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Thema: Simmerring Kupplungsseitig erneuern


  1. #1
    Flugschüler Avatar von Snap
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    Standard Simmerring Kupplungsseitig erneuern

    Hallo zusammen,
    leider musste ich die Tage feststellen, dass an meinem M53/11 AR wohl der Simmerring Kupplungsseitig hinüber ist. Sie qualmte stark weiß und es ließ sich absolut kein Standgas mehr einstellen. Desweiteren sind der Auspuff und der Zylinder/ Kurbelwellengehäuse komplett verölt.
    Da der Motor 2014 erst regeneriert wurde und seitdem noch keine 1000 km gelaufen ist, kam uns die Idee, nur die rechte Motorhälfte zu erwärmen und dann mittels Trennvorrichtung zu spalten. Sodass man letztendlich nur die Kurbelwell demontiert, den Simmerring dort erneuert und nur die Lager der rechten Motorhälfte mitwechselt.
    Hat jemand schonmal etwas dergleichen gemacht und wie schätzen die Profis hier die Erfolgsaussichten ein?
    Danke schonmal und Grüße

    Sebastian
    KR 51/1 S, Bj. 1977

  2. #2
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    Standard

    Riecht denn dein Getriebeöl nach Benzin? Denn die anderen Indizien würden auch auftreten, falls das Gemisch zu fett ist.
    Ich würde auf jeden Fall jedes kleinste Detail im Vorfeld probieren/ checken bevor ich den Motor Spalte.

    - Wie sieht die Zündkerze nach längerer Strecke aus?
    - Welchen vergaser mit welcher Bedüsung fährst du?
    - anderen vergaser ausprobieren.
    - wie ist dein Benzin-Öl Gemisch.
    - welchen Zylinder fährst du?

    Dass du die Regeneration „lite“ machst halte ich für gar keine gute Idee. Zum ersten schadet das abziehen der Lager wegen den Scherkräften -> also am besten die anderen paar Lager auch wechseln. Außerdem musst du bei diesem Motor den simmerring links vorsorglich beim trennen auch tauschen. = komplette Regeneration.

    Und die Wellen bleiben auch bei komplett erhitzen Gehäuse stecken wo sie wollen - keine Ahnung ob das überhaupt geht, es einzeln zu erhitzen und nurdie Wellen zu entnehmen

  3. #3
    Flugschüler Avatar von Snap
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    Hallo, verbaut war ein 16N1-5, hatten gestern auch mal testweise einen 3-11 eingebaut. Momentan ist es so, dass sie wenn überhaupt nur ganz kurz anspringt und dann wieder ausgeht. Extrem qualmen tut sie nur nach dem start, wenn sie dann mal gelaufen war hat es sich gebessert. Zylinder und Kolben ist ein original DDR, zu DDR Zeiten geschliffen und bei der Regeneration eingebaut. Gemisch 1:50, aber, was mir aufgefallen ist, teilsynthetisches Öl.
    Hatte vorhin mit dem Regenerator telefoniert, er hält den Simmering für unwahrscheinlich, dann würde auch das Getriebeöl nach Benzin riechen, was nicht der Fall ist.
    KR 51/1 S, Bj. 1977

  4. #4
    Museumsdirektor Avatar von H.J.
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    Hallo in die Westpfalz! ;-)
    Hast du den Benzinfluß schon überprüft? Den Schimmer nach der Senfglasmethode eingestellt? Die Zündung kontrolliert?
    ...drum fange nicht elektrisch an, was man mechanisch lösen kann...

  5. #5
    Flugschüler Avatar von Snap
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    Hallo nach PS :-)
    Ja, der Schwimmer ist bei beiden Vergasern mittels Senfglas eingestellt, die Düsen sind jedoch Nachfertigungen, die sollen ja auch manchmal nicht gut gebohrt sein. Benzinfluss passt auch. Das einzige was mir noch einfällt ist, dass der Kolben vom Startvergaser mal geklemmt hatte, habe ich repariert und bin seitdem ca. 10 km gefahren. Könnte es sein, dass sich dadurch so viel Gemisch im Kurbelwellengehäuse angesammelt hatte, dass sie jetzt nicht mehr anspringt? Zündung habe ich eingestellt und ein Freund hat auch nochmal nachgemessen, das passt. Ich habe in dem Zug auch wieder von einem externen, auf einen Kondensator auf der Grundplatte zurückgebaut.
    Angefangen hat das ganze vor etwa 4 Wochen, da ist sie im Stand nach ein paar Sekunden von einem guten Standgas plötzlich ausgegangen und nur sehr schwer wieder an.
    KR 51/1 S, Bj. 1977

  6. #6
    Urgestein Avatar von Kai71
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    Moin Sebastian

    Mach nochmal eine gründliche Vergaserreinigung.
    So mit alle Düsen und Stellschrauben raus, das Oberteil mit Bremsenreiniger spülen, 10 Minuten Ultraschall (günstige Geräte gibt's auch für Brillenträger) und dann mit Druckluft ALLE Kanäle und Düsen freiblasen.
    Warum!? Weil sich im Leerlaufsystem aus Öl kleine Dreckpopel bilden und den Kanal zusetzen.

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  7. #7
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    So, wir haben jetzt die Grundplatte, Polrad und den Vergaser 1-5 von einem anderen Halbautomat eingebaut, alles richtig sauber gemacht und eingestellt. Dazu den Tank leer gemacht und eine neue Mischung 1:50 mit einem anderen 2 Taktöl eingefüllt. Sie läuft zwar wieder und qualmt kaum noch, aber es lässt sich immernoch kein anständiges Standgas einstellen. Wenn man die Gemischschraube 0,5 - 1 Umdrehung rausdreht, ist zwar das Standgas recht stabil, aber sie nimmt kein Gas an. Wenn man sie weiter rausdreht, nimmt sie Gas an, aber der Leerlauf ist unruhig und sie geht irgendwann aus. Was ist von den Nachbauluftfiltern mit Kokos zu halt, bekommt sie evtl. zu wenig Luft?

    Gruß
    KR 51/1 S, Bj. 1977

  8. #8
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    KR 51/1 S, Bj. 1977

  9. #9
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Wird es nicht. Denn es wäre sehr nett, wenn Du die endgültige Fehlerbeseitigung hier beschreiben würdest, damit andere auch etwas lernen können.


    Peter

  10. #10
    Flugschüler Avatar von Snap
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    Es gibt keine Fehlerbeseitigung, vielleicht doch der Simmerring, oder der Vergaser, wer weiß das schon. Der Motor wurde 2x überholt, da sollte man annehmen, dass er in Ordnung ist.
    Ich werde morgen nochmals den Vergaser überprüfen und wenn es dann immer noch nicht funktioniert wird sie ausgeschlachtet und verschrottet.
    KR 51/1 S, Bj. 1977

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