Tachbeleuchtung /Leerlaufkontrolleuchte LED

  • Wieso ist das tötlich für eine LED im Wechselstromkreis?



    Weil eine gewöhnliche LED eine Sperrspannung von unter 5V hat.


    Und nochmal: mit 6V zu rechnen macht keinen Sinn. Außerdem erhöht sich die Lebensdauer einer LED erheblich, wenn man mit etwas weniger als 20mA rechnet. Die Leuchtstärke leidet darunter so gut wie gar nicht. Bis auf 10mA kann man runtergehen ohne Probleme.


    Im Übrigen willst du nicht, dass die gesamte Spannung am Widerstand abfällt.


    R=U/I= (Umax-Uled)/0,01A = ...


    Aber wie gesagt, wer kennt schon Umax. Das schwankt ständig und deshalb braucht man eine kleine Schaltung oder man nimmt ganz normal die Glühbirnen. Aber das wäre langweilig ;)


    LG Christoph

  • Google sagt:
    Elektronik Hartel und Sanchez GbR
    Waldweide 14
    35398 Gießen (die waren früher in Kl-Linden, die neue Adresse musste ich selbst googeln, weil ich den Weg dahin kenne)


    und in Wetzlar
    ist das der Electronic-Shop-Hoffmann: Ausgewhlte Electronic fr Jedermann, die sonst schwer zu finden ist nichts für Großeinkäufe aber bei Kleinkram wo man sonst nicht auf den Mindestbestellwert kommt allemal ne Reise wert.

  • 1. LED mit großem Vorwiderstand für 8-10 V und Zusatzdiode 4148 einsetzen. Parallel dazu einen Hochlastwiderstand 60 Ohm 2W, um dein Rücklicht nicht zu killen.
    - Stromersparnis: keine (im Gegenteil, der Lastwiderstand ersetzt die Glühbirne, und die LED braucht zusätzlich Strom)
    - Anzahl Teile: LED, Vorwiderstand, Lastwiderstand, Zusatzdiode -> 4


    Ich hab mir diese Überlegung grade noch mal durch den Kopf gehen lassen und bin darauf gestoßen, dass wenn man 60 Ohm und einen entsprechenden Vorwiederstand für die LED parallel schaltet, man nie an die 60 Ohm Gesammtwiderstand darnkommen würde, die man ja bräuchte um die Glühbirne zu ersetzten.
    Dann lieber 100 Ohm bei 2 Watt und für die LED 150Ohm bei 2 Watt oder sowas...


    Nachdem ich am WE nochmal mit einem Kumpel über die Sache gesprochen habe, hat er mir noch einen Tipp gegeben und ich denke, damit lässt sich das Ganze nun zu einer endgültigen Lösung führen. Ich werde es diese Woche probieren, und es dann hier vorstellen.


    Ach ja, die LED für Leerlauf kann ich euch schon zeigen. Sie hat am WE auch schon 150 Kilometer "Fernfahrt" ertragen und lief bestens. Den Rest wird die Zeit zeigen...


    Hier zwei Bilder davon :

  • Ich hab mir diese Überlegung grade noch mal durch den Kopf gehen lassen und bin darauf gestoßen, dass wenn man 60 Ohm und einen entsprechenden Vorwiederstand für die LED parallel schaltet, man nie an die 60 Ohm Gesammtwiderstand darnkommen würde, die man ja bräuchte um die Glühbirne zu ersetzten.


    :rolleyes:
    Um die Glühbirne zu ersetzen, muss genauso viel Leistung verheizt werden, wie vorher. P=U*I bzw P=U²/R. Der Widerstand wird parallel zu LED+Vorwiderstand geschalten. Mit Gesamtwiderstand läuft da nichts. Zumindest behaupte ich, dass du den nicht ausrechnen kannst (kanns auch nicht einfach so... ist nicht böse gemeint.)


    Also vertrau doch einfach auf das, was damaltor schreibt (scheint sich auszukennen ;) ) oder lass es. Auf Elektronik-Kompendium.de - Elektronik einfach und leicht verstndlich kannst du auch versuchen, das alles zu lernen.


    LG Christoph


    P.S.: Scheint ja ein ultimativer Trick zu sein, den sich dein Freund ausgedacht hat. Lässt er es patentieren, bevor dus uns sagst? ;) :P

  • :rolleyes:
    Um die Glühbirne zu ersetzen, muss genauso viel Leistung verheizt werden, wie vorher. P=U*I bzw P=U²/R. Der Widerstand wird parallel zu LED+Vorwiderstand geschalten. Mit Gesamtwiderstand läuft da nichts. Zumindest behaupte ich, dass du den nicht ausrechnen kannst (kanns auch nicht einfach so... ist nicht böse gemeint.)


