Beiträge von Zschopower

    @ Moe


    sicher ein guter Tip der Procharger


    ABERRR:
    für 39 Euro gibt es schon ein Simsonbuch und einen Satz Bordwerkzeug und ein billig Ladegerät.
    Damit könnten hier viele mehr anfangen als mit einem Superladegerät
    :wink: :wink:


    Peter

    Hallo Melchen,


    wenn Du eine neue Batterie gekauft und vorschriftsmässig mit Batteriesäure gefüllt hast, dann brauchst Du kein Ladegerät.
    Nach dem Füllen ein/zwei Stunden warten, einbauen und freuen!


    Wenn die Ladeanlage in Deiner Simme i.O. ist, dann wird sie die Batterie immer schön laden.


    Wenn Du trotzdem ein Ladegerät kaufen willst, dann tut's auch ein ganz billiges, bloss dann bist Du gefragt, den Ladevorgang zu kontrollieren und das Ladegerät abzuklemmen, wenn die Batterie anfängt zu gasen. (es steigen viele Bläschen auf)


    Für Deinen 6 V 11Ah Akku brauchst Du ein Ladegerät, das sich auf 6 Volt einstellen lässt und nicht viel mehr als 1,1 A liefert.


    Das von Dir vorgestellte erfüllt diese Bedingungen. Nur dass Du bei 600mA nicht wie bei 1,1 A ca. 14 Stunden laden musst, um eine völlig leere Batterie vollzuladen, sondern ca. 20 bis 22 Stunden.
    Das 300mA Dingens braucht dann zwei Tage.


    Bessere Geräte sogar mit Abschaltautomatik gibt es beim Rockerversand Hamburg für 12,95€ (300mA) und 19.95 (600mA)
    Bei Pollin sogar noch zwei bis drei Euro billiger.


    Peter

    Hi hony,


    Glückwunsch zur bestandenen Führerscheinprüfung und zur schwarzen Schwalbe! :bounce:


    Leider komme ich von ganz weit wech und kann Dir nur theoretisch helfen.


    - Bremslicht: verbinde mal bei laufendem Motor das Kabel am Hinterrad( links an der Bremstrommel) mit Masse. Wenn das Bremslicht dann leutet, ist's der Kontakt.
    - Hupe und Blinker: Batterie drin und geladen?
    -schlingerndes Vorderrad: Das sieht auf den beiden Fotos irgendwie komisch aus, so als ob die Schwinge nach hinten verbogen ist. Mach mal ein Foto von der Seite, wenn das Vorderrad nicht eingeschlagen ist.


    Peter

    Hi,


    Ihr seid nicht gerade nett, wenn Ihr das Hupeauseinanderbauen und besonders den Hupeauseinanderbauer so nieder macht. :cry:


    Ich habe das zwar mit einer Simsonhupe noch nicht gemacht und kann deshalb leider diesbezüglich keine sachdienlichen Hinweise dazu geben.


    Aber Forscherdrang find ich gut und bekenne gerne, dass ich auch schon mal ein Kugellager zerlegt habe.


    Peter

    Hi Kurbelwellenwinkeladvokaten :wink:


    da ich den Auslöser für die letzten Mails geliefert hatte, weil ich in net-harrys Zündwinkel.pdf einen Fehler entdeckt hatte, traue ich mich hier auch in die Diskussion einzusteigen.


    Aber nur um meinen Obertrick zu verraten:


    Weil die SIMSON- Polräder ziemlich genau 360 mm Umfang haben, kann man für jedes Grad Vorzündung einfach 1mm von OT nach rechts in Drehrichtung weg eine Markierung für den ZZP machen. Bei den so cirka absolut ziemlich in etwa genau ermittelten 20,5 Grad braucht man noch nicht einmal ein Massband dafür: man nimmt einfach ein Blatt aus dem alten Matheheft mit 5mm Karos und hat mit vier Karos in etwa ganz genau den werkseitig vorgesehenen ZZP gefunden!


