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Thema: Wieder mal S51 - diesmal Vergaser


  1. #17
    Restaurateur Avatar von Schwalbenchris
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    Die Kerben werden vom "dicken" Ende abgezählt. Das untere Plättchen muss dann in die abgezählte Kerbe.

  2. #18
    Tankentroster
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    Zitat Zitat von Schwalbenchris Beitrag anzeigen
    Die Kerben werden vom "dicken" Ende abgezählt. Das untere Plättchen muss dann in die abgezählte Kerbe.
    Ahh - danke. Dann ist also auch die Nadel falsch eingehängt - hängt viel zu tief, also alles zu mager, wenn ich das richtig verstehe. Mal schauen, was morgen eine Änderung ergibt.

    Gute Nacht !

  3. #19
    Tankentroster
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    Solange es trocken war konnte ich noch mal schrauben:
    Die Teillastnadel ist falsch, die Nummer ist zwar nicht zu erkennen, die einzige erkennbare Gravur könnte eine 0, 3 oder J sein, aber mit 44,6mm ist sie eindeutig zu lang, die Nr.10, die hineingehört, hat angeblich 36,8mm. Läßt sich die Nadel nicht einfach passend kürzen?
    Die Halteplättchen der Nadel sind total ausgeleiert, die Nadel rutscht runter bis in die letzte(n) Kerbe(n). Nach vorsichtigem Zusammenbiegen halten sie jetzt.
    Die Nadeldüse (Düsenstock) ist richtig, auf der Hauptdüse ist aber keine Gravur zu erkennen.
    Den einseitig undichten Schwimmer habe ich trockengelegt und die undichte Stelle (beim vorsichtigen Erwärmen zischte da das Bezin raus) überlötet - für´s erste wird´s gehen.
    Beim Testfahren verhält es sich besser als vorhin, aber so richtig ist es immer noch nicht. Einstellen des 16N1-11-Vergasers geht immer noch nicht: Egal wie ich die Leerlaufgemischschraube stelle - die Drehzahl ändert sich nicht. Bedeutet das einen (welchen) Defekt in diesem Bereich oder ist das eine Folge der zu langen Teillastnadel?
    Das Standgas muß mit der Schieberanschlagschraube recht hoch gestellt werden, denn nach einiger Zeit oder auch bei sehr, sehr geringem Drehen am Gasgriff geht die Drehzahl zurück und der Motor aus. Auffällig: Drehe ich den Gasgriff sehr wenig, ich schätze mal, daß der Zug um vielleicht 1mm gezogen wird (Spiel ist ca. 2mm), geht die Drehzahl leicht zurück, manchmal auch der Motor aus ("möööp"), beim zackigen Gasgeben ist daher recht deutlich eine kurze Verzögerung, Unwilligkeit bei der Gasannahme zu spüren/hören. Auch eine Folge der zu langen Teillastnadel?

    mfg, Mark

    Nachtrag: Könnte derjenige, der eine Ersatznadel Nr.10 hat, mal deren Länge nachmessen? An mehreren shops im Netz finde ich die Angabe von 43,5mm - z.B. http://www.akf-beta.de/teillastnadel...e-16n1/a-1346/. Das widerspricht den in Foren genannten 36,8mm deutlich. Da hilft bestellen auch nichts, wenn der eine dies und der andere jenes liefert ...
    Geändert von MarkF (04.06.2012 um 11:30 Uhr)

  4. #20
    Tankentroster
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    Da "Bearbeiten" nicht mehr geht, der Nachtrag so:

    Am nächsten Morgen lief Bezing aus dem Überlauf, der Schwimmer war abgesoffen, also immer noch undicht. Diesmal richtig abgedichtet und über Nacht in 1m tiefen Gefäß mit Wasser getestet - endlich dicht! Nochmal alle Düsen raus und gereinigt, und das Teillast-Nadel-Problem gecheckt: Diese angeblichen 36,8mm sind nicht die Länge sondern der Abstand von der untersten Kerbe bis runter zu Spitze - letztlich ist ja auch dies das entscheidende Maß und nicht die Gesamtlänge der Nadel. Bei dieser (im -11 eingebauten) Nadel hier entspricht dies aber dem Abstand zur zweituntersten Kerbe. Also habe ich das unterste Plättchen in die dittunterste Kerbe getan, das entspricht der zweituntersten Kerbe bei "richtigen" Nr.10 (immerhin war diese Nadel ja drin). Schwimmerabstand nochmal sorgfältig eingestellt (unten 32,5mm, oben ohne Eindrücken des Ventilstössels 28mm), Zündkerzenelektrodenabstand nochmal auf 0,4mm gecheckt (war vorher bei 0,6mm, wohl wegen Vape), alles sorgfältig zusammen- und eingebaut, das Gewinde der Gasschieberanschlagschraube ordentlich mit Teflonband "gefüttert" - und whow!
    Motor sprang zwar nicht mit Choke dafür ohne Choke an (mhm-mhm, ob das so richtig ist ...), aber läuft prima. Willige Gasannahme, gleichmäßiger Lauf, williges Hochdrehen, sogar ohne das "möööp" beim vorsichtigen Gasdrehen, also keine Verzögerung mehr (muß dann wohl an der Nadelposition gelegen haben). Zieht gut,soweit ich das beurteilen kann, Höchstgeschwindigkeit mit Zuladung 80kg Ebene ca. 65 km(h, bei leichter Steigung etwas über 60 km/h, leichten Berg runter bis 70 km/h, also wohl ganz o.k. Auch die Leerlaufgeschmischschraube hat eine Wirkung, allein das Standgas muß für meinen Geschmack recht hoch gedreht werden, damit der Motor nicht irgendwann ausgeht, aber ohne Drehzahlmesser ist das nur schwer zu beurteilen, könnte schon sein, daß das noch innerhalb der 1600 upm liegt.
    Zurückgefahren und Zündkerze gecheckt: nicht rehbraun sondern mitte- bis dunkelbraun, aber nicht verkokst oder völlig verölt, mhm-mhm, zu fett?? Wieso, woher? Aber der Motor läuft gut. Na schön. Elektrodenabstand wieder auf 0,5-0,6mm gestellt, bei Vape kann/soll er ja etwas größer sein.
    Dann, bei weiterer Testfahrt, die "Katastrophe": Urplötzlich Ruckeln, es geht kaum noch was ....
    Da wohl kein Vergaserproblem mehr mache ich das zum Gegenstand eines neunes Freds:
    Wiedr mal S51: Vergaser o.k., aber Motor läuft nicht mehr richtig, nur noch Ruckeln !

  5. #21
    RobinNRW
    Gast

    Standard

    ich würde das Thema nochmal gerne auswärmen.

    Ich habe auch eine S51, aber der Vergaser läuft einfach mal über. Wie muss ich das einstellen. Der Vergaser ist ein neuer BVF 16N-11 und die Simson eine 12V Electronic scouts edition.

    Was kann ich da machen ? Den Schwimmer das kontaktstück nach oben biegen. Klar aber wie muss der ganze abstand sein, und wie kann ich testen, dass das alles funktioniert ohne dauernd alles einzubauen.

    ( Senfglasmethode? ) Die Nadel am Schwimmer dient dohc nur dazu, dass kein Sprit mehr nachläuft, oder?

    Ich dachte die neuen Vergaser werden rein montiert und fertig. Aber irgendwie leider nicht. War wohl ein Sonntagsmodell. Dann muss ich es mal an nem Samstag, also morgen abändern.

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