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Thema: Es war nicht alles schlecht...


  1. #17
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    Zitat Zitat von Simsonmatze Beitrag anzeigen
    @y5bc gabs bei dem Bier auch solche Probleme mit Flocken und so?
    MfG

    Matze
    jo, nach nem halben jahr wurde es leicht flockig. aber da half ein sieb.
    manche kennen mich, manche können mich

  2. #18
    Super-Moderator Chefkonstrukteur
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    ...also ich war froh, als ich von meinem Ostseeurlaub endlich wieder nach Hause "durfte". Dieses "Hafenbräu" war wahrscheinlich die Originalabfüllung aus dem Hafenbecken - gräßlich!

    qdä

  3. #19
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    ich sprach ja auch nicht von der plörre die es für touris gab, sondern von der spezialversion. der extra haltbaren, für die seefahrt gebrauten giftmische.
    konnte auch als waffe gegen trinkfeste russen eingesetzt werden. wodka (sto gramm ) ohne ende hat kein ddr-seemann ausgehalten. kam aber ne flasche hafenbräu auf den tisch und wurde von einem trinkfesten russen geleert, konnte man zuschauen wie der unter den tisch sank.
    manche kennen mich, manche können mich

  4. #20
    Kettenblattschleifer Avatar von junktschep
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    Zitat Zitat von Hirondelle Beitrag anzeigen
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  5. #21
    Chefkonstrukteur Avatar von Simsonmatze
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    Zitat Zitat von y5bc Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Simsonmatze Beitrag anzeigen
    @y5bc gabs bei dem Bier auch solche Probleme mit Flocken und so?
    jo, nach nem halben jahr wurde es leicht flockig. aber da half ein sieb.
    Ein Halbes Jahr ist ja schon ein Guter Wert. Wenn ich da an die Geschichten von anderen Sorten denke, zum Beispiel das gute "Altenburger Flockenbräu", das war schon schlecht als man mit den Flaschen zu Hause ankam.

    MfG

    Matze
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  6. #22
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    Unser "gutes" Heimatbier nannte man damals auch "Meißner Flockenwirbel, naturtrüb, schaumgebremst"
    Das vermisse ich allerdings nicht.

    mfg Gert

  7. #23
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    Zitat Zitat von Moe Beitrag anzeigen
    SKR 700 - RFT-Ersatzteile.de
    Der Traum meiner Jugend! Leider gingen irgendwann die Potis kaputt und keiner wollt mir den reparieren. Ich bin heute noch traurig darüber das es ihn nicht mehr gibt. Aber wenn´s an Lena´s CD was gutes gibt, dann das Cover, da is nämlich einer drauf.
    Jo, scheiß Potis. Ich hatte bloß das Mono-Teil, aber auch der, ja, wie hieß er denn noch mal, war auch schon 1200 Mark teuer, wenn ich mich nicht irre. Da hat man noch den respektvollen Umgang mit Werten gelernt. Der SKR 700 war bestimmt ein Heiligtum für viele, lese ich hier heraus.

    Mein Best wo gibt sind u.a. die unersetzlichen

    Heiko Federfüllhalter, aber nicht die billigen Sprint mit der Plastikkappe, die habe ich gehasst, später bekam ich für die Schule einen guten Primus für teure 12 DDR-Mark. Und noch später habe ich festgestellt, dass der Westen nichts an gescheiten Federfüllhaltern zu bieten hat. Ist auch nicht nötig, mit meinem Heiko schreibe ich seit, äähm ... ähhhm ...ja doch, 20 Jahren, wenn´s mal was zu schreiben gibt. Und wenn alle Stricke reißen, liegt noch eine eiserne Reserve originalverpackt im Schrank. "VEB Schreibgeräte; Betrieb im VEB Kombinat Musikinstrumente Markneukirchen/Klingenthal; Betriebsteil Heiko. DDR, 3700 Wernigerode, Weinbergstraße". Der Brüller, wenn man das heute so liest .
    Dem Autor dieses Artikels kann ich nur zustimmen.

    Nicht zu vergessen sind die unverwüstlichen Smalcalda-Werkzeuge aus Thüringen. Habe mir erst in diesem Jahr eine Zusatztischkreissäge ZTK 450 gekauft, für Bohrmaschinenantrieb. Leider kriegt es der Westen heute nicht fertig, maßgenaue Gehäuse mit exakt 43 mm Spannhals zu fertigen und dazu noch ein schlankes Gehäuse, alles nur besch.. Kunststoff. Und wenn doch mal präziser Alu-Druckguss, dann meist zu fett und auch viel zu teuer. Da bleibt fast nichts übrig, als wieder auf eine gute alte

    Smalcalda Zweigang-Schlagbohrmaschine zurückzugreifen. Die gehen heute noch wie geschnitten Brot bei ebay, locker mal für 30 €. "Maschine läuft tadellos und ohne Rasselgeräusche". So oder ähnlich steht´s meist dabei. Das soll der Westen erst mal nachmachen. Bloß die elektronische Drehzahlregelung gab´s in der DDR nicht, das hält mich momentan noch ab ...