    Alles weitere für die optimale Zündeinstellung liest man im Kupferwurm von Carl Hertweck.


    Peter

    Hallo Andi,


    erst einmal Glückwunsch zur neuen alten Simme.


    Wenn die längere Zeit gestanden hat, ist es mit Vergaser reinigen nicht getan. :cry:


    Mach mal eine komplette Erstversorgung, Wartung oder grosse Inspektion.
    Steht in jedem Schwalbebuch, Betriebsanleitung etc. wie das geht.


    Vor allem musst Du den Tank und den Benzinhahn gründlichst reinigen, denn ohne das hast Du immer wieder Dreck und Wasser im Vergaser.


    Peter

    Hallo Sven,


    von MZ gab es mal die Aussage, dass mit dem teuersten Castrol 1:100 möglich ist. Geentec oder BioLube hiess das früher.
    Das galt für die ETZ250/251 mit hochwertigem Pleuel- und Kolbenbolzenlager.


    Das Zeugs ist aber so teuer, dass man immer noch sehr viel mehr Geld ausgibt, als für die doppelte Menge ganz normales mineralisches oder teilsynthetisches Öl.


    Das vollsynthetische Öl hat zudem die Eigenschaft, Rückstände von altem Öl überall zu lösen. Dadurch kann es zu Undichtigkeiten kommen oder schlimmer noch, wenn sich Stückchen lösen, zu Klemmern.


    Aber ansonsten: Probier es doch einfach aus


    Peter

    Hi Sebi,


    wenn Dein Vögelchen bei Vollgas nicht richtig fliegen will, dann kann das am Kondensator liegen. bei abgeschaubtem Lima-Deckel kannst Du bei laufendem Motor den Unterbrecher beobachten. Wenn es da nicht nur gelegentlich schwach funkt, dann ist der Kondensator hin.
    Probleme bei Vollgas können auch an zu wenig Spritzufuhr liegen.
    Tank, Benzinhahn mit allen Sieben, Löchlein in Tankdeckel und Vergaser säubern kann helfen.


    Peter

    Hallo Du Fels in der Brandung des Lebens



    Wenn sie mit Choke läuft, dann bekommt sie ohne nicht ausreichend Sprit.
    Die Hauptdüse wird wohl schon wieder verstopft sein.
    Wenn der Vergaser nur eigentlich sauber ist, dann reicht 3* säubern nicht, säubere 25* oder mach gleich Tank und Benzinhahn richtig sauber.
    Vermutlich hast Du Dreck und Wasser im Sprit X(


    Peter

    Hi Basti,


    welchen Versager hat denn Dein Vögelchen? Damit kannst Du in einem der üblichen Bücher nachschauen, welches die Standardeinstellung sein soll.


    Ob das auch optimal ist, musst Du durch Ausprobieren selber heraus finden.


    Wie man das macht, steht in "Besser Machen" von Carl Hertweck, gibt's zusammen mit "Kupferwurm" als Reprint zu kaufen. Sollte gleich nach einem Buch von Erhard Werner in Deinem Bücherregal landen


    Zu fettes Gemisch kann auch an zu großer Hauptdüse, falschem Düsenstock, falscher Düsennadel, verdrecktem Luftfiltereinsatz, zu hohem Benzinstand wegen verbogener Schwimmereinstellung und undichtem Startvergaser liegen. Vermutlich gibt es noch mehr schlechte Gründe :(


    Mach was Gutes draus


    Peter

    Hallo Tino


    Wer mich hetzt, soll selber müde werden! :wink:

    Zitat von Schwalbe2803

    Hallo ich brauch doch nur ganz schnell und dringend eine ja oder nein antwort ess iss ein notfall!!


