Beiträge von Dummschwätzer

    Na ja, zieh erstmal die Zylinder der beiden M53 ab und beurteile den Zustand der Kurbelwelle, insbesondere das Pleuelspiel. Mach den Kipptest mit dem Pleuel (falls dir das was sagt).

    Dann prüfe nach, ob die Kubelwelle in ihren Lagern schon irgendwie erhöhtes Spiel hat.

    Falls ja, dann lohnt sie vielleicht eine komplette Motorüberholung und dann kannste auch ein neue Kurbelwelle einbauen, soweit das Not tut. Wenn du die Wahl hast, nimm die Welle mit dem moderneren 1:5 Konus.


    Die VAPE kostet 'n Haufen Geld. Wenn du sparen willst, dann tut's sicher auch die originale Magnetzündung. Einmal verstanden, wie die funktioniert und einmal richtig eingestellt, hält die durchaus ein paar tausend Kilometer durch, bis sie nachjustiert werden muß..

    Den M53-Zylinder kannst du problemlos gegen einen M53/1-Zylinder austauschen. Idst schnell gemacht und funktioniert uneingeschränkt.


    Die Mühe des extra Wechselns der Kurbelwelle brauchst du nicht zu machen, nur weil der Konus noch die alten Maße hat. Wenn das Pleuellager kein übermäßiges Spiel hat, dann kannst du auch die alte KW drinlassen, soweit du die passende Lichtmaschine (Polrad) dazu hast.

    Im neu aufgebauten, sehr gutem Zustand der Schwalbe würde ich bis maximal 2000,- € zahlen.

    Verlangt wird allerdings, selbst für zusammengeflickte Bastelbuden, nicht selten mehr (z.B. bei EBAY, guck mal dort). Da gehen die Dinger aber zu dem Preis meistens nicht weg.

    Ein guter Preis für einen tiptop Zustand, wo man hinterher noch ruhig schlafen kann, ohne sich zu ärgern, liegt meiner Meinung nach so bei 1200,- bis 1600,- €uro.

    Amigos, Zitronensäure! :rolleyes:

    Das ist eine natürliche Fruchtsäure.  Das Zeug könnte man theoretisch trinken, wenn es pur und unverdünnt schmecken würde. Das ist in jeder Apfelsine, Zitrone oder auch anderen Früchten drin und wird jeden Tag milliardenfach in irgendeiner Form zu sich genommen.

    Das gleiche gilt für Essigsäure = natürliche Säure. Essig verdünnt im Abwasser und Klärwerk ist völlig unschädlich für irgendwen oder irgendwas. Früher hab ich meine Tanks mit konzentriertem Essig, also Essigessenz entrostet. Zitronensäure ist aber wirksamer.


    Auch Spiritus ist verdünnt kein Problem für die Umwelt. Wie schon richtig gesagt wurde, ist das Alkohol (Methanol).

    Zuerst Tank grob entrosten mit Schrauben, Nägeln, Straßensplit oder Glasscherben. Etwas Wasser dazu in den Tank geben und dann eine ganze Weile schütteln, schwenken und die Teile im Tank immer schön bewegen, damit die scharfkantigen Scherben, Schrauben usw. alle Flächen im Tank innen schön sauber hobeln. Dann den Tank entleeren und mit Wasser ausspülen.


    Dann nehme ich für einen Schwalbe-Tank zwei Päckchen Zitronensäure vom Rossmann, schmeiß die in den Tank und gieße kochendes Wasser dazu, bis der Tank voll ist. Dann laß ich den Tank drei Stunden stehen und halte nach kurzem hin- und herschwenken des Tanks den Tauchsieder rein, bis das Wasser wieder beinahe kocht, dann wieder 3 Stunden stehen lassen, nochmal schwenken und die Brühe nochmal mit dem Tauchsieder erhitzen. Dann laß ich den Tank über Nacht stehen und abkühlen und früh geht dann die ganze gelbbraune Soße nach nochmaligem Schütteln und Schwenken ab ins Klo. Dann mit Wasser ausspülen und ausleeren. Eine Tasse voll Spititus in den Tank, gut schütteln und schwenken und ab ins Klo. Dann nochmal einen viertel Liter Spiritus zum Nachspülen. Dann kannste da den Föhn oder die Heißluftpistole zum Trocknen reinhalten. Bei letzterer aber vorsichtig sein, damit erstens die restlichen Spiritusdämpfe nicht "bumms" machen und zweitens der Tank nicht zu heiß wird und sich verzieht oder den Lack verfärbt.

    Wer einen Kompressor hat, kann natürlich auch den Druckluftschlauch reinhalten. Das trochnet genauso schnell. Wichtig ist halt, daß das schnell trocken wird.


    Dann sollte der Tank soweit sauber sein und nur noch einen ganz leichten bräunlichen Hauch von harmlosem feinstem Flugrost aufweisen, der im Vergaser keine Schwierigkeiten mehr macht.


    Wenn der Tank dann aber nicht alsbald verbaut, bzw. befüllt wird wird, empfiehlt es sich, den Tank mal mit einem Schluck Motoren- oder auch Getriebeöl auszuschwenken, damit der Ölfilm die Tankinnenwände etwas vor Luft(-feuchtigkeit) schützt.

    Zum Abdichten des Benzinablaufs unten nehm ich immer die originale Benzinhahn-Befestigungsmutter. Dort leg ich eine passend große Unterlegscheibe rein, die durchs obere, aber nicht durchs untere Gewinde paßt und dann dort drauf als Dichtung eine Gummischeibe, die ich mir mit einer Nagelschere passend groß aus einen alten Stück Fahrradschlauch ausgeschitten habe.


    Für die Tanköffnung oben nehme ich immer einen alten Tankdeckel.

