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Thema: Regenerierte Motor jault im Schubbetrieb


  1. #1
    Schwarzfahrer
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    Standard Regenerierte Motor jault im Schubbetrieb

    Hallo Simson-Fans,

    habe vor mittlerweile rund 180 km meinen M541 regeneriert. Also neue Lager, Dichtungen+Hylomar, Wellendichtringe aus Viton, neuer Zylinder (Qualitativ eigentlich sehr gut, vernünftig gehont, nicht zu rauh, keine Gussreste etc) samt Kolben (K20) und ne Kurbelwelle mit "Silberlager" und schlankerem Pleuel.

    Problem: schon vom ersten Moment an jault der Motor im Schubbetrieb. Der Motor hört sich im Betrieb wunderbar ruhig und summend an, nur wenn ich vom Gas gehe und der Motor geschoben wird jault es leise und in unterschiedlicher Intensität, aber reproduzierbar.

    Hat jemand eine Idee?

    Gruß
    Robert

  2. #2
    Glühbirnenwechsler
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    Beiträge
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    Standard

    entweder ein lager sitzt nich richtig drin und steht unter spannung oder die neuen lager müssen sich erst noch ein bisschen einlaufen...

  3. #3
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    5.049

    Standard

    Einen Zweitakter würde ich eher nicht im Schubbetrieb (quasi Motorbremse) benutzen... .es bleibt einfach die Schmierung weg.

    Nun gut, wie ist es wenn du die Kupplungs ziehst , du also rollst. Stellt sich das Geräusch dann bei "hoher" Geschwindigkeit ein?

    Ich würde weniger auf die Lager als auf eingelaufenden Zahnräder tippen.
    Es sollte beim regenerieren ja auch darauf geachtet werden, dass die Zahnpaare so wie sie saßen auch wieder auf gesetzt werden. Sie haben sich in die einne
    Richtungeingelaufen, wird nun ein Rad des Paares gedreht liegen sie nun unterschiedlich aufeinander. Die produziert Nebengeräusche (singen) .

    So werden bei einem Zahnrad def. folglich auch immer beide Räder des Paares getauscht und nicht einzelnd.

    Den Lagern ist es recht "egal" von wo nun die Belastung kommt (ich spreche nicht Kebelrollenlager, Nadellager ect. an ) .
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  4. #4
    Schwarzfahrer
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    Standard

    Hallo,

    danke für Eure Antworten! Da habe ich ja schon einige Möglichkeiten. Den "entspannten" Sitz aller Lager und Wellen habe ich beim Zusammenbau mehrfach geprüft. Allerdings hatte ich nach dem sachten "Einschlagen" der Kupplungswelle (ging leider nicht anders, man lernt ja noch) ein ganz leichtes Rasten des großen Lagers. Hoffe mal das Lager kriegt sich wieder ein und zerlegt sich nicht...

    Die nicht eingelaufenen Zahnräder sind auch sowas. Habe mich dazu hinreißen lassen das Losrad vom ersten Gang gegen eins von einem Dreigang zu tauschen. Beide sahen vom Verschleiß her einwandfrei aus, das auf dem Dreigang war jedoch etliches leichter (andere Form). Da man beim ersten Gang ja die Welle als Festrad hat konnte ich die nicht tauschen (3-Gang <-> 4-Gang). Zuletzt noch der Primärtrieb, wo das Ritzel bedingt durch eine andere Kurbelwelle etwas weiter draußen sind und damit auch nicht perfekt eingelaufen ist.

    Werde es wohl erstmal weiter beobachten, denn zerlegen und dann evtl. nichts finden dauert ja fast länger als ein defektes neu aufzubauen.

    Werde mal die Ablaßschraube rausdrehen und gucken ob Abrieb vorhanden ist. Wie schräg muss ich die Maschine halten damit ich trotz vollem Getriebeöl die Schraube rausdrehen kann ohne das Öl austritt?

    Gruß
    Robert

  5. #5
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    Zitat Zitat von RobertB

    Werde es wohl erstmal weiter beobachten, denn zerlegen und dann evtl. nichts finden dauert ja fast länger als ein defektes neu aufzubauen.
    Da geb ich dir recht.

    Zitat Zitat von RobertB
    Werde mal die Ablaßschraube rausdrehen und gucken ob Abrieb vorhanden ist. Wie schräg muss ich die Maschine halten damit ich trotz vollem Getriebeöl die Schraube rausdrehen kann ohne das Öl austritt?
    Recht schräg würde ich mal behaupten. Einen zweiten Mann brauchst du so oder so.
    Leichter wär es natürlich das Öl normal abzulassen, zu beürteilen und wieder einzufüllen.
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  6. #6
    Schwarzfahrer
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    Standard

    Zitat Zitat von Airhead
    Leichter wär es natürlich das Öl normal abzulassen, zu beürteilen und wieder einzufüllen.
    Jepp, hast Du recht. Hoffe nur dass ich nicht in Panik gerate wenn nicht exakt 400ml rauskommen... *g*

  7. #7
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    Panik? unwarscheinlich. Dies hast ja schon übergangen indem du vorher schon drann gedacht hast .
    Das Getriebe schaltet auch ohne Öl, nicht lange.... aber immerhin.
    350ml sind auch noch ok , füllst du halt zum nächst möglichen Zeitpunkt was nach. Und alles bekommst du aus dem Motor auch nicht raus, da ist immer noch ein bissel drin.
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

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