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Thema: Endlich eine gute Vorderradbremse an der Schwalbe!


  1. #17
    Zündkerzenwechsler Avatar von beckfrosch
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    Standard ..von welchem er bessnders schwärmt, wenn er wieder aufgewärmt.

    wollte nur nochmal sagen, dass ich meine Vorderbremse nach meinem letzten Post 2010 auch nach Eifelschrats Anleitung umgebaut habe - damit jetzt seit 2 jahren rumfahre und sehr zufrieden bin! Dass die Belastung auf den Zug höher ist ist bullshit - der Zug wird ja vor allem mit der kraft der eigenen hand belastet und die is geringer wenn man weniger kraft braucht zum bremsen. Wie gesagt - bin super zufrieden mit dem Umbau und der Anleitung!
    Dass die Bremse mit außenliegendem Hebel nicht original somit beanstandbar ist, ist klar, aber ich kann mir echt nicht vorstellen, dass sich da jemand drum schert. Wenn du sie umbaust und dann aufgrund des Umbaus was kaputt geht, du nen Unfall baust und Schaden verursachst hast du evtl. ein Problem. Halte ich aber für sehr unwahrscheinlich. Wesentlich wahrscheinlicher sind Unfälle mit originaler - sprich beschissener Vorderradbremse. Aber wenn du "GANZ korrekt" sein willst, kannst du natürlich kein hinteres Bremsschild von der s51 vorne in deine Schwalbe einbauen - leider muss man sich wohl entscheiden - entweder gute Bremswirkung, oder GANZ korrekte Bremsen.

  2. #18
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    Ich habe die Bremseile mit dem Kupplungsseil des SR50 ausgetauscht. Die Bremsbacken sind mit dem Dremel geschlitzt wurden, um den anfallenden Bremsstaub seitlich abzuleiten. Und der Bremsnocken wurde von mir leicht Konisch und mit der Rundung zurechtgefeilt. Der normale Bremsnocken liegt nicht glatt an den Belägen an und deshalb hab ich`s Konisch gefeilt. Diese Spalten sieht man im Link von Post9 aufgezeigten Link in Bild 3 des ersten Beitrags.
    Zudem hab ich die Backen mit Kreide, häufigen fahren, häufigen Aus- und Einbauen und nachfeilen perfekt angepasst, so das der gesamte Belag an der Trommel anliegt.
    Der Bremslichtkontakt für die Vorderbremse kam in dem Zug auch gleich mit dran.

    Wichtig sollte es auch sein, zu erwähnen das man beim festziehen der Steckachse die Bremse gedrückt halten sollte um die Bremse einzumitteln.
    Schwalbe KR51/2L VAPE ,Bj. 80, Ultramarinblau,M541/1 KFR,H4 55W/60W

  3. #19
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    Soo jetzt einkleiner erfahrugsbericht von mir (ich hab an dem bremsnocken gefeilt, dass jett die auflaufende backe zuerst greift): die vorderradbremse funzt sau gut. Zumidest bei den aktuellen temperturen blckiert das vorderrad auf leicht feuchter fahrbahn. ich denk im sommer wird das dannrichtig klappem, mit gescheter bremsleistung und keinem blockieren ;-) danke fürdie guten ideen

  4. #20
    Chefkonstrukteur Avatar von Albi
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    Zitat Zitat von peterpuller Beitrag anzeigen
    ich denk im sommer wird das dannrichtig klappem, mit gescheter bremsleistung und keinem blockieren ;-) danke fürdie guten ideen
    Aber das ist doch der Witz, dass es blockiert oder zumindest blockieren kann! Erst dann ist die Bremse richtig bissig .

  5. #21
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Hi,
    mehr als blockieren kann ein Reifen beim Bremsen nicht. Allerdings geht das entsprechendem nassen Straßenbelag schneller.

    MfG

    Tobias

  6. #22
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    nass und kalt ja.. wie gesagt ich muss mich umgewöhnen mein ochsenauge hat das mit seinem leben bezahlt
    aber ichd enk im bei normalem schwalbenwetter passt das dann :) also da blockiert dann warsch auch nichtsmehr sondern sie ziht grad gut.