    Na klar kannst du den ausrechen. Der Gesammtwiderstand ist hier anzunehmen mir 60 Ohm durch die 0,6 Watt bei 6V Glühbirne. Wenn du Widerstände parallel schaltest, haben diese zusammen einen Gesammtwiderstand (kann betrachtet werden als wäre es einer, obwohl es mehrere Parallele sind), den du wie folgt berechen kannst :
    1/Rgesammt = 1/R1 + 1/R2 + 1/R3 ...
    ...oder gib die Werte doch mal hier ein:
    Parallele Widerst
    ...oder lies hier:
    Parallelschaltung




    Also vertrau doch einfach auf das, was damaltor schreibt (scheint sich auszukennen ;) ) oder lass es. Auf Elektronik-Kompendium.de - Elektronik einfach und leicht verstndlich kannst du auch versuchen, das alles zu lernen.


    Ach ja, das ist nicht meine aller erste Schaltung nur manchmal bin ich so übermütig, dass ich Sachen total übersehe. ...und learning by bunrning



    P.S.: Scheint ja ein ultimativer Trick zu sein, den sich dein Freund ausgedacht hat. Lässt er es patentieren, bevor dus uns sagst? ;)


    Ha ha... naja so ein Monstertrick ist es nun auch wieder nicht, aber man muss es einmal gesehen haben, damit man darauf kommt. Ich lerne ja noch, wenn auch nicht mit Elektronik-Kompendium.de ;)
    Man nimmt einen Gleichrichter (so weit waren wir ja schon) dann einen Kondensator (1000uF) zum Glätten, dann einen Spannungsregler (LM8706 -gibt 6V geregelt aus und führt die überschüssige Spannung einfach ab [wegen der Spannungsschwankungen]), dann den Vorwiderstand und die LED und fertig ist eine Mini-AC/DC-Wandler mit gewünschter Spannungsausgabe. Evtl. noch einen Kondensator hinter den Spannungswandler zum erneuten Glätten.



    Dazu dann noch den passenden parallelen Wiederstand für die Leistungsverbratung (damit der Gesammtwiderstand stimmt ;) ) und fertig.
    Die Teile sind natürlcih alle groß genug dimensioniert für max. 2 Watt oder bis 25 V etc. ;)

  • Nein. Der Widerstand, an dem die Leistung verbraten wird, liegt parallel zum Vorwiderstand und der LED. Da ist ein bisschen mehr nötig zum Berechnen.
    An dem Zweig über die LED fällt eine Leistung ab und dann an deinem parallelen Widerstand. Über die LED sinds bei I=20mA und U=6V(DC):
    P=U*I=0,12W


    Dann musst du parallel einen Widerstand mit 75Ohm schalten...


    Und zu deiner neuen Idee: schau mal nach dem Link, den ich dir gegeben hatte. Das ist genau dasselbe, ob du es selbst baust oder bei ebay für 3€ kaufst...


    Wenn du keine Hilfe brauchst, musst du nur Bescheid sagen. Ich will dir nur helfen :)


    LG Christoph

  • Wir können es ja mal genau ausrechnen. Ich gehe mal von 8V Spannung aus.


    Die LED braucht 20 mA bei 2V.
    Die Vordiode benötigt 0,7V, sie liegt in Reihe mit der LED und bekommt deshalb auch 20 mA.
    Das sind zusammen 2,7V. Der VORwiderstand muss also 5,3V bei 20 mA verbrauchen.
    Dafür benötigt man einen Widerstand von 265 Ohm. Der nächste Normwiderstand ist 270 Ohm, ich empfehle großzügig 300 zu wählen.


    Diese Schaltung mit der LED, Vorwiderstand und Zusatzdiode benötigt insgesamt etwa 0,16W.


    Da die Glühlampe 0,6W hat, muss der LASTwiderstand also 0,44W verbrauchen.


    Der Widerstand muss 145 Ohm haben. Der nächste Normwiderstand ist 150 Ohm. Außerdem sollte er 1-2 Watt abkönnen, Wenn du einen Widerstand mit 1/2 W Maximallast nimmst wird der sehr warm.


    Also folgendes:


    -----300 Ohm----Vordiode----LED------
    \-----150 Ohm Lastwiderstand-----/


  • Und zu deiner neuen Idee: schau mal nach dem Link, den ich dir gegeben hatte. Das ist genau dasselbe, ob du es selbst baust oder bei ebay für 3€ kaufst...


