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Thema: Getriebe


  1. #33
    Kettenblattschleifer Avatar von seggi
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    Wie gesagt, Klinge senkrecht nicht schräg. :wink:
    S51welt.de

  2. #34
    Zahnradstoßer Avatar von Kifferliesel
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    Nimm ein Stück Holz.
    Damit kannst du auf der Dichtfläche rumkratzen, ohne daß sie dabei Schaden nimmt.

  3. #35
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Und zur Vorbereitung baust du schon mal den Rasthebel mit dem kleinen Federchen aus, dann geht die neue Hohlschaltwelle rein wie mit Vaseline geschmiert. Bei der Gelegenheit noch schnell den O-Ring auf der Kickstarterwelle getauscht und den Simmerring im Kupplungsdeckel.
    Neue Deckeldichtung, vorher noch mal alle Schrauben kontrolliert und gut isses.
    Für einen gelernten Metaller sollte das abschaben der Dichtung von einer Alufläche zwischen zwei Schluck Bier zwischen Tagesschau und Wetterkarte ohne Beschädigungen möglich sein, selbst mit umgebauten Feilen. Für weniger geübte ist die Methode mit Holz oder Kunststoff erst mal sicherer, aber man lernt ja dazu.

    H.J.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  4. #36
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    Einbau ist wie ausbau genauso einfach.
    Zu achten ist nur drauf das auch alles wieder so zusammen gebaut wird wie vorher.
    Sollte es anschließend Probleme geben, da die Welle bei montage des Seitendeckels sich schwer oder nicht mehr bewegen lässt ist das Neuteil schuld daran.
    Die Nachbauteile haben eine Schweißnaht links der Hohlschaltwelle welche gegen den Deckel drückt.
    Abhilfe? ..... ich hab eine solche nie verbaut, sondern immer Original..
    ich würde die Schweißnaht bearbeiten sodas es zu diesem Problem nicht mehr kommt und recht der Welle eine extra Naht anbringen damit die spabilität nicht beeinflusst wird.
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  5. #37
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Und? Wie siehts aus? Wieder alles klar und funktionstüchtig??
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  6. #38
    Schwarzfahrer
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    Jab, Getriebe läuft wieder und nachdem ich Kondensator, Zündkabel, Kerzenstecker und Kerze getauscht habe, ist das Wärmeproblem auch restlos beseitigt.
    Bin jetzt schon 300 km problemlos gefahren. Läuft wie am Schnürrchen und konstant 65 km/h. Bin bestens zufrieden und macht echt viel Spaß.....ist ein echt geiler Kontrast zu meinem Benz :wink:

  7. #39
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    War doch alles gar nicht so schwer, oder?? :wink:
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  8. #40
    Zahnradstoßer Avatar von tacharo
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    Fehlpost,bitte löschen
    Hinterhofbastler :-D

  9. #41
    Super-Moderator Museumsdirektor Avatar von totoking
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    ???
    ???wie passt der beitrag jetzt rein???
    ???

  10. #42
    Tankentroster Avatar von Sprudelfahrer
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    Also ich hatte das selbe Problem mit der Hohlschlwelle.
    War auch so gebrochen .
    Dann habe ich mir mein WIG schweißgerät genommen und es wieder zusammengeschweißt.
    Hält jetzt schon fast 5 Jahre.

    Gruß aus Lippe
    Mfg Spudelfahrer aus Lippe

  11. #43
    Zahnradstoßer Avatar von tacharo
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    Zitat Zitat von totoking
    ???
    ???wie passt der beitrag jetzt rein???
    ???
    Upsi,Zitat vergessen
    Hinterhofbastler :-D

  12. #44
    Zahnradstoßer Avatar von tacharo
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    Zitat Zitat von H.J.
    OK,

    Worst Case: Die Ziehkeilwelle ist draussen, alle Kugeln fliegen durch die Gegend......Sch...im Quadrat, weil Motor noch OK

