw.
    Dann siehst du schon wie die Lager befestigt sind: oben große Mutter-->Nasenscheibe->noch eine große Mutter. Wenn du das abhast kannst du die Vorderradkonstruktion nach unten herausnehmen.
    Die Lagerschalen im Rahmen sind oft recht fest um die rauszukriegen kannst du ein Stück Rohr nehmen welches du durch das Stirnrohr des Rahmens steckst (bis es an den Innering der Lagerschale stößt die du raushaben willst) und dann draufrumhämmerst immer schön umsetzen damit die Lagerschale nicht verkantet.
    Beim Einbau der neuen Lagerschalen solltest du ein Stück Holz als Zwischenlage nehmen und die dann reinschlagen, vorher schön Fett dran damits auch flutscht. Und darauf achten das die Lagerschalen nicht verkanten.
    Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge, das wirst du schon sehen.
    Empfehlenswert ist ein Hakenschlüssel evtll. auch ein Zweilochmutternschlüssel zum lösen und anziehen der Verschraubung.
    Es empfiehlt sich nach einiger Fahrstrecke die Muttern nochmal nachzuziehen, da sich die Lagerschalen oft noch etwas setzen.

    mfg Gert

  4. #4
    Zündkerzenwechsler Avatar von chank
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    Danke für eure Antworten. So ausführlich ist ja fast schon zu viel erwartet aber ich kannes gut brauchen. Werd mal schauen ob mein Loh gekommen ist, dann kan ich mich mal nach neuen Lagern umschauen und nächstes Wochenende hab ich dann erst mal wieder was zu schrauben. Was soll man auch sonst mit seiner freien Zeith machen (außer Schwalbe fahren) :wink:

  5. #5
    Tankentroster
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    Hmm! Also bei Fahrrädern nennt sich so etwas Steuersatz und die Lagerschalen werden, um ihre Parallelität zu gewährleisten, nicht eingeschlagen, sondern, präzise geführt, mit einer Art Spindel eingepresst!

    Gruß shanty

  6. #6
    Zündkerzenwechsler Avatar von chank
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    sorry aber mit der Werkstattausrüstung kann ich bei mir daheim leider nicht dienen... aber ich werde das ganze schon mit viel GEfühl und Liebe angehen :wink:

  7. #7
    Tankentroster
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    @ chank Für Fahrradsteuersätze (1", 1,25", 1,5") hab ich so was rumliegen. Das Teil wird aber kaum für die Simsonlagerschalen passen. Da ich z.Zt. bei meiner Schwalbe ähnliche Proleme habe, werde also auch ich (aber immerhin mit schlechten Gewissen... ) vorsichtig den Hammer schwingen müssen. Ich wollte nur mal auch was Schlaues schreiben, bzw. zeigen, wie es (eigentlich) richtig gemacht werden sollte, hätte man das passende Werkzeug...
    Wie hier schon bemerkt, gutes Einfetten vorher (Steuerrohr und Schalen) ist extrem wichtig!

    mfG shanty

    PS. Wie angenehm leicht und handlich doch so ein Fahrradrahmen ist...!

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