    Wie konntest Du, als Du den Grossglockner oder einen anderen Berg runtergerast bist und Deine Bremse ausfiel, bloss auch noch ins Internet gehen? Und wie hättest Du bei einem eindeutigen Ja als Antwort auf deine Frage während der rasenden Fahrt die Bremsen austauschen wollen? Wäre es nicht besser gewesen, die Backenbremse zu nutzen, die beim Schlittenfahren immer so gut funktioniert hatte? Oder den Anker aus dem Rucksack zu ziehen? Oder war es doch kein echter Notfall? :)):)):))


    Nu aber Spass beiseite.


    Die "Bremse" besteht aus etlichen Einzelteilen, für die im Einzelnen auch Austauschbarkeit gegeben sein kann.


    Das Bremsschild, das ist das runde Dingens, an dem viele andere Teile montiert sind, unterscheidet sich bezüglich Widerlager und Aufnahme zwischen Bremsschild für Hinterrad und Vorderrad und da dann auch wieder nach Schwinge und Telegabel.


    Die Bremse wird über den Bremshebel und den Bremsnocken betätigt, auch hier gibt es unterschiedliche Ausführungen.


    Nach meinem Wissen sind dann allerdings die Bremsbacken mit den aufgenieteten Bremsbelägen nicht mehr unterschiedlich.


    Wenn die schlechte Bremsleistung an abgeschliffenen Bremsbelägen allein gelegen hat, dann kann man durch Austauschen schon eine Verbesserung erreichen.
    Sonst kann Saubermachen von Trommel und Belägen helfen. Für die Nocken gibt es Zwischenlager, um die Backen mehr zu spreizen und dann kann man auch den Bremshebel auf der Verzahnung des Nockens um ein/zwei Zähne verstellen.


    Wenn allerdings die Bremstrommel, das ist der Teil der Bremse in der Radnabe hinüber ist, dann könnte man höchstens mit Ausdrehen versuchen, etwas zu verbessern.


    Ich hoffe, Du hast zwischenzeitlich auch mit schlechten Bremsen gut und sicher anhalten können und fährst erst weiter, wenn alles ok ist.


    Gut's Nächtle wünscht


    Peter aus Braunschweig

    Hallo Votan,


    das hast Du nu' davon, dass Du Roller-Gegner bist und Dich trotzdem mit 'nem SR50 abgibst :)):))


    Der Unterschied 3/ 4 Leitungen ist folgender:


    Bei den alten Rücklichtern mit jeweils einem Glühobst für Rücklicht und Bremslicht konnte man für das Bremslicht einfach in der Masserverbindung unten am Bremsanker schalten. Deshalb vier Kabel:
    Bremslichtphase, geschaltete Masse für Bremslicht, Rücklichtphase, Masse für Rücklicht


    Beim neuen Rücklicht mit dem Zweifadenglühobst ist Masse für Rücklicht und Bremslicht eine Leitung. Man muss jetzt für das Bemslicht in der Phase schalten und dafür einen beidseitig isolierten Schalter verwenden.
    Dafür braucht es dann in der Summe nur noch drei Leitungen:
    geschaltete Bremslichtphase, Rücklichtphase, Masseleitung


    Kapito?


    fragt Peter aus Braunschweig

    Lieber Genosse,


    leider könnte es "alles" sein, auch der Geber und von da über die Kabel, Schalter, Elektronikbaustein, Zündspule, Zündleitung, Kerzenstecker bis hin zur Kerze :(
    Oder der Zündzeitpunkt.


    Wenn Du die Kerze rausschraubst und wieder in den Kerzenstecker steckst und dann kickst, siehst Du dann, ob nur ab und an ein Funke kommt oder sieht es eher regelmäßig aus?


    Ist die Kerze schön feucht, wenn die Simme nicht anspringen will?
    Wenn nicht, dann kann es auch zuwenig Sprit sein, weil vielleicht der Vergaser schon wieder dicht ist, weil Du vielleicht nicht auch den Tank und den Benzinhahn sauber gemacht hast.


