KR51/2 - Hinterradbremse 'rattert'

  • Habe neulich mal die Trommeln / Bremsen gereinigt und neu eingestellt. Dabei wurden die Beläge auch gleich mittels Beilagen ein wenig in Richtung Trommel befördert.



    Erster Fahrtest:
    Bremse vorne fast schon perfekt (für eine Schwalbenbremse ;-) )


    Bremse hinten greift giftig, fast immer ist ein deutliches 'Klack' zu hören.
    Rund 30 km später ändert es sich, nun kommt es immer mal wieder zu einem deutlich hör- und spürbaren rattern (wird nicht mit den sonst schon mal bekannten rubbeln der Bremse verwechselt).


    Was kann die Ursache sein?

  • Das klackende Geräusch kommt von der Haltekonstruktion an Schwinge und Bremsschild.
    Durch das Bremsgestänge und den Hebel wird das Schild immer gegen die Fahrt(Dreh)Richtung des Rades an den Anschlag der Haltebolzen gedreht. Betätigst du jetzt die Bremse, "dreht" das Schild ca. 1-2mm bis zum Anschlag in Fahrtrichtung mit, bevor wirklich gebremst wird.


    Das Rattern könnte daher kommen, das jetzt kein Schmutz mehr als Schmierfilm im System ist.



    LG Kai d:)

  • Das klackende Geräusch kommt von der Haltekonstruktion an Schwinge und Bremsschild.
    Durch das Bremsgestänge und den Hebel wird das Schild immer gegen die Fahrt(Dreh)Richtung des Rades an den Anschlag der Haltebolzen gedreht. Betätigst du jetzt die Bremse, "dreht" das Schild ca. 1-2mm bis zum Anschlag in Fahrtrichtung mit, bevor wirklich gebremst wird.


    Das Rattern könnte daher kommen, das jetzt kein Schmutz mehr als Schmierfilm im System ist.



    Interessanterweise passiert das nur bei einer von 2 Schwalben...
    Ist der Klotz ausgeschlagen / locker / ... ?
    Kann man das mit kleinem Aufwand beheben?

  • Naja, so beseitigst du zumindest das Symptom. Ob das die Ursache ist...?
    Vielleicht ist ja auch das Distanzrohr in der Nabe gestaucht, sodass durch Anziehen des Achsbolzens keine innere Spannung entsteht und das Bremsschild sich überhaupt erst verdrehen kann...

  • Gestern Abend dann mal geschraubt...



    Festellung:
    Die Bremsnocke hatte über die Zeit eine Kerbe in die Bremsbacken gedrückt. Fand das ursprünglich nicht als zu problematisch, kamen ja schließlich die Bleche der Zwischenlage drüber.


    Leider wurden die Bleche genau in die Kerben gedrückt und verbogen. Damit bekamen sie Spiel und rutschten ca. 2 mm über die Backe, wenn man die Bremse betätigt.




    Habe dann mal die Bremsbacken umgedreht und neue Zwischenlagen eingelegt (und spielfrei eingepasst).




    Fahrtest: Bremse greift weich an, kann aber ohne großen Kraftaufwand bis zum Blockieren durchgetreten werden.
    Man hört auch kein 'Klack' beim Bremsen mehr.




    Vermute: Habe mit den losen Zwischenlagen die Ursache gefunden...

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