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Thema: Batterie leergesaugt


  1. #17
    Flugschüler Avatar von Master_Pille
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    12 V Lampen dürften die Batterie weniger belasten als 6 V Lampen, da sie bei gleicher Leistung nur halb soviel Ampere haben.

    Bsp.:
    21Watt
    Bei 6V 3,5A (6*3,5=21)
    Bei 12V 1,75A (12*1,75=21)

  2. #18
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Das stimmt aber nur, wenn wirklich 12V anliegen. Bei 6V glimmen die Lampen nur müde und erreichen nicht ihre Betriebstemperatur. Bei Glühlampen gilt aber, je niedriger die Temperatur, desto höher der Strom. Beim Einschalten ist der extrem hoch. Und bei einer 12V-Lampe im 6V-Netz bleibt er auch hoch.

  3. #19
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    na wie kann man denn jetzt die batterie laden? gibts dafür spezielle ladegeräte? oder kann man das bei nem händler machen lassen? (Dresden)
    und wie oft läßt sich so eine batterie eigentlich aufladen?

  4. #20
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Meinst du die ersten zwei Fragen wirklich ernst??(

    Eine Batterie lässt sich viele Male aufladen. Kaputt geht die eigentlich am schnellsten durch Tiefentladung (also immer rechtzeitig aufladen bei nem Bleiakku) und ansonsten schadet ihr die ständige Erschütterung beim Fahren. Dabei wird das Ding regelrecht zerrüttelt. Eine 6V Batterie beim Moped hält je nach Beanspruchung von Fahrzeug und elektrischer Anlage ca. zwischen zwei und vier Jahren.

  5. #21
    Chefkonstrukteur Avatar von experimentator
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    Hallo,
    @corgan

    Selbstverfreilich gibt es spezielle Ladegeräte, leider wird das bei 6 Volt Batterien etwas schwierig, da es 6 Volt LG kaum noch gibt. Es gibt allerding umschaltbare Ladegeräte für 12 und 6 Volt, die haben allerdings einen relativ hohen Ladestrom. Eine Alternative sind noch Regelbare (Labor) Netzteile die sind aber auch nicht billig. Bei Conrad gibt es verschiedene Universal-ladegeräte, die auch für Bleiakkus geeignet sind, Preise ab 64,00 €.
    Als Faustregel gilt Ladestrom 1/10 der Batteriekapazität, bei ebay gibts manchmal noch Ladegeräte aus seeligen Zeiten.

    mfg gert

  6. #22
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    Also hier ein paar Ergänzungen zu Blei-Säure-Batterien:
    Bis zu einer Ladespannung an den Klemmen von 2,4V/Zelle kann das Ladegerät so stark sein, wie es will und die Batterie darf aufnehmen was sie möchte. Ab dieser Spannung - also 7,2Volt bei einer 6-Volt-Batterie - beginnt die Batterie bei der weiteren Ladung stark zu gasen. Ab hier muss der Ladestrom der Batterie vom Ladegerät begrenzt werden, je nach Batterietyp anfangs auf 1/10 bis 1/20 des entsprechenden Amperestunden-Wertes, also z.B. auf 400mA und dann mit weiter steigender Ladespannung bei 2,65V/Z (7,95V) auf 1/20 bis 1/40 des Ah-Wertes, also auf 200mA. Beim Erreichen dieser Spannung erfolgt die Abschaltung der Ladung. Das hört sich alles furchtbar kompliziert an, geht aber einfacher: Man bekommt heute recht preisgünstig (ebay) elektronisch-geregelte Ladegeräte die auf 6,7 ... 7,2 Volt einstellbar sind. Damit kann man alle 6V - Pb-Batterien sorglos laden. Bis ca. 80% der Ladung sind sie recht bald voll, der Rest kann dann mit immer weiter zurückgehendem Strom durchaus mal 24Std dauern.
    Bei 6,7... 7V kann die Batterie dauernd am Ladegerät bleiben, sogenannter Bereitschaftsparallelbetrieb, darüber sollte sie, besonders falls es eine wartungsfreie (Gel-) Batterie ist, nicht unnötig lange dran bleiben, weil ja doch ab und zu mal ein Gasbläschen aufsteigt.
    Batterien sollte man nur dann hintereinander schalten, wenn sie gleich sind.
    Sogenannte W-Ladegeräte (ohne elektronische Spannungregelung) also nur Trafo und Gleichrichter dürfen nur für die Batteriekapazität für die sie vorgesehen sind (oder größere Batterien) verwendet werden,
    schließt man eine kleinere Batterie an, kann sie zerstört werden!

  7. #23
    frode
    Gast

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    Hi,

    also ich meine, wenn man nicht unbedingt wert auf das Standlicht legt, kann man eh getrost auf die Batterie verzichten...
    Habe sie bei meiner Schwalbe (KR51/1) ausgebaut.
    Sobald der Motor läuft, wir der ganze Quatsch doch soieso nicht mehr von der Batterie versorgt.
    Und ohne laufenden Motor fahr ich nicht so viel rum, schon gar nicht abends.

  8. #24
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Und die Blinker und die Hupe funzen nicht, ne?

    Gruß!
    Al

  9. #25
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Preiswerte Ladegeräte mit 400 oder 600mA Strom gibts immer mal wieder bei ebay. Die kosten dann so um die 10 Euro. Habe mir so eins zugelegt, reicht aus.

  10. #26
    frode
    Gast

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    Original von Alfred:
    Und die Blinker und die Hupe funzen nicht, ne?

    Gruß!
    Al
    Die Hupe habe ich durch eine Oldtimerhupe ersetzt und auf die wunderschönen 70er-Jahre-Plastik-Ochsenaugen-Blinker kann ich bei so mörderischen Geschwindigkeiten verzichten.
    Aber der Fernseher will im Stand nicht mehr so richtig.



    frode

  11. #27
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Original von Baumschubser:
    Preiswerte Ladegeräte mit 400 oder 600mA Strom gibts immer mal wieder bei ebay. Die kosten dann so um die 10 Euro. Habe mir so eins zugelegt, reicht aus.
    Klingt gut, aber so weit bin ich noch nicht. Zuerst sehe ich mich nach einer neuen Batterie um, denn wir vermuten, dass wir keine intakte haben. Nebenbei kann mit der neuen Batterie dann auch gestestet werden, ob die Elektrik wirklich irgendwo einen Kurzschluß hat.

    Bei www.louis.de gibt es recht billige Blei-Batterien von Saito mit 2 Jahren Gewährleistung. Sie sind als Starterbatterien für Motorräder im Angebot. Die für die YAMAHA XT 500 (1U6) hat meine Aufmerksamkeit erweckt: 6N6-3B-1 mit 6V und 6AH für 4,95 Euro. Gut für den Gebrauch in einer Schwalbe, oder nicht?

    Gruß!
    Al

  12. #28
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Ich habe nun eine neue Batterie von Louis und ein Ladegerät. Der Kurzschluß wurde gefunden und behoben - die Tachowelle rieb an der Ladeanlage und die Gummierung war weggescheuert. Nun gehen Blinker und die Hupe wieder.

    Dafür gibt es nun andere Probleme: Ich verdächtige die Simmerringe dafür, daß die Schwalbe nun im Leerlauf abkratzt und als ich heute nach ihr sah, hatte sich in der Hitze das Spiegelglas aus dem Gehäuse verabschiedet und zersprang auf dem Steinboden in Einzelteile.

    Gruß!
    Al

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