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Thema: Vorderradbremse umgebaut, dennoch Mist!


  1. #1
    Flugschüler
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    Standard Vorderradbremse umgebaut, dennoch Mist!

    Moin Leute!
    Ich habe nun endlich mal meine Vorderradbremse auf einen außenliegenden Bremshebel umgebaut.
    Aber die Bremswirkung ist genauso bescheiden wie vorher!
    Der Hebel steht beim Bremsen ca. 90°, doch um das zu erreichen, ist es so, dass im entlasteten Zustand die Beläge bereits recht stark anliegen und sich das Rad rel. schwer drehen lässt.
    Trotzdem kommt keine Bremswirkung zustande und den Handhebel kann ich bis auf den Gasdrehgriff durchziehen.
    Stell ich mit der Schraube nach, wird der Weg zwar kürzer, aber dafür schleift das Rad noch mehr....

    Hat einer eine Idee?

    Gruß aus BS,

    Alex

  2. #2
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Standard

    Einfach einen außenliegenden Bremshebel dranzuklatschen...damit ist es nicht getan.

    Ganz falsch ist es zum Beispiel, dass die Beläge immer schleifen. Das darf nicht sein. Nicht nur, weil dadurch Leistung geschluckt wird, sondern viel eher, weil die Beläge sehr schnell unbrauchbar werden. Sie werden zu heiß und "verglasen".

    Zu einem anständigen Umbau der Bremse gehört mehr!:

    - gute Bremsbeläge (entweder brauchbare originale DDR Beläge, neue von EBC oder von einer Profiwerkstatt neu belegte)
    - ordentliche Einstellung der Bremse
    - empfehlenswert ist ein Bremshebel aus Metall (gibts bei Zweirad-Schubert)
    - brauchbare Bremstrommel
    - ordentlicher Einbau (ohne Fett und Öl auf Bremsflächen!!!)
    - etc..

    Lies nochmal den Umbauthread aus "best of the nest" komplett und aufmerksam durch. Wenn du alle dort empfohlenen Schritte ordentlich durchgeführt hast, wird auch die Vorderbremse deiner Schwalbe völlig befriedigend verzögern.

  3. #3
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    Standard

    Tja dann solltest du mal die Bremse warten. Hört sich doof an , du warst ja gerade drann. Is aber so.
    Bremsbacken raus neue gute rein. Und das ganz aufs passende Maß.
    Je mehr weg oder voreinstellung nötig ist desdo schlechter bremst der Hobel.

    Nur umbauen und wunder erwarten is quatsch.

  4. #4
    Flugschüler
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    Standard

    @Storm
    Dass die schleifenden Beläge scheiße sind, ist ja nun keine besonders neue Erkenntnis. Wenn es nicht scheiße wäre, hätte ich es ja nicht geschrieben...
    "Drangeklatscht" hab ich mit Sicherheit auch nix...
    "Brauchbare" DDR-Beläge hab ich.
    "Ordentliche Einstellung der Bremse" --> Ja mei, genau darum geht es doch!
    Gute Trommel vorhanden.
    Einbau ohne Fett...da sag ich nix zu.

    @Airhead
    Zu den Belägen: siehe oben.

    Alex

  5. #5
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Sorry, dass du dich auf den Schlips getreten fühlst, durch die für dich offensichtlich selbstverständlichen Tips. Nur, ist es nun mal so, dass das von dir beschriebene Problem eben nicht einfach nur durch ein bisschen Einstellen behoben sein wird.

    Du solltest die Länge des Bremszugs mit der Stellschraube so einstellen, dass der Weg des Handbremshebels am Lenker beim Bremsen kurz bleibt ohne dass die Beläge schleifen. Wenn der Winkel des Bremshebels an der Trommel nicht bei der Länge nicht ganz stimmt, dann musst du den Winkel halt korrigieren. Wie das geht, wirst du selbstverständlich wissen, gelle?

    Wenn dann die Bremswirkung immer noch so bescheiden ist...tja dann mein lieber...Dann sind deine Belege beschissen. Aber das wirst du sicherlich besser wissen..

  6. #6
    Flugschüler
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    Standard

    Hossa, da ist aber jemand ganz gewaltig pikiert, was?
    Es tut mir außerordentlich leid, dass ich einige Dinge schon wusste, und Du daher leider nicht der, wie Du Dich selbst bezeichnest, "Problemlöser" bist...
    Aber wenn Du es nicht einsehen möchtest, dass auch andere Leute die grundlegenden Dinge wissen, dann betrachte meine Frage als zurückgezogen, mir ist wahrscheinlich mit allem besser geholfen, als mit Deinen überflüssigen Kommentaren.

    Hier kann geschlossen werden...

    Gruß aus BS,

    Alexander

  7. #7
    Simsonfreund
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    Standard

    Auch für eine "gepimpte" Vorderbremse gilt, aus ner Krähe wird nun mal kein Star.
    Mit anderen Worten alex, da hast nicht ordentlich gearbeitet.

    Gruß
    schrauberwelt

  8. #8
    Restaurateur Avatar von Lebowski
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    Standard

    Moin,

    die bremsbeläge wurden neu verbaut?
    begutachte mal die bremsbeläge, in wie weit sie tragen.
    das heisst welcher anteil der fläche überhaupt wirksam ist.

    was viel bringt ist die neuen bremsbeläge per hand einzuschleifen.
    so ist dann nahezu die gesamte belagfläche in wirksam!

    ich denke deine beläge schleifen nun nur mit einer kante, oder ecke.
    und das schon im stillstand. und wenn du nun beim bremsen nur dies ecke
    gegen die trommel drückst ist die wirkung nicht so dolle. ;-)

    wie man bremsbeläge per hand einschleift hatte ich schon mal geschrieben
    -> guck mal über die suche!

    MfG & viel erfolg!
    Lebowski

  9. #9
    Simsonfreund
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    Standard

    Und übrigends:

    Zwischenlagen wirken wunder. Erhältlich in 1mm, 1.5mm und 2mm (falls ich mich nicht irre).

    Wieso sind die so wichtig? Der Punkt des Nockens, der an den Bremsbacken aufliegt und diese auseinanderdrückt beschreibt einen Kreis. Im Normalzustand ist der Nocken um 90° gedreht. Betätigt man die Bremse, neigt sich der Nocken gegen 0°. Wie viel sich die Backen nun spreizen, beschreibt in dem Fall der Cosinus des Winkels. Wer sich nun ein bisschen in Mathe auskennt oder wer auch nur ein bisschen überlegt wird sehen, dass es am besten ist, wenn der Nocken bei unbetätigter Bremse so nahe wie möglich an den 90° ist, also quasi so ungedreht ist wie möglich. Und das kann nur mit passenden Zwischenlagen erreicht werden.

    Hoffentlich war das verständlich.

    mfg

  10. #10
    Zahnradstoßer Avatar von Kifferliesel
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    Hast du denn auch einen neuen Kupplungbowdenzug vom SR50 und die lange 30mm MZ-Einstellschraube verwendet?

  11. #11
    Flugschüler
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    Standard

    Ja, ist alles entsprechend verbaut.
    Funktioniert auch inzw., hab die Zwischenlagen verbaut.

    Alex

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