    Wenn du keine Hilfe brauchst, musst du nur Bescheid sagen. Ich will dir nur helfen :)


    Doppel *oh, mist, mien fehler*: zum Einen habe ich deinen Link irgendwie nicht wahrgenommen, sorry. Zum Anderen ich bin für jede Hilfe dankbar. :) Evtl. klinge ich ein wenig genervt, weil ich es endlich zum Abschluss bringe möchte. Aber: gut Ging will Weile haben :)

  • damaltor: Soweit ich weiß, soll die Led eine Weiße werden. Also bräuchte die ca. 3,6V geschätzt, oder? Hab grad kein Datenblatt von einer 0815 Led da...


    @ChunkyMonkey: Kein Problem. Jetzt scheint es ja bald zu funktionieren :)
    Wie gesagt, mit dem Teil von ebay, einem Brückengleichrichter und dem Lastwiderstand sollte dann alles klappen. Nur Energie hast du immernoch nicht gespart ;) Aber ich steh auch iwie auf Leds. Bin sehr auf das Ergebnis gespannt. Die Leerlaufkontrollleuchte sieht ja schonmal ziemlich gut aus!


    LG Christoph


  • Aha, so ähnlich habe ich auch gerechnet, nur dass ich von konstanten 6V ausgegangen bin, da ja ein Spannungsregler verbaut werden sollte.
    Dann habe ich noch mit 15mA bei der LED gerechnet, da 20 mA die Obergrenze sind und weniger Storm die Lebensdauer erhöht.


    ? Wie kommst du auf die 2V bei der LED und die 0,7V bei der Vordiode? Sind das die Grundwerte mit denen die LED "arbeitet" und die es durch einen entsprechenden Vorwiederstand einzuhalten gilt?


    Ich habe den Vorwiederstand HIERMIT bestimmt. Hab eine weiße LED gewählt die mit 6V und 15mA läuft. DA kamen dann 150 Ohm raus.
    Dementsprechend den Parallelwiderstand HIERMIT errechnet (verher auch per Stift und Papier,aber zum sichergehen ;) ) Dabei habe ich ein Rges von 60 Ohm und den entsprechenden Vorwiderstand von 150 eingetragen dann kam als R2 100Ohm raus.
    Übersehe ich etwas dabei?

  • Ahc ja, die Vordiode, die ja auch noch einen Widerstand hat, der ist aber vernachlässigbar, dachte ich. wenn man ihn mit einbeziehen würde, wäre der Parallelwiderstand um ein paar Ohm zu groß damit wieder Rges= 60 Ohm wären. Aber da man eh immer aufrundent wäre man wieder bei 100 Ohm.


    Meine Schaltung sähe dann so aus:

  • Einr rote LED hat grundsätzlich eine Vorwärtsspannung von rund 2V. Eine Standarddiode hat 0,7V vorwärtsspannung (was technisch gesehen kein Widerstand ist).


    Eine Weisse LED kann man mit etwa 3,6V ansetzen.


    Nehem wir mal deine Schaltung her: dort fließt der Strom grundsätzlich über zwei normale Dioden, welche zusammen schon 1,4V wegschaffen. damit wird der 7806 zu knapp, denn er braucht mindestens 8V Spannung am Eingang um 6 Volt zu produzieren. Diesen Spannungsregler wirst du also nicht verwenden können.


    Passend wäre der 7804, der nur 4V am Augang produziert und etwa 6V eingang braucht. Leider sind diese schwer bis nicht zu bekommen.


    Ein 7805 würde dir 5V am Augang bringen, braucht aber etwa 7V am Eingang. Wenn aus der Ladeanlage maximal rund 8V rauskommen, und die beiden Dioden über die der Strom fließt schon 1,4V verbrauchen, wird das auch nichts werden.


    Eigentlich kannst du es drehen und wenden wie du willst - Mit dem Spannungsregler wird das so nichts werden. Geh doch einfach an die Batterie.....

  • Ok, ok, so langsam gebe ich mich geschlagen. Die Mindestspannung des LM7806 hatte ich nicht brücksichtigt/gewusst. Danke.


