Beiträge von Rossi

    Hallo,


    es gilt in diesem Fall die FeV, also die Fahrerlaubnisverordnung.


    Dort ist in §6 Absatz (1) beschrieben:



    Ich gebe zu, dass ist alles etwas verwirrend geschrieben, aber das Zweirädrige Kraftfahrzeug der Klasse L1e-B ist das Kleinkraftrad bis 50ccm und 45km/h.


    Dort ist die Schwalbe bis 60kmh nicht aufgeführt. Aber in §76 der FeV ist in Absatz 8 aufgeführt:



    Damit ist die Simson mit Führerscheinklasse AM fahrbar. Neuerdings Bundesweit sogar mit 15, allerdings mit nationaler dreistelliger Schlüsselnummer. Das heisst ins Ausland darf man mit 15 und AM dann nicht.


    MfG


    Tobias

    Hi,

    schlüsseln wir das mal auf:


    eine Simson S51 ist ein zulassungesfreies Kleinkraftrad nach §3 Fahrzeugzulassungsverordnung Absatz 2:


    Das Mitführen der Papiere ergibt sich aus §4 Fahrzeugzulassungsverordnung Absatz 5:


    Zitat von §4 FZV Absatz 5

    (5) Werden Fahrzeuge nach § 3 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe a bis f und Nummer 2, für die eine Zulassungsbescheinigung Teil I nicht ausgestellt wurde, auf öffentlichen Straßen geführt oder mitgeführt, ist die Übereinstimmungsbescheinigung, die Datenbestätigung oder die Bescheinigung über die Einzelgenehmigung mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.


    Dabei ist die Übereinstimmungsbescheinigung ein CoC, die Datenbestätigung die nationale ABE und die Einzelgenehmigung das abgestempelte §21 Einzelgutachten.


    Hat man das Schriftstück nicht mit greift die Bussgeldkatalogverordnung Nummer 174, das wären 10€ Verwarngeld.


    Allerdings hat man gar kein Schriftstück kann das auch als Nummer 175 ausgelegt werden:


    Zitat

    Kraftfahrzeug oder Kraftfahrzeuganhänger ohne die erforderliche EG-Typgenehmigung, Einzelgenehmigung oder Zulassung auf einer öffentlichen Straße in Betrieb gesetzt

    Das wären dann 70€, also ein Bußgeld. Da kommt dann nochmal 28,50€ Verwaltungsgebühren oben drauf.


    Zusätzlich gibt es noch einen Punkt in Flensburg (siehe Anlage 13 Fahrerlaubnisverordnung).


    Wer noch Probezeit hat, darf dann auch zur Nachschulung. Nachzulesen in Anlage 12 Fahrerlaubnisverordnung.


    Gleichzeit kann das Fahrzeug natürlich Sichergestellt bzw. beschlagnahmt werden oder zumindest die Weiterfahrt untersagt und das Fahrzeug einem Sachverständigen vorgestellt werden.


    Reicht das als Begründung warum man die Papiere braucht?


    MfG


    Tobias

    Du kannst auch ohne Nadellager und mit Buchse auf 1 50 fahren, da es für diese Motoren nachträglich eine 1 50 Freigabe gab

    Die Freigabe möchte ich gerne mal sehen.


    Auch wenn die heutigen Öle besser sind als früher, so ein Gleitlager braucht einfach Ölmenge. Stichwort hydrodynamischer Schmierfilm.


    MfG


    Tobias

    Ich habe ca. 4 Stunden im www gesucht und keine einzige KR51

    mit schwarzer Sitzbank gefunden - weder in Schrift- noch in Bilddokumenten.

    Lediglich die weinroten "Schonbezüge" tauchen hin und wieder auf...

    http://motos.autos-markt.com/img/Simson-Schwalbe-KR51-1967-Top-Zustand-Original-DDR-IFA-141677977431/0.jpg


    oder


    Simson Schwalbe KR51/1
    Verkaufe Simson Schwalbe KR 51/1 Handschaltung ohne Papiere das Original Typenschild ist vorhanden...,Simson Schwalbe KR51/1 in Brandenburg - Finsterwalde
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    Allerdings Baujahr 1967. Meine 67er hatte auch einen schwarzen Bezug und die Chromleisten...



    MfG


    Tobias

    Hi,


    selber FINs in Rahmen einschlagen lassen wir lieber. Das machen wir, wenn es legal sein soll, nur mit einem Sachverständigen und mit Einverständnis der Zulassungsstelle.


    Typenschild allerdings darf jeder selber erneuern, es muss nur den Wahrheiten entsprechen.


    MfG

    Tobias

    Wenn die Nase länger ist, dann würde ich die dickere Dichtung probieren.


    Peter

    Die Dicke der Dichtung macht an der Stelle nix aus, weil da hinter dem Ritzel noch eine Hülse ist, die den Abstand vorgibt.


    Oft sind die Dichtkappen verzogen, mal prüfen. Ich würde aber auch zu der 1mm dicken Dichtung tendieren, die gleicht leicht krumme Dichtkappen aus.


    MfG


    Tobias

    Hi,


    ich bin ja jahrelang mit einer K51 gefahren. Bis auf bischen mehr Schalten war da kaum ein Unterschied zur KR51/1. Am Berg wird es halt schwierigier, das ist richtig.