    Unvergesslich sind die

    Veritas-Nähmaschinen, hier ein neueres Modell. Auf die musste man zu DDR-Zeiten fast so lange warten wie auf einen Trabant. Kurz vor der Wende bekam meine Mutter ihre neue Nähmaschine nach über 10 Jahren Wartezeit. Die muss wohl so 700 Mark gekostet haben. Der Inhaber eines Nähmaschinengeschäftes sagte mir, die heutigen für 70 oder 100 €, egal mit wieviel Elektronik dran, wären gegen die Veritas nur billiges Spielzeug. Ich will´s glauben. Die DDR war Weltspitze im Textilmaschinenbau, was der Westen nach der Wende fertig gebracht hat, war, das modernste Nähmaschinenwerk der Welt an einen "Fernostinvestor" zu verschachern, der dann nicht mal das Geld bezahlt hat. So kam das endgültige Aus, aber gierig stürzte man sich auf den Markennamen "Veritas", unter dem heute noch gehandelt wird. Mieses Rattenvolk ...

    Die hier gibt´s immer noch, oder?
    Geändert von Matthias1 (06.09.2010 um 01:38 Uhr)
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  8. #24
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    Ich habe voriges Jahr eine alte elektrische Veritas gekauft Baujahr 1962/63, nachdem die nach der Wende angeschaffte "West-Victoria" nach diversen Defekten seit Jahren nur noch in der Ecke stand.
    Die Veritas ist noch richtig massiv gebaut, als Koffernähmaschine mit einem Gewicht von rund 20 Kilo.
    In der Küche tut das gute alte RG28s klaglos seinen Dienst, obwohl es auch schon 28 Jahre alt ist, die Rührgeräte gehen auch gut bei Ebay.

    mfg Gert

  9. #25
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Guckst du hier.
    Alle Tage wieder im MDR-Fernsehen.
    Raus aus der EU ! - Her mit der D-Mark ! - Sofort !

  10. #26
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Hier noch mal Oberkult . Die SWM 4 steht bei uns leider nur noch im Kellerschrank, wird ja heutzutage nicht mehr benötigt. Letztes Jahr fielen selbstgeerntete Fenchelsamen in rauen Mengen an, Problem: Wie kriegt man die klein, damit für eigenen Tee einfach mehr Aroma rauskommt? Dann der rettende Gedanke - ab in den Keller ! Hat super funktioniert, einfach universell, das Teil. Kann man mit Sicherheit auch Getreide mahlen, wozu eine teure Getreidemühle mit Zassendorf-Mahlwerk?
    Angehängte Grafiken
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  11. #27
    Chefkonstrukteur Avatar von olympiablau
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    Die kleinen, schwarzen, runden Körner nennt man aber Mohn und nicht Fenchel.

    Ich möcht mal an dies hier erinnern: ORwo-Filme.jpg

    Schön selbst im Keller entwickeln und vergrößern. Einfach genial, genial einfach.


    Die waren im schwarz/weiß Sektor sogar mal Weltmarktführer. Bei Farbfilm wussten dies leider unsere sowjetischen Freunde zu verhindern.
    Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht, wie spät es ist.

  12. #28
    Flugschüler Avatar von ollipa
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    Icon Wink

    ... na und was ist mit unserer Schwalbe?



    Gruß Ollipa


    go4cassens - michael cassens, SIMSONseite, simson, simsonreparatur, schwalbe - Home
    ... ich hab´ keine Zeit 4-Takte auf ´nen Zündfunken zu warten...

  13. #29
    Glühbirnenwechsler
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    Als ich ´84 "drüben" war, haben wir ein ekliges Bier trinken müssen... es hieß "Pilsator".
    Nach einer Woche "Pilsator" hatten wir auch schön den Kaffee auf...
    Kennt jemand das Gebräu?

    Grüße

    Mattes
    Geiler als original? Geht nicht!

  14. #30
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Na du, die Tante da oben auf dem Foto trägt heute bestimmt Stützstrümpfe statt Stiefel und 'ne künstliche Hüfte hat se inzwischen auch schon ...
    Raus aus der EU ! - Her mit der D-Mark ! - Sofort !

  15. #31
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Nur noch mal zum Thema Wertebewusstsein, denn auch das war nicht schlecht. Heute ist das ja, wenn überhaupt, nur noch rudimentär vorhanden. Gerade lief bei ebay eine Auktion für eine völlig unbenutzte Smalcalda Bohrmaschine mit 360 W, Zweigang. Die kannte ich bis dato noch gar nicht, und war schwer am Überlegen. 60 € schienen mir ein bisschen happig zum Sofortkauf, da haben wir´s wieder. Auf dem dritten Bild kann man noch den Kaufpreis sehen: 563 Mark. Au Mann, das war richtig viel Geld, könnte man heute fast in 1000 € umrechnen, auf das Einkommen bezogen. Wen interessiert es heute, was die Herstellung eines Produktes eigentlich kostet? Wenn heute die Arbeit des Nachbarn als zu teuer empfunden wird, und man selbst lieber vom gelben Mann kauft, ist es nur dumm, wenn der Nachbar auch meine Arbeit zu teuer findet, und das gleiche tut. Dann haben wir bald beide keine Arbeit mehr. Nur der gelbe Mann freut sich. DAS war in der DDR auf alle Fälle anders, und zwar besser.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  16. #32
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Sei mal realistisch:
    Die Auswahl war auch kleiner und der gelbe Mann spielte keine Rolle.

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