    Also nur noch ein letzte Alternative. Also, dann nimmt man einen Gleichrichter (oder baut ihn) und schließt das hier (danke an DudeX) dahinter. Dann misst man den Wiederstand aus, wenn das alles zusammen gebaut ist, und errechent dann, wie groß der parallelgeschaltete Lastwiderstand sein muss. Dieser dann in einer 2 Watt-Variante und es könnte klappen. Oder hat das ganze auch wieder einen Haken? :(


    @dalmator: Ich weiß, die Batterie ist der Schlüssel, aber frei nach Ingo Pohlmann: "...was man nicht bekommt, das will man haben... und was man leicht bekommt, das will man nicht haben..." ist nicht böse gemeint, dass ich mich gegen die Batterieanschluss-Methode wehre. ;)

  • Die Konstantstromquelle könnte gehen. Einen Widerstand kannst du darüber jedoch nicht messen.


    Du könntest nach dem Einbau messen, wie viel Strom die Konstantstromquelle samt LED aufnimmt, und dann den "fehlenden" Strom mit einem Lastwiderstand ausgleichen.


    Was mir auffällt, ist dass diese Konstantstromquelle rein analog aufgebaut ist - da lässt es sich schwer beurteilen ob und wie gut sie die stark gestörte Gleichspannung verträgt die aus dem Gleichrichter kommt. Du solltest nach dem Gleichrichter aus 4 Dioden also unbedingt mit 100uF und 100nF-Kondensatoren ausgleichen.


    Im Leerlauf würdest du vom Tacholicht vermutlich nicht viel sehen, wenn die Spannung fällt - immerhin ist die Mindestspannung von 4V zusammen mit 2x 0,7V für den Gleichrichter nur sehr knapp unter der Nennspannung deiner Wechselstromquelle.


  • Du könntest nach dem Einbau messen, wie viel Strom die Konstantstromquelle samt LED aufnimmt, und dann den "fehlenden" Strom mit einem Lastwiderstand ausgleichen.


    Aber wenn die Spannung ja nach Drehzahl des Motors variiert, dann variiert doch auch der Strom und damit der Widerstand, wie stellt man diesen denn dann fest um mit ihm den Lastwiderstand zu berechnen?



    Was mir auffällt, ist dass diese Konstantstromquelle rein analog aufgebaut ist - da lässt es sich schwer beurteilen ob und wie gut sie die stark gestörte Gleichspannung verträgt die aus dem Gleichrichter kommt. Du solltest nach dem Gleichrichter aus 4 Dioden also unbedingt mit 100uF und 100nF-Kondensatoren ausgleichen.



    Wie sähe denn die Schaltung bezüglich der Kondensatoren aus? Mit Kondensatoren zum glätten, habe ich nicht so viel Erfahrung.



    ...aber endlich ein Lichtblick am Horizont ;)

  • Die Schaltung ist recht einfach: Parallel zu der Konstantstromquelle schliesst du einen 100nF-Kondensator und einen 100µF-Kondensator an.


    Ungefähr so (entschuldige die schlechte Qualität, bin gerade am falschen Rechner):

    (Der Widerstand ganz rechts ist nur ein "Sinnbild" für deine Konstantstromquelle, ich war zu faul eine zu zeichnen... außerdem lässt sich das so ganz gut simulieren :-) )


    Das hat auch einen Grund. Aus deiner Lichtmaschine der Schwalbe kommt ungefähr so etwas, nämlich Wechselstrom bzw. Wechselspannung:


    Nun habe ich mal die Simulation angeschmissen. Nach den Dioden, die den Gleichrichter bilden, sieht das etwa so aus:

    (Man kann sehen, wie der Gleichrichter die unteren Halbwellen "hochklappt". Vergleiche mal die Minimale und die Maximale Spannung (ganz links) mit dem vorherigen Bild!)


    Eine echte Gleichspannung ist das aber noch nicht, und die Konstantstromquelle hätte schwer zu tun. Jetzt kommen die beiden Kondensatoren ins Spiel. Wenn die Spannung gerade groß ist, laden sie sich auf. Wenn die Spannung gerade klein ist, geben sie ihre Ladung wieder ab - so dass an der Konstantstromquelle ein etwas gleichmäßigerer Spannungsverlauf ankommt:


    Auch das ist noch immer nicht 100% Gleichspannung, aber schon näher dran. Vergleiche nochmal die Minimal- und die Maximalspannung - sieht schon besser aus, oder? Das muss der Konstantstromquelle reichen.


    Alle "Messungen" habe ich mit 8V Wechselstrom vorgenommen - du siehst, dass nur rund 6V für die Konstantstromquelle übrig bleiben. Natürlich ist eine solche Simulation immer unter Idealbedingungen - es könnte deshalb sein, dass bei dir die Spannung im Real Life etwas variiert oder, gerade bei niedriger Drehzahl, zu niedrig wird um die LED zu betreiben.


    EDIT: Hab das Bild vom Schaltplan korrigiert.

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