Umfrageergebnis anzeigen: Sollen die Atomkraftwerke abgeschaltet werden ?

Teilnehmer
233. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja abschalten

    122 52,36%
  • Nein laufen lassen

    111 47,64%
+ Antworten
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Ergebnis 129 bis 144 von 610

Thema: Atomkraft für den Umweltschutz


  1. #129
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    @ Deutz : Zu spät. Einfach mal vorher den Thread lesen und dann mal die Links anklicken :wink:

  2. #130
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Zitat Zitat von Shadowrun
    @ Deutz : Zu spät. Einfach mal vorher den Thread lesen und dann mal die Links anklicken :wink:
    Das war aber der Text von Alfred. Deutz kommt nur immer noch nicht mit der Zitierfunktion klar

    MfG
    Ralf

  3. #131
    Urgestein Avatar von Shadowrun
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    axo.. na dann... mal üben... mit dem [QUOTE]

  4. #132
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Sehr schön, sind deutliche Aussagen in diesem Interview mit Bärbel Höhn.

    Es deckt auf, wie sehr die Energiekonzerne die Öffentlichkeit zu ihren Gunsten manipuliert. E.on, RWE, EnBW und Vattenfall sind die großen Schweine. Mein Strom kommt übrigens von Nuon, schon heute frei von Kernenergie.

    Gruß
    Al

  5. #133
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Bärbel Höhn, 55, ist stellvertretende Vorsitzende der Grünen- Bundestagsfraktion.

    Den Grünen kannst nichts mehr glauben , die machen doch alles um gewählt zu werden , Die sind nichts mehr von dem was Die mal wahren , ich schäme mich , das ich Die mal gewählt habe .
    mfg
    Immer schön den Auspuff freihalten

  6. #134
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Liste der Atomunfälle

    Schaut euch mal obigen Link an. Die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz erschlagen zu werden, ist wohl höher als die, von einem AKW verstrahlt zu werden. Seit 1945 gab es erst einen Unfall der Stufe INES 7 (Tschernobyl), die Wahrscheinlichkeit, dass es einen solchen Unfall hier bei unseren Kraftwerken geben könnte, ist extrem gering.

    Oben wurde was von den Kosten der Atomenergie geschrieben. Wenn man bei unseren Kohlekraftwerken alles zusammen rechnet, kommen die sicher auch nicht viel besser weg. Der Dreck ist halt nur ein anderer und die aufgeschütteten Abraumhalden hier in der Lausitz oder südlich von Leipzig strahlen auch alle leicht vor sich hin.

    Sicher muss man nach Alternativen suchen, aber die Abschaltung nur unserer AKWs, bevor diese Alternativen gefunden sind, ist reine Hysterie. Man könnte auch sagen, dass es Schwachsinn ist.

  7. #135
    Simsonfreund
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    Das grössere Problem als die Gefahr vor Verstrahlung (besonders bei unseren schweizer Kraftwerken, die zu den sichersten der Welt gehören) ist wohl die Lagerung der Abfälle.

    Die hoch-radioaktiven Abfälle können nicht endgelagert werden, da sie zu viel Wärme abgeben. Das heisst, diese Abfälle müssen während zehntausenden von Jahren in speziellen Hallen gelagert und beobachtet werden. Unsere Kindeskinderkinderkinder etc. werden sich noch um unsere Abfälle kümmern müssen. Das kann man einfach nicht hinnehmen. Ausserdem könnten z.B. Terroristen mit Atom-Abfällen Grundwasser verseuchen oder sonst noch was anstellen.

    Das sind für mich die Probleme von Kern-Spaltung. Grosse Unfälle sind bei uns sehr sehr unwahrscheinlich. Der Reaktor von Tschernobyl war in einer gewöhnlichen Lagerhalle untergebracht. Unsere Kerne sind doppelt bis dreifach ummantelt und in den Ummantellungen herrscht Unterdruck, so dass keine verseuchte Luft ausweichen kann. Also ganz anderst als in Tschernobyl.

    mfg

  8. #136
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Ob Halle oder Betonkuppel, das ist egal. In Tschernobyl hat die Explosion eine etwa 1000t schwere Abdeckung weggesprengt. Die Halle war dann das kleinere Problem. Ein derartiges Ereignis würde auch jeden Reaktor hier bei uns killen.

