Wie stark sind denn die Funken an deinem Unterbrecher?
Wenn das nur ein ganz feiner Hauch eines bläulichen Funkens ist, man den Funken also mehr erahnt als dass man ihn sieht, dann wäre das wohl noch o.k.
Wenn man den Funken am Unterbrecher aber hell und deutlich sieht, dann wäre ein Kondensatorwechsel sicher der erste Versuch der Problemlösung.
Dazu den alten Kondensator vorsichtig mit beiden Daumen von hinten nach vorne raus drücken. Das kann mitunter ein bisschen schwer gehen. Nicht mit dem Hammer oder grober undosierter Gewalt drauf rum prügeln, damit keine anderen Elemente auf der Grundplatte Schaden nehmen.
Wenn der alte Kondensator raus ist, dann im Sitz des Kondensators innen mit einer Schlüsselfeile ganz vorsichtig die alten seitlichen Aufwerfungen oben an der Innenwand etwas glätten bzw. ganz leicht abtragen. Nicht zu viel! Dann den neuen Kondensator auch wieder mit zwei Daumen von hinten nach vorn dort durch drücken.
Anschließend die Grundplatte auf den Tisch legen und vorsichtig mit einem schmalen Kreuzmeißel oder drei ganz leichten Körnerschlägen den neuen Kondensator rund rum verstemmen, damit der nicht wieder raus rutschen kann. Vorsichtig, damit der neue Kondensator nicht verbeult wird.
Beim Anschließen der Kabel am Kondensator oben die Mutter auf dem Kondensator nicht zu fest anziehen und unter den Kabeln eventuell mit einer Spitzzange etwas gegenhalten, damit sich das Innenleben der Kondensators nicht in seiner Aluhülle mitdreht. Falls sich's doch mitgedreht hat, dann kannste gleich nochmal von vorn beginnen und den nächsten neuen Kondensator einbauen.
Spritmangel kann auch an einem eventuellen Knick im Benzinschlauch unterhalb des Benzinhahns liegen (entweder ungünstige Leitungsverlegung oder der Tank sitzt zu tief).
Eventuell vorhandene Zusatz-Benzinfilter am besten gleich raus!