    Man nehme:
    Einen Motor der Baureihe 531/541.
    Die zusammengesuchten, nicht alle wiedergefundenen und gereinigten Kugeln plus die neu gekauften, weil immer Kugeln fehlen (12Stück*7mm+4Stück*4mm bzw. 9Stück*7mm für den Dreigangmotor).
    Wer keine 7mmm Kugeln hat, nimmt 6,5mm Kugeln aus dem Kugellager von der letzten Motorspaltung, aber Vorsicht, nicht wundern wenns nicht klappt, ich habe nur die Erfahrung gemacht, daß es mit einer 6,5mm Kugel pro Gang noch geht, zumal es auch nur mit zwei 7mm Kugeln vorher funktioniert hat (Wo sind die Kugeln hin? Selbst bei noch nie geöffneten Motoren feht eine pro Gang... von nur 6,5mm Kugeln rate ich aber vorsichtshalber mal ab, könnte gehen, muß aber nicht, habe ich auch noch nicht probiert)
    Den Motor aus dem Rahmen nehmen, beide Deckel runter und alles gut säubern.
    Ritzel und Tachoantrieb abnehmen. Auf Wunsch und auch wegen der Handlichkeit, am besten auch Polrad und Grundplatte abnehmen.
    Kupplung und Schaltcassemacherik ausbauen, Motorritzel stört nicht, Kickstarterwelle ist Geschmackssache, den Rest würde ich empfehlen.
    Ein bis zwei Schrauben, ca. M8x120, schleife an einer am Gewinde einen Keil, also !!! keine umlaufende Fase !!! von ca 4 mm an.
    Diese Schraube stecke man von der Kupplungsseite her in den Motor, nehme den Kopf mit der linken Hand, stelle den Motor leicht schräg und schaue in die Welle hinein, notfalls mit einer Lampe ausleuchten.
    Jetzt alle eventuellen Zuschauer wegschicken!
    Von Gespött nicht entmutigen lassen!
    Eine Portion Geduld einnehmen.
    Großen Hammer und eine Stahlplatte bereitlegen.
    Die Schraube im Motor nun vorsichtig in Richtung Kupplungdeckel herausziehen, bis die Löcher des ersten Gangrades gaaaaanz unten sichtbar werden.
    Hier fängt meistens das Problem mit der Lampe und der Sicht an....Gegebenenfalls von der anderen Seite her Sinngemäß probieren.
    Eine Kugel in die Welle rollen lassen, wenn diese unten angekommen ist und nicht schon vorher in einem Loch verschwunden ist (schlecht, deshalb benutze ich hierfür eine Papierrolle), mit Hilfe der Fase und der Schwerkraft in ein Loch dirigieren. Schraube ein Stück weiter drehen und Welle so verdrehen, daß das nächste Loch "unten" ist.
    Merken, in welcher Position die erste Kugel ist.
    Schraube so verdrehen, daß die Fase unten ist, die erste Kugel nicht herausfallen kann (deshalb auch keine umlaufende Fase!!!) und die zweite nach unten bringen, ohne diese in einem falschen Loch verschwinden zu lassen.
    Schraube mit der Fase an Loch Nummer drei bringen und Welle verdrehen, daß das letzte Loch "unten) liegt.
    Kugel Nummer drei nach unten bringen, mit Hilfe der Fase, der Schwerkraft und gegebenenfalls einem langen, dünnen Schraubendrehen ins Loch dirigieren und Schraube ein Stück nach oben verschieben.
    Beruhigungsmittel einnehmen.
    Mit den weiteren Gängen ebenso verfahren.
    Die vier 4mm Kugeln stellen eine weitere Anforderung an das Geschick dar, da nun 2 Kugeln in ein Loch müssen.... Das wiederum geht besser, wenn man vorher die Schraube mit dem Montagedorn (eigentlich auch nur ein 8mm Rundstahl) herausdrückt (Fase der Schraube nach UNTEN) und durch eine Schraube mit kleinerer Fase ersetzt.
    Zum Schluß die Schraube mit der Ziehkeilwelle ausdrücken.
    Alle Teile wieder einbauen, testen und freuen

    Giten Appetit1

    Mit einigen wechseln der Schrauben kann man natürlich auch die Kugeln für den dritten und vierten Gang von der Ritzelseite her einsetzen.
    Ich persönlich spanne den Motor dazu senkrecht in den Schraubstock ein, zum erklären ist die Schräge einfacher, aber am Anfang hatte ich auch den Motor auf der Seite liegen.
    JA, es ist ein riesen gefummele und dauert beim ersten mal länger als den Motor zu spalten.
    Die gebrochene Ziehkeilwelle (erster Gang, Kugeln der anderen Gänge noch alle drin) meiner S51 habe ich mit einer Schraube in Richtung Ritzel herausgedrückt. Diese Schraube dann mit einer zweiten in Richtung Kupplung herausgedrückt.
    Der Motor bleibt dabei eingebaut. Montagehaltung: Auf dem Boden liegend o.ä. ........
    Diese Schraube in der Welle dann VORSICHTIG wieder Richtung Lima gezogen, daß die Löcher für die Kugeln sichtbar wurden. Ein Loch nach "unten" gedreht, Fett mit einem Schraubendreher eingefüllt und eine Kugel in Ihren Sitz gedrückt, am besten in den unteren, geht fast von allein.
    Wieder etwas Fett in die Welle, zweite Kugel rein und ins Fett drücken. Beide Kugeln "voll Fett" setzen.
    Jetz kommts: Welle verdrehen, bis das letzte Loch ganz unten ist, Kugel rein und Schraube nach vorne drücken. Diese dann mit neuer Ziehkeilwelle ersetzen.

    War das jetzt verständlich????

    So, und wer das mal sehen will, kann gerne bei mir vorbeikommen und eine Lehrstunde (an einem mitgebrachten Motor natürlich )nehmen, und wer wissen will, wie lange ich bein ersten Mal gebraucht habe und warum ich das Gefummel überhaupt gemacht habe, dem Zeige ich dann an Ort und Stelle wozu man den großen Hammer und die Stahlplatte braucht.

    H.J.