  9. #137
    Simsonfreund
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    Interessant ist auch, dass bei Tschernobyl die Ingenieure den Computer abgeschaltet und manuell eigegriffen haben. Der Computer hätte wahrscheinlich schlimmeres verhindert.

  10. #138
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Dort ist vieles schief gelaufen, und Hauptanteil hatte wohl ein rigeros arbeitender Schichtleiter, der jegliche Warnungen und Hinweise seiner Ingenieure bei dem Test, der da durchgeführt wurde, in den Wind geschlagen hat. Hätte man die Leitstand-Ingeneure ganz einfach ihren Job machen lassen, wäre vermutlich nichts weiter passiert. Entweder wäre der Reaktor nicht so weit abgesackt, wie es dann passiert ist bzw. hätte man ihn dann einfach ganz runter gefahren. Statt dessen hat man ihn abfangen und wieder hoch fahren wollen wollen, die Folgen sind bekannt. Die haben da quasi eine kleine Atombombe gezündet.

    Bei Wiki gibts ne Menge interessanter Artikel zu dem Thema. Interessant ist auch der zubetonierte See in der Nähe von Majak.

  11. #139
    Restaurateur Avatar von Andi
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    Zitat Zitat von bpshop99
    Die hoch-radioaktiven Abfälle können nicht endgelagert werden, da sie zu viel Wärme abgeben.
    Is' doch prima, es gibt doch Wärmepumpen, hat doch schon jedes dritte Einfamilienhaus, nech?
    Zu viel Wärme?

  12. #140
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ja Mensch Andi . rufe die Merkel an , von alleine kommt Die nie auf sowas
    Immer schön den Auspuff freihalten

  13. #141
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von Andi
    Zitat Zitat von bpshop99
    Die hoch-radioaktiven Abfälle können nicht endgelagert werden, da sie zu viel Wärme abgeben.
    Is' doch prima, es gibt doch Wärmepumpen, hat doch schon jedes dritte Einfamilienhaus, nech?
    Zu viel Wärme?
    Genau dasselbe könnte man auch mit der Abwärme des Reaktors machen. Stattdessen wird die Abwärme z.B. über einen Kühlturm verschwendet. Und wieso? Alle haben Schiss davor, dass ihre Häuser mit Wasser durchflossen wird, dass vom Reaktor erwärmt wurde.

    Durch ein Fernwärmesystem könnte der Wirkungsgrad von Atomkraftwerken auf mehr als 90% gebracht werden. Einen Kühlturm braucht es trotzdem (z.B. im Sommer oder bei Problemen).

    mfg

  14. #142
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Zitat Zitat von bpshop99
    Durch ein Fernwärmesystem könnte der Wirkungsgrad von Atomkraftwerken auf mehr als 90% gebracht werden. Einen Kühlturm braucht es trotzdem (z.B. im Sommer oder bei Problemen).
    Das ist jetzt aber kein Argument, was explizit für Atomkraft spräche. Das selbe kannst du mit jedem anderen Kraftwerk, welches auf Wärmeerzeugung basiert, machen.

    MfG
    Ralf

  15. #143
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Ja aber wo bleibt da der Reitz , das Kribbeln
    Immer schön den Auspuff freihalten

  16. #144
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Zitat Zitat von Prof
    Zitat Zitat von bpshop99
    Durch ein Fernwärmesystem könnte der Wirkungsgrad von Atomkraftwerken auf mehr als 90% gebracht werden. Einen Kühlturm braucht es trotzdem (z.B. im Sommer oder bei Problemen).
    Das ist jetzt aber kein Argument, was explizit für Atomkraft spräche. Das selbe kannst du mit jedem anderen Kraftwerk, welches auf Wärmeerzeugung basiert, machen.

    MfG
    Ralf
    Du brauchst aber eine entsprechend große Stadt in Reichweite, sonst lohnt das ganze nicht. In Greifswald wurde das übrigens so gemacht, die hatten da einige Probleme und Kosten, als der Reaktor stillgelegt wurde. Das baugleiche Kraftwerk im ungarischen Paks gilt als eines der sichersten in Europa. Komisch, bei uns wurde Greifswald als extrem unsicher eingestuft und abgeschaltet.

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