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Thema: Bremsen mit der Schwalbe


  1. #1
    Simsonschrauber
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    Standard Bremsen mit der Schwalbe

    Servus...

    Das es um die Nachbaubeläge nicht zum besten steht, ist nun mittlerweile bekannt. Allerdings hab ich zur zeit das Problem mit der hinteren Bremse, die verglast etwas. Vorsichtiges Abfeilen hat noch nicht die gewünschte Wirkung gebracht.

    Was gibt es für Möglichkeiten, bei einer KR51/1 aus 1971, die hintere Bremse zum Bremsen zu bringen. Ich habe zwar was von EBC-Belägen gelesen, aber in der Beurteilung war es auch nicht so der Bringer.

    Was ich festgestellt habe, ist das die Nabe des SR50 breiter als die der KR51/1 ist. Weiter habe ich noch nicht geschaut. Ich dachte auch erst mal an einer SR50-Bremsankerplatte. Dann wäre nur noch das Problem mit dem Boudenzug zu lösen. Bremshebel von der S51/SR50 vorne. Bloß wenn ich mir das beim Roller so anschaue, ist das ein richtiges dickes Seil, was hinten für Verzögerung sorgt, beim Roller kann ich sowohl vorne als auch hinten richtig überbremsen.

    Vieleicht hat jemand schon mal sowas gemacht und kann Bilder einstellen...

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Standard

    Hi,

    ich sehe den Sinn da drin nicht, die Bremsbeläge die gleichen, die Trommeln im Durchmesser auch. Der Bremshebel der späten 1er Schwalbe auch, das hat du richtig erkannt.

    Das der SR50 "besser" bremst liegt imho an den kleineren Rädern.

    MfG

    Tobias

  3. #3
    Kettenblattschleifer Avatar von Kapsi
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    Nimm originale DDR Beläge, schlitze diese ein und du hast vorerst ruhe vor dem verglasen.

    Es ist zu empfehlen auf außenliegenden Bremshebel umzubauen, die Bremsankerplatte wäre die selbe wie vom SR50 hinten. Bowdenzug brauchst du auch nen neuen, den gibts aber direkt für die KR51/1 da diese ja teilweise auch mit den Bremsen angeliefert wurde.

    Ich habs selber so gemacht, jedoch ist meine vordere Bremstrommel unrund und hinten sind Riefen drinne.
    Die Bremswirkung ist aber trotz quitschender Hinterradbremse und hoppelnder Vorderradbremse spitze

  4. #4
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Die originalen Beläge aus DDR-Zeiten sind doch aus Asbest?! Und dann einschlitzen?

  5. #5
    Kettenblattschleifer Avatar von Kapsi
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    Jap, und kommt bitte nicht wieder mit irgendwelchen Predigten. Die musste ich mir hier schon mehrmals anhören.

    Ich muss aber sagen, bisher immer beste Bremswirkung. Zumal die Nachbaubeläge nicht zum ersten mal gebrochen sind und nicht gebremst haben.

  6. #6
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Wenn du das genau weißt, dass das Asbest ist, dann sag das auch. Der Ratsucher flext/sägt da unwissend rein, und atmet den krebserregenden Staub ein! Das zu verschweigen ist unfassbar.

  7. #7
    Kettenblattschleifer Avatar von Kapsi
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    Ruhig Meister, ich bin schließlich nicht Wikipedia.

    Du hast diese Aufgabe ja wie man sieht auch gleich übernommen

  8. #8
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Zumal die Aussage "Beläge aus DDR-Zeiten enthalten Asbest" so auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  9. #9
    Kettenblattschleifer Avatar von Kapsi
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    Naja manche enthalten Asbest und manche nicht, bevor man aber etwas an ner wichtigen Baugruppe abändert sollte man sich sowieso drüber schlau machen.

    Siehe YouTube---> Simson Helene

    Der hat über Bremsen ein gutes Video gemacht wo er fast alles erklärt.

  10. #10
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Zitat Zitat von Kapsi Beitrag anzeigen
    Naja manche enthalten Asbest und manche nicht, bevor man aber etwas an ner wichtigen Baugruppe abändert sollte man sich sowieso drüber schlau machen.

    Siehe YouTube---> Simson Helene

    Der hat über Bremsen ein gutes Video gemacht wo er fast alles erklärt.
    Noch so ein Helene Jünger. Das ist auch oft so lala was der da behauptet. Man muss ihm lassen, er präsentiert nette Teile.

    MfG

    Tobias

  11. #11
    Kettenblattschleifer Avatar von Kapsi
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    Ja manche Sachen versteh ich da auch nicht ganz.

    Endlich macht sich aber mal jemand die Arbeit, vergleicht Zündkerzen, findet die Fehler in den nachbau Bremsankerplatten und Zylindern. Ich finde seine Videos gut und hilfreich.

  12. #12
    Simsonschrauber
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    Bevor ich erst mal Anfange, werde ich mit Bremsenfett die ganzen Hebel und Gelenke schmieren. Wenn das ist, schätze ich mal so, wegen der Dauer-Benutzung in den 43 Jahren, das die Trommel neu kommen muß. Kann ich ja morgen in Suhl holen, vieleicht auch noch ne Felge.

    Kurios ist, das unfallbedingt beim Roller vorne alles neu ist, also alles Nachbau und die bremst richtig gut. Aufrauhen brachte noch nicht das erhoffte ergebnis. Bremsschild hinten und Bremshebel vorne für den Roller ist nicht der Verlust, nicht passendes zeug rumzuliegen zu haben.

    Die leichtgänigkeit der Bremskraftübertragungseinrichtung wird in jeder Oldtimer-Zeitschrift propagiert.

    So, eigendlich ganz einfach, alle Wellen, also alle 3 sind leicht mit Kupferpaste (Bremsenfett) zu versehen, der Boudenzug sollte geschmiert sein. Dann geht auch die Bremse leichtgängig zu betätigen und was wichtig ist, deine Bremskraft kommt dort an, wo sie gebraucht wird und geht nicht irgentwo verloren.
    Geändert von docralle (04.07.2014 um 20:52 Uhr)

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