    @EA: eigentlich ist blockieren gerade das was man sich nicht wünscht wenn man bremsen will gleit und haftreibung und so + praktisches bsp.: ABS

  7. #23
    Chefkonstrukteur Avatar von Albi
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    Zitat Zitat von peterpuller Beitrag anzeigen
    @EA: eigentlich ist blockieren gerade das was man sich nicht wünscht wenn man bremsen will gleit und haftreibung und so + praktisches bsp.: ABS
    Keine Frage. Aber wenn eine Bremse potenziell dazu in der Lage ist, ein Rad auf trockener Straße blockieren zu lassen, dann ist sie einfach richtig gut. Das ABS hat nur die Aufgabe, das Blockieren hin und wieder aufzuheben, damit durch das Rollen des Rades, der Reifen seine Seitenführungskraft behält und man Lenken kann. Das Verkürzen des Bremsweges ist nicht mal der Hauptgrund. Gleit- und Haftreibung haben mit dem ABS überhaupt nichts zu tun. Eher eines von beidem mit Unterbrechung.

  8. #24
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    habe schon in mehreren Foren geschaut, wie die Simsonliebhaber auf ihre Bremsen bedacht sind.
    Ist ja auch ein wichtiges Thema...die müssen einfach sicher funktionieren.
    Mir ist dabei aufgefallen, daß nirgendwo die Herstellerangaben/empfehlungen für die Einstellungsmaße der Bremsbacken erwähnt werden. Warum sollte dies der heutigen Generation vorenthalten werden. Hier also eine kurze Ergänzung zum Thema.
    Mit Hilfe der Zwischenlagen sollte ein Größtmaß im Bremsbackendurchmesser von 124,6 mm angestrebt werden.
    Der Trommeldurchmesser (bei mehrere jahrzehnte alten Trommeln) sollte immer noch bei 125 mm liegen. Es ergibt sich für jede Bremsbacke ein Spiel von 0,2 mm. Damit sollte dann die Einstellamatur/schraube am Handhebel so weit eingeschraubt sein, das später ausreichend nachgestellt werden kann. Um einen alten Trommeldurchmesser mal nachzumessen, reicht mein Meßschieber nicht weit genug hinein. Denke aber, er hat vielleicht noch sein Originalmaß.
    Zur erneuten Korrektur wird ein Verschleißmaß von 123,6 mm empfohlen.
    Für ein Endverschleißmaß der Bremsbeläge sind 1,5 mm Dicke angegeben.
    Ich schlitze die Beläge nach dem Säubern mit Schleifpapier mit einem Sägeblatt mehrmals in Abständen so um die 2 cm schräg ein bis auf 2mm Belagdicke. Dadurch wird der Bremsschmirgel nicht über die gesamte Backe geschmiert. Sportbremsbacken haben diese Schlitze breiter. Das finde ich nicht so gut, weil mir hier zu viel Bremsfläche verloren geht.
    Man sollte sich vor dem Ausbau die Backen markieren, damit sie in gleicher Lage wieder eingebaut werden. Also auf- und ablaufende Backe genauso wieder rein. Sonst wird später vorläufig nur eine Backe bremsen.
    Zur Korrektur auf das Maß 124,6 habe ich verschiedene Blechstärken mit 0,1mm Unterschied, die ich notfalls in die Zwischenlagen paarweise mit reinlege. Die können ja nicht von alleine wieder raus.
    Ich hoffe, daß ich hier etwas verlorengegangenes Wissen, das ich nirgends in einem Forum finden konnte, etwas auffrischen konnte.
    Jedenfalls sollte man seinen Bremsen genügend Aufmerksamkeit widmen. Vielleicht braucht man sie ja neben dem Gasgeben und vollem Fahrspaß mit 60 Km/h (bei kalter, feuchter Luft kann es auch mal reichlich mehr sein) ebenfalls mal ganz dringend.
    mfG meinerseits
    Geändert von orakel (21.11.2013 um 12:21 Uhr)

  9. #25
    Schwarzfahrer Avatar von shivasativa
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    Voll super hat das geklappt, besten dank!!!