    Nachtrag: Und NIE NIE NIE NIE NIEMALS!!!! einen Spalt beim Wechseln der Schrauben lassen!!!!! Und glaubt mir: Beim zweiten Mal gehts schon wesentlich leichter und schneller von der Hand

    Zweiter Nachtrag: Wer nun noch schreibt, das geht nie und nimmer, muß mir dann erklären, warum in den allermeisten Fällen nur zwei 7mm Kugeln pro Gang drinn sind, statt deren drei, bzw zwei statt vier. Die Begründung DDR-Sparmaßnahme u.ä. lasse ich nicht gelten!!!

    ICH HABE DAS SCHON MEHR ALS EINMAL GEMACHT!!
    Das Ganze läßt sich ungemein erleichtern,indem man die Kugeln zuvor mit Fett versieht. Dann brauch man nicht ewig rumfummeln,sondern drückt sie einfach mit nem kleinen Schraubendreher in das richtige Loch und die Kugel hält
    Hinterhofbastler :-D

  13. #45
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Das mit dem Fett funktioniert ganz gut, wenn nicht alle Kugeln rausgefallen sind. wenn der Ziehkeil ganz draußen war, geht es mit der Schraubenmethode und ohne Fett wesentlich besser und einfacher. Es kommt halt auf die Fase und dein Geschick an. Außerdem hast du dann hinterher auch kein Fett im Öl.
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  14. #46
    Flugschüler Avatar von Pirazzi
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    Hi Leute.
    Mir ist eben bei meiner ersten Motorregeneration auch eine 4mm Kugel herausgefallen, nachdem der Motor wieder zusammengesetzt war.
    Ich habe erst auch etwas rumgefummelt, jetzt aber einen Weg gefunden, die Kugeln innerhalb von 1 Minute wieder einzusetzen.
    Als Werkzeug hatte ich nur eine helle Lampe, die Kugeln, die Ziehkeilwelle, den Montagedorn, einen kleinen Schlitzschraubenzieher und etwas Fett.

    Ich habe den Motor in den Montagebock eingespannt und so gedreht, dass die Abtriebswelle senkrecht steht. anschließend mit dem Schraubenzieher in alle Löcher etwas Fett gestrichen. Nun habe ich von unten (Ritzelseite) eine der kleinen Kugeln in die Hohlwelle reingemacht und mit dem Montagedorn hochgedrückt, bis die Kugel auf Höhe eines der kleinen Löcher war. Dann einfach mit dem Schraubendreher reingedrückt. Da die Welle senkrecht steht, fallen die Kugeln nicht mehr raus. Daher kann man den Dorn einfach wieder herausziehen, ohne, dass die kleine Kugel hinausfällt. Das Spiel habe ich mit den weiteren 3 kleinen Kugeln wiederholt (Kugeln von unten in die Welle einführen, damit sie nicht versehentlich in eines der großen Löcher fallen). Dann habe ich den Dorn eingesteckt und eine große Kugel von oben (Kupplungsseite) in die welle gesteckt. Diese sollte bis ganz unten fallen. Dann einfach mit dem Schraubendreher in das unterste Loch gesteckt und den dorn etwas weiter hochgedrückt, bis er etwas unterhalb des nächst-höheren Loches endete. Durch die Rastkugeln (die kleinen) wird er an der Stelle festgehalten. Dann einfach die nächste Kugel rein usw. Indem man die Welle dreht, kann man das Licht der Lampe immer genau auf das nächste Loch scheinen lassen.

    Der ganze Trick ist eigentlich nur die senkrecht stehende Welle, da die Kugeln so nicht einfach herausfallen. Ist die Welle etwas schräg, fallen die Kugeln beim Drehen der Welle hinaus, selbst mit Fett (war zumindest bei mir so).

    Hoffe das hat vielleicht dem ein und anderen geholfen und ich habe hier nichts geschrieben, was irgendwo schon steht.

  15. #47
    Flugschüler Avatar von MaxU
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    Habe auch gerade alle Kuglen wieder montiert und dabei die Welle Senkrecht gehabt.

    Dabei war die rechte Motorfälfte (Lichtmaschinenseit) "unten" und die linke Seite Oben.

    Zuerst habe ich die 4 kleinen Kugeln mithilfe eines ganz normalen angespitzten Bleistiftes montiert.
    Bleistift mit der spitzen Seite vorran in die Welle, von oben mit einer Lampe reingeleuchtet und mit einem kleinen Schraubendreher die 4 Kugeln in die 2 Löcher gedrückt. Die Spitze des bleistiftes hilft dabei extrem. Dann habe ich den Bleistift mit einer M8 Geindestange von unten herrausgedrückt. Es ist wichtig, dass man ihn von unten (Da wo manche einen Radiergummi haben) rausdrückt, da die Kugeln sonst wieder rausfallen.

    Danach war das einfügen der großen Kugeln mit einem Papierröllchen eine Sache von 2 Minuten. Wenn man gut ist, "trifft" man mit der Kugeln und dem Papierröllchen genau das Loch.

    Tausend Dank für diese Erklärung hier. Ich habe kein Spaltwerkzeug, aber einen Bleistift und eine Papierrolle hat gereicht ;D
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