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Thema: Simson Kolben


  1. #1
    Flugschüler
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    Standard Simson Kolben

    Servus,

    an welchen Merkmalen erkennt man original DDR-Kolben?

    Also es gibt ja Kolben, die oben noch gewisse zusätzliche Stempelaufdrücke haben, und im Kolbenhemd diverse Logos und Angaben.

    Nun hab ich einen original DDR-Kolben bestellt, hab auch extra nachgefragt und die Daten aufm Kopf fehlen, aber die Logos unten sind vorhanden.

    So Frage an die Fachmänner & Frauen:

    Muss ein original Kolben oben auf dem Kopf immer die gewissen Stempel haben, oder reichen unten die Logos? Damit ich nicht falsch liege, es wäre schön, wenn jemand von euch ein paar Bilder einstellen könnte, welche Zeichen vorhanden sind und woran man vorallem einen billigen Nachbau erkennt.

    Würde mich über konstruktive Bilder und Infos freuen.

    Gruß hony

    PS: Habichtmotorüberholung war erfolgreich.

  2. #2
    Museumsdirektor Avatar von moeffi
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    es sollte im kolbenhemd innnen ein k20 eingegossen sein, sowie (bin mir nicht ganz sicher) dieses simson s im dreieck, wie man es auch am zylinderfuß rechts findet. oben auf dem kopf ist nur das maß eingraviert/eingeschlagen, dort ist kein logo.

    stell mal bilder ein!
    ..shift happens

  3. #3
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Der sollte schon etwa so Ausschauen , oben im Kolbenboden die Maße and den Richtungspfeil besitzen , im Hemd sollte K 20 zu lesen sein.
    Angehängte Grafiken

  4. #4
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Lenkkopflager austauschen

    Es gibt beim Wechsel vom Lenkkopflager eine Reihe von Dinge zu beachten. Im folgende ist beschrieben, wie es bei den meisten Mopeds funktioniert, aber Du solltest in jedem Fall *mindestens* ein Reparaturhandbuch zu Rate ziehen!

    Was für ein Lager
    ist jetzt drin, bei alten Mopeds waren es oft Kugellager, bei neueren Kegelrollenlager. Auf jeden Fall solltest Du wenn möglich auf Kegelrollenlager umbauen, denn die Kugellager sind a. anfälliger und b. blöde einzubauen, weil die Kugel meist lose in den Lagerschalen liegen.

    Normalerweise besteht das Lenkkopflager eigentlich aus zwei Lagern, eines an der oberen Gabelbrücke, eines an der unteren. Beide Lager bestehen wiederum aus zwei Lagerschalen, bei Kugellagern sind die Kügelchen meist extra, bei Kegelrollenlagern hängen sie an der jeweils äußeren Lagerschale mit dran. Die inneren Lagerschalen stecken (Preßpassung!) im Rahmenrohr des Lenkkopfs, die äußeren stecken an der Achse der unteren Gabelbrücke.

    Ausbau der alten Lager
    : Die äußeren Lagerschalen lassen sich leicht entfernen, das obere ist sowieso lose, das untere bekommt man mit einem Schraubendreher leicht abgehebelt. Der Ausbau der inneren Lagerschalen, die im Rahmenrohr stecken *kann* ziehmlich elend sein: Normalerweise stehen die Innenkanten der Schalen etwas über das Rohr über, so daß man mit einem Schraubendreher an der Kante ansetzen kann und sie *vorsichtig* herausstemmen kann. Dabei sollte man den Sitz der Lagerschalen auf keinen Fall ruinieren! Problematisch kann es sein, wenn die Lagerschalen nicht überstehen (hatte ich mal ( ), dann hilft (ob ihrs glaubt oder nicht...) nur das Anschweißen eines dickeren Nagels in der Lagerschale. Dann kann man durch Schlagen auf den Nagel das Lager raustreiben.

    Einbau der neuen Lagerschalen
    : Von den äußeren Lagerschalen sitzt die untere normalerweise recht fest auf der Achse (an der unteren Gabelbrücke). Das Lager wird eingebaut, indem man es (auf dem Herd oder so) erhitzt und dann auf seinen Sitz fallen läßt, durch die Erwärmung dehnt sich die Schale aus und paßt so ohne Kraft. Die obere äußere Lagerschale wird zum Schluß vor der oberen Gabelbrücke eingebaut. Die inneren Lagerschalen werden normalerweise mit einer Presse ins Rahmenrohr eingepreßt, damit sie nicht verkanten und dann schief sitzen. Geht aber auch so: Lager ein Stück weit *sehr vorsichtig* mit Hilfe einer Steckschlüssel-Nuß ins Rahmenrohr schlagen, dabei möglichst kreisförmig arbeiten. Dann die unter Gabelbrücke einsetzen und das obere Lager und die obere Gabelbrücke ansetzen. Dann mit Hilfe der Mutter das Lager langsam anziehen, durch den gleichmäßigen Druck senken sich die Schalen ohne zu Verkanten in den Sitz. Wenn die alten und die neuen Lager gleich sind, sollte dieser Vorgang noch mit den *alten* äußeren Lagerschalen durchgeführt werden.

    Abschmieren und Zusammenbau
    Immer schön den Auspuff freihalten

  5. #5
    Zahnradstoßer Avatar von Simme_Down
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    Ich glaube, da ist der Deutz wohl im Thread verrutscht......


  6. #6
    Flugschüler
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    Zitat Zitat von Deutz40
    Der sollte schon etwa so Ausschauen , oben im Kolbenboden die Maße and den Richtungspfeil besitzen , im Hemd sollte K 20 zu lesen sein.
    Servus,

    in meiner Schrauberhöhle stapeln sich bestimmt 7 Simson Kolben, mal neugekaufte, mal aus alten Zylindern geborgte.

    2 Kolben sind definitiv original. Habe ja die original DDR- Simsonliteratur. Und in der Reparaturanleitung ist ein Foto drin und daneben eine Legende.

    Da sind verschiedene Sachen aufgelistet, die oben auf dem Kolben vorhanden sein müssen. Größe, Auslasspfeil und noch glaub ich 2 weitere Symbole.

    Das K20 ist auch in einem Nachbaukolben zu finden.

    Das 3-Eck meines Wissens auch.

    Daher meine Frage, ob es auch noch ein VEB Kolben sein kann, wenn die obere Beschriftung nur aus dem Pfeil und dem Maß besteht.

    Ihr könnt ja mal ein paar Fotos einstellen, oder selbst in eurer Literatur schauen. Ich hab sie momentan leider nicht zur Hand.
    Wofür steht eig. die Zahl, die noch unten im Kolbenhemd eingeschlagen ist? Das 3Eck und K20 habe ich und dann steht bei einem Kolben noch eine "3", bei einem anderen eine "42" und manchmal ist noch ein weiteres leeres Dreieck vorhanden.

    So, ihr Füchse, jetzt schnappt euch den Fragebrocken.

    Gruß hony

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