  10. #26
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Zu dem länglichen Text von orakel: Mit der Stellschraube am Bowdenzug stellt man nur das Spiel des Bowdenzugs ein. Durch Vorspannung des Seils die Bremse selbst nachstellen zu wollen ist Murks - im Ruhezustand muss das Seil entspannt und der Bremsnocken in Ruhelage sein.

  11. #27

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    Moin. Hat mir wer die exakten Maße für den Bowdenzug der hier benutzt wird? Habe gelesen 4-5cm kürzer, waren dann ca. 115cm Länge. Richtig? Ich will mir einen Zug nach Maß machen lassen. Sollte die hülle dann gleich lang sein oder auch anders? Traue mir das selbst löten nicht zu. Welche dicke des Zuges ist sinnvoll, dicker als Standard?

    Merci und Gruß.
    Mo

  12. #28
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    Standard

    Nimm den Kupplungszug vom SR50. Der passt ganz gut. Wenn da die Hülle ein cm länger ist, sparst dir die MZ Stellschraube am Lenker. Oder du machst es wie ich bei meiner zweiten Schwalbe und nimmst die Bremsankerplatte die nicht den Bowdenzugschlitz hat. Dann bohrst dir passend ein Loch und drehst M6 Gewinde rein und sägst dir danach mittig den Schlitz für den Zug. Dann kannst oben die Standardstellschraube lassen und machst unten eine zweite rein.
    Schwalbe KR51/2L VAPE ,Bj. 80, Ultramarinblau,M541/1 KFR,H4 55W/60W

  13. #29

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    Standard Abe?

    Hallo,
    mein Name ist Julian, ich komme aus der Nähe von Nürnberg.
    ich besitze eine KR 51/2 Bj. 1983.
    Da die Bremsanlage vorne eine Katastrophe ist, ist mein plan die auf einen außenliegenden Bremshebel umzubauen. Dazu hab ich mir ein Originales Bremsschild hinten von einer KR 51/1 gekauft. Dazu ein S51 Bremshebel und den dazu Passenden Bowdenzug. Nun ist die Frage: Wenn ich das jetzt Umbaue, wie schaut es mit ABE und Versicherungsschutz aus im Falle eines Unfall?
    Könnte Problematisch werden, oder? Um den ganzen vorzubeugen am besten vom TÜV abnehmen lassen?
    Hat damit jemand erfahrungen gemacht?
    Gruß,

  14. #30

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    Standard

    Zitat Zitat von JulTou Beitrag anzeigen
    Originales Bremsschild hinten von einer KR 51/1 gekauft
    Dachte man braucht das Bremsschild einer S51?

  15. #31
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Standard

    Das ist egal - Hauptsache (hinteres) Schild mit außenliegendem Hebel.
    Und Probleme gibts da keine, denn:
    - technisch ist es das gleiche = 125mm Simplex
    - wegen mehr übertragener Kraft wird der Bremsweg kürzer
    Die ABE schreibt da nur eine Mindestkraft vor...

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  16. #32
    Zündkerzenwechsler
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    Standard

    Ist es tatsächlich so simpel, dass nur eine Mindestkraft und 125mm Simplex Bremse an der Schwalbe vorgeschrieben ist?

    Und wie sieht das mit der Beweislast aus? Bin ich durch so einen Umbau bei einem Unfall in der Beweislast nachweisen, dass mein "Eigenbau" diese Anforderung an die Mindestkraft erfüllt?
    Weil eine nicht korrekt funktionierende Bremse (durch Eigenumbau) kann man ja bei so ziemlich jedem Unfall als Ursache unterstellen...

    Und wie sieht das mit selbst gekürzten Bowdenzügen aus, die für den Umbau wahrscheinlich nötig sind?
    Ist das selbst Kürzen okay, oder müsste ich die von einem "Fachmann" anfertigen/abnehmen lassen?

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