    Dein Projekt in Ehren, aber das wird z.B. auch nicht ABE konform, wenn das eine Rennleitung mal mit Ahnung sieht, gibt es eins auf die Hörner. Verschlechterung Geräuschverhalten, da gibt es keine Unterlagen für.


    Leistungsmässig ist die KR51 und KR51/1 sehr anfällig was Änderung vom Ansaugweg betrifft. Der Luftfilter der KR51/1 sitzt ja unterm Lenker, erst die KR51/2 hatte den da unten. Und die KR51 hatte vom Werk ein anderes Beinschild, das müsste man dann auch anpassen und tauschen...


    MfG


    Tobias

    Auch bei SR50/1c bj 89 ?

    da gab es doch den Nachtrag in der ABE ?

    Hat der noch eine DDR-ABE? Wenn ja was für eine KTA-Nummer? Ich sage ausm Stand, der muss eingetragen werden...


    MfG


    Tobias


    Nachtrag:



    Also erst ab Baujahr 1990/Modelljahr 1990 war der Bing in der ABE drin.

    §20


    Typschild und Fahrgestellnummer


    (2) An der rechten Seite des Rahmens oder einem anderen ihn ersetzenden Teil muß außerdem gut sichtbar und leicht zugänglich die Fahrgestellnummer eingeschlagen sein

    Das deckt sich ja mit dem Angaben im Typschein. Dann müsste da theoretisch eine FIN eingeschlagen sein. Wie das in der Praxis aussah ist ja bekannt. Da kann das KBA dann am Ende auch nix für, dass dort geschlampt worden ist.


    Bei solchen Fällen greift dann halt heute §59a STVZO. Zum Straßenverkehrsamt, eine Einschlaggenehmigung beantragen, der Sachverständige hämmert da die FIN rein und macht eine §21 BE. So die offizielle Vorgehensweise. Kostet Geld, Rennerei und ist Aufwand.


    MfG


    Tobias

    Hi,


    laut Typschein 1112 muss die FIN auf der "rechten Rahmenseite, Links des Einstiegs" angebracht sein.


    Man müsste mal in die DDR-STVZO schauen, was die zur Fahrgestellnummer sagt. Aber ich denke die wird sehr sehr ähnlich unserem §59 STVZO sein.


    Also muss da vom Werk eigentlich eine FIN sein, das hat nur damals keiner gemacht, weils keiner kontrolliert hat. Das Duo war ja eh nur für Versehrte zu bekommen und für keinen Privat zu haben.


    Ja das KBA geht auch nur nach Aktenlage, und wenn da nicht ist, dann ist nicht. So einfach ist das.


    MfG


    Tobias

    Mein Rahmen ist komplett durchgerostet gewesen. Also hab ich mir einen neuen "gebrauchten" besorgt.

    Ich habe die Rohre mit Mike Sanders Hohlraumschutz konserviert, das Moosgummi eingesteckt und mit Silikon die Rohre versiegelt. Da kommt kein Wasser mehr rein und zerstört meinen Rahmen.

    Das ist so blöde, weil der Rahmen ist ja z.B. auch noch Vorne am Lenkkopf offen. Feuchtigkeit kann man nicht 100% verhindern, gerade Kondenswasser.


    Deswegen sind die Stopfen ja Atmungsaktiv und sollten nicht mit Silikon verschlossen werden. Zusätzlich ist Silikon noch essigvernetzend mit Pech und greift den Lack an und es bildet sich Rost...


    MfG


    Tobias

    So es ist geklärt,


    Es handelt sich um einen offiziellen Austauschrahmen aus 84.

    Also paar Bilder machen und neue Papiere beantragen.

    Danke für die schnelle Hilfe

    Aber bitte nicht als KR51/2 wenn ein M53 verbaut ist, sondern als KR51/1 mit Baujahr 1984...


    Mit Pech kommt dann eine Ablehnung vom KBA und du musst zur Einzelabnahme.


    MfG


    Tobias

    Da gibt es imho 2 Baustellen, einmal die zulassungsrechtliche Frage und einmal die Führerscheinfrage.


    In Deutschland ist Klasse B ja okay, aber in Frankreich wird mit Pech Klasse A1 für eine Schwalbe benötigt. Der Einigungsvertrag und die nationale FeV gilt ja nur in D. Der EU-Führerschein sagt knallhart dass AM nur bis 50ccm und 45km/h gilt.


    Zulassungrechtlich müsste man sich bei den französischen Behörden erkundigen, wie man da so ein Moped zulässt. Soweit ich weiss haben die Franzosen für Zweiräder aber zumindest keine technischen Untersuchungen.


    MfG


    Tobias

    Hi,


    das ist in meinen Augen so lala.... Auf der einen Seite gilt immer §30c STVZO über verkehrsgefährdende Fahrzeugteile und eigentlich auch sowas wie Fussgängerschutz.


    Aber bei einer Blechverkleidung war es das eh mit Fussgängerschutz und scharfkantig ist das Ding auch nicht, ragt nicht über die Fahrzeugabmessungen raus, also was solls...