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Thema: Festplatte richtig löschen >>> E R L E D I G T ! !


  1. #33
    Glühbirnenwechsler Avatar von schlucki
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    ich kann dir ja ne anleitung schicken, wie du aus der HD ne echt schicke wanduhr bastelst. hab ich mal mit ner alten 5 1/4 zoll-platte gemacht. sieht echt bezaubernd aus. und die daten hängen sicher bei dir zuhause an der wand^^

  2. #34
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    mfm, rll oder scsi?

  3. #35

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    Zitat Zitat von sotan1983
    Ist zwar nicht mehr aktuell,
    aber:

    Man kann die Daten nicht sicher löschen, indem man sie nur ein mal überschreibt. Ohnehin müsste man dafür sorgen, dass die Festplatte bis aufs letzte Bit mit Daten voll ist, um alle Daten zu überschreiben.

    Physikalische Gegebenheiten der Festplatten ermöglichen aber auch nach 2 mal Überschreiben eine Rekonstruktion, z.B. in von Diagnosetools als defekt markierten Sektoren, aber auch in intakten Sektoren.

    Sicher lässt sich das mit sogenannten Festplatten Schreddern löschen, die jedes Bit immer und immer wieder von 0 auf 1 und umgekehrt ändern, sodass sich über kein Tool mehr ein Zusammenhang der Daten erkennen lässt.

    Die Rekonstruktionstools leben nämlich davon, dass die überschriebenen Bits zueinander zuzuordnen sind. lassen sich 8 von 8 gelöschten Bits wiederherstellen, nützt es nichts, solange das Tool nicht herausfindet, zu welchen Dateien diese gehören.

    Einmal grob erklärt :) Ein Bit, das ewig lange auf 1 Stand, hinterlässt eine Art "Abdruck" (grob erklärt) auf den Datenträgern und lässt sich auch rekonstruieren, wenn man dies ein zwei mal auf 0 ändert.

    Mehrmalige Versuche haben dies bei mir nur bestätigt. Festplatten, die monatelang liefen und den gleichen Inhalt hatten, liessen sich nur nach SEHR häufigem Vollschreiben nicht wiederherstellen. Nagelneue Festplatten, die man einmal beschrieben und dann gleich gelöscht hat, liessen sich schon nach 2 mal Vollschreiben nicht wiederherstellen.

    Das einzige was wirklich hilft, ist, die Festplatte von Anfang an zu verschlüsseln. Geht unter Linux mit LVM wunderbar. Achtung, es gibt Demoversionen von Festplattenverschlüsselungstool. Kauft ihr diese nach Ablauf von 30 Tagen nicht, kommt ihr niemals wieder an die Daten heran.

    Denn was meist nicht bedacht wird: Ist die Festplatte einmal defekt, habt ihr keine Möglichkeit mehr, die Daten zu zerstören (ich löse dies dann durch öffnen und zerkloppen der Magnetscheiben mit einem Hammer, die Scherben werden separat in einem Behälter vermischt und zum Schrott gebracht, Schutzbrille !).

    Ein Mensch mit den richtigen Mitteln kann aber auch eine Menge Daten von Festplatten, deren Elektronik oder Mechanik (Headcrash = Kolbenfresser) beschädigt ist, wiederherstellen.
    Also um mal mit meinem ersten Post meinen Senf dazu zu geben:
    Die Tatsache, dass man die Daten von einer Festplatte (wir sprechen hier von einer 1TB-Platte mit EPRML-Codierung) nach zweimaligem Überschreiben noch irgendwie recovern könnte ist schlichtweg Unfug. Man kann bei EPRML zwar nicht alle Datenblöcke wirklich zuverlässig mehrfach komplett ummagnetisieren, aber nach zweimaligem Überschreiben kann man per Software definitiv keine Daten mehr lesen und mit unverhältnismäßig aufwendigen physischen Messverfahren kommt man bewiesenermaßen bei der Datendichte und mit der genannten Kodierung zu auch nichtmehr viel sinnvollem (liegt auch daran, dass sich die Datenblöcke teilweise gegenseitig beeinflussen, so dass eine Auswertung zum Teil unmöglich wird). Defekte Datenblöcke bringen die gleichen Probleme mit sich und sind zudem noch in irgendeiner Weise defekt.
    Und was mich an dieser Stelle noch brennend interessieren würde: Wie um alles in der Welt hast Du denn deinen Festplattencontroller dazu bewegt, dir die Daten aus der Restmagnetisierung auszulesen? Also zumindest hab ich das so verstanden, dass Du die Platte (wie auch immer) zweimal überschrieben hast und dann mit einem Recoverytool dann die "eingebrannten" Daten ausgelesen hast. Alle Festplatteninterfaces die ich kenne können aber irgendwie nur blockweise Binärdaten hin- und herschubsen, wie willst Du dann sowas machen?

    Gruß,
    Stephan

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