    Mit einem freundlichen "Rot Front"


    Peter

    Hi Ihr hier!


    Alu kann man auch selber löten.


    Habe mir mal auf einem Oldtimermarkt solch allerdings sauteures Spezialalulot gekauft.
    Da ist der Dumke-Deckel billiger als ein schlapper Meter von diesem Zeugs X(
    Ich würde den Deckel allerdings nicht wegwerfen, irgendwann kauft man sich das Lot vielleicht doch für wirklich nicht erhältliche Teile und dann kann man das gleich mit erledigen.


    Wichtig beim Alu-Löten ist es Dreck und Öl richtig zu entfernen und dann muss man ordenlich Dampf auf dem Lötbrenner haben.
    Ich musste ein altes DKW-Antriebskastenteil löten und da hat der Propanbrenner an der 11Kg-Pulle alleine nicht gereicht, ich musste noch eine kleine Gas-Lötlampe dazunehmen.


    Peter

    Zitat von Sporti


    Was mir jetzt noch so einfällt, ist der Kondensator. Kann der die Ursache sein?
    Ich fang aber erst an den zu tauschen und die Grundplatte zu demontieren, wenn ich eine Methode gefunden hab, die Zündzeitpunkt exakt einzustellen... ;)


    Also was meint ihr? Oder gibts sonst noch irgendwelche möglichen Ursachen?
    Danke schonmal!


    Wenn Dein Wärmeproblem auftritt, schau doch mal nach, ob dann keine Zündfunken kommen. Wenn ja, dann hat Dein Möp das allgemeine Wärmeproblem und dafür kann auch der Kondensator zuständig sein :(
    Sonst auch alles andere, was mit der Zündung zu tun hat. Vom Kontakt/Geber bis zur Kerze :(:(:(:(


    Um den OT exakt zu ermitteln brauchst Du einen Kolbenstopper, den Du aus einer alten Zündkerze und einer anstelle des Isolators eingebauten Schraube selber basteln kannst, gibt es aber auch fertig zu kaufen..


    Vorgehensweise:
    - Kolbenstopper anstelle der Kerze eindrehen, die Schraube soll so tief reinragen, dass der Kolben OT nicht mehr erreicht.
    - einmal rechtsrum vooooorsichtig den Kolben bis an den Stopper drehen.
    - Markierung auf Polrad gegenüber einer beliebigen nahen Gehäusemarkierung machen
    - einmal linksrum vooooorsichtig den Kolben bis an den Stopper drehen.
    - Markierung auf Polrad gegenüber der nahen Gehäusemarkierung machen.
    - Exakt auf der Hälfte zwischen den beiden Markierungen ist OT. Oder UT ;) wenn Du's falsch machst, aber das lässt sich hinterher ja leicht bei rausgedrehtem Stopper überprüfen.
    --- Jetzt kommt der Obertrick:
    - weil das Polrad ziemlich genau 360mm Umfang hat, kannst Du den Zündwinkel nehmen und soviele mm wie Grad nach rechts in Drehrichtung von OT eine neue Markierung machen: das ist der Zündzeitpunkt
    Also:
    - 18,5 mm für den 53-Motor (S50 und KR51/1)
    - 20,5mm für den 5x1-Motor (S51 und KR51/2)


    Diese Methode ist exakter als die mm vor OT-Methode


    Peter

    Hallo Gernot


    für den 16 N 1-6 ist folgende Einstellung laut dem Büchlein "Ich fahre ein Kleinkraftrad", 6. und auch 7. Auflage richtig:


    Hauptdüse 50
    Nadeldüse 215
    Teillastnadel 04 (sollte bis Baujahr 1984 eingeprägt sein)
    das untere Plättchen muss in die 3. kerbe von oben
    Leerlaufdüse 40
    Startdüse 50


    Viel Erfolg


    wünscht Peter aus Braunschweig