    Ich ahne schon, dass du den Motor wohl in Schrott verwandeln wirst.

    Wenn du da mit Hammer, Hebeln und Keilen ran gehst, sind Deformierungen und Schäden vorprogrammiert. Das Pleuel der Kurbelwelle wird sich möglicherweise verbiegen, die Pleuelaugen werden Pittings bekommen, die Dichtflächen am Zylinderfuß und dem Motorgehäuse werden beschädigt und der Kolben wird sich auch nicht freuen, wenn er das auf den Deckel bekommt.


    Mein Rat:

    Schraub alles wieder ordentlich und fest zusammen, soweit das noch möglich ist. Dann schieb das Moped auf eine kurze stark geneigte Ebene (Vorderrad nach oben, Hinterrad nach unten), setz dich drauf, leg den vierten Gang ein und dann schieb das Moped mit samt deinem Gewicht ganz langsam und gefühlvoll bergab nach hinten unten, die Hand am der Handbremse. Notfalls schiebt noch jemand von vorn mit.

    Das ist doch bloß ein Stück Stoff, also weiches organisches Material. Da sollte sich doch was bewegen lassen.

    Zur Info:

    Lang ist es her, dass ich die E-Zündung in den obercoolen Spatz :smokin: gebaut habe.

    Das Problem mit der Drossel im Spatz (Rassenschande! =O ) wegen dem Rücklicht hab' ich damals gelöst, indem ich die Ladeanlage einer KR51/2 zerlegt habe. Dann habe ich deren Drosselspule in das Plastikgehäuse des Spatzen umgelötet. Das funktionierte soweit.

    Nur die Scheinwerferlampe zerrödelt es mir nach wie vor öfter wegen der Überspannung. Im Stadtverkehr geht's, aber wehe der Vogel hat freie Bahn über's Land. Dann brauch ich ein Begleitfahrzeug, dessen Laderaum bis unter die Decke vollgestapelt ist mit Ersatz-Scheinwerfer-Lampen. ||

    Ich würde mir einen zweiten Mann als Helfer dazu holen, der das Hinterrad hoch und die Schwalbe fest hält, und dann würde ich nochmal versuchen, kräftig das Hinterrad im vierten Gang entgegen der Fahrtrichtung zu drehen. Nicht schnell und ruckartig, sondern ganz langsam mit stetig ansteigender Kraft. Eventuell kann dabei sogar noch eine dritte Person mit einer Pinzette am freien sichtbaren Stoffzipfel in Ansaugkanal ziehen.


    Säure auf keinen Fall! Das ätzt dir nur sinnlos im Motor rum.


    Ich habe gerade bei meinem obercoolen Spatzen :smokin:ein ähnliches Problem. Dort hab ich ein abgebrochenes Stück Plastik vom Ansauggeräuschdämpfer mit angesaugt, der nun im Überströmkanal festhängt. =O Werde wohl demnächst den Motor ausbauen und den Zylinder ziehen müssen, oder mindestes den Zylinderkopf, um im Kanal rumzustochern. Meine erste Hoffnung, dass durch die Motorwärme das Plastikstück weich wird und durch den Überströmer hoch und dann durch den Auslass raus gespült wird hat sich leider nicht erfüllt. Der Motor wird mit einem freien Überströmer gar nicht erst heiß, sondern tuckert nur noch leidlich im Standgas und ohne ohne jede Kraft. :(

    Die passende NGK-Zündkerze B7HS für deine Schwalbe bekommst du wohl in jedem Moped-/Roller-Shop oder auch bei Polo oder Louis. Vielleicht auch bei ATU. Glühlampen und Öl sicher auch.

    Ansonsten die originale Zündkerze Isolator M14x260 und andere Erdsatzteile bei allen MZA-Händlern.

    Ich hab' die Haube einer alten Schwalbe günstig abgegriffen und sie erst mal als Ersatzteil beiseite gelegt.

    Nun wird das Ding aber demnächst gebraucht, um bis zum Frühjahr, frisch lackiert, eine andere Schwalbe aufzumöbeln. Leider hat der Panzer an der Seite aber eine große Beule.

    Wie krieg ich die Beule am besten da raus?:/

    Mit dem Hammer komm' ich da von innen nicht ran, weil zwischen den Wänden des Panzers kein Platz zum ausholen und "hämmern" ist.


    Hat da jemand vielleicht eine Idee oder hatte schon mal das gleiche Problem?

    Ja, es ist richtig, dass ein Motor aus dem Baujahr 1975 ursprünglich eine Kurbelwelle mit eine Bronzebuchse im oberen Pleuellager hatte. Bei einem fast 50 Jahre alten Motor wirst du aber wohl davon ausgehen müssen, dass dessen Kurbelwelle irgendwann schon mal gewechselt wurde. Da aber keiner weiß, was dann für eine Kurbelwelle eingebaut wurde, solltest du vorsichtshalber Gemisch 1:33 tanken.


    Deine Motornummer stimmt nicht. Da steht irgendwo am Motor an anderer Stelle sicher noch die richtige Nummer

    Nimm einen schlanken spitzen Stahlnagel und schlag mit einem Hammer zwei kleine Löcher in den alten Simmerring. Gefühlvoll und nicht zu tief, damit du hinter dem Simmerring nichts beschädigtst (Scheibe, Kugellager). Dort in diese Löcher drehst du dann mit einem Schraubenzieher zwei geeignete Holz- oder Spaxschrauben rein und ziehst mit einer oder zwei Zangen an den Schrauben.


    Kannst eventuell die Löcher auch mit einem kleinen Bohrer und Bohrmaschine da reinbohren, wenn du mit dem Nagel scheiterst. ;)