+ Antworten
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 2 3 4
Ergebnis 49 bis 53 von 53

Thema: Integration von Einwanderern


  1. #49
    Flugschüler Avatar von Voight
    Registriert seit
    14.07.2008
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    250

    Standard

    Zitat Zitat von Prof
    Das ist jetzt aber nicht mehr das Integrationsthema.
    Aber nicht weniger wichtig, wie ich finde.

  2. #50
    Urgestein Avatar von Deutz40
    Registriert seit
    14.04.2006
    Ort
    hamburg
    Beiträge
    12.910

    Standard

    Doch Ralf hat Recht , es geht ja darum , wieso sich eine nicht geringe Anzahl von Ausländern sich nicht intrigieren lassen .
    Immer schön den Auspuff freihalten

  3. #51
    Simsonschrauber Avatar von Castaneda
    Registriert seit
    17.11.2008
    Ort
    Potsdam
    Beiträge
    1.484

    Standard

    Zitat Zitat von Prof
    Zitat Zitat von Deutz40
    Zitat Zitat von Prof
    Zitat Zitat von Deutz40
    Ich glaube nicht , das die Deutschen Auswanderer den Anderen auf der Tasche liegen , nee die gehen dahin , da Sie da arbeiten , als Rentner Ihre Rente ausgeben .
    Sagt dir der Name "Florida-Rolf" was?
    Ja aber den zahlt ja unser Sozialamt oder ?
    Und was sind zwei drei Deutsche , gegen die zahlt der Anderen :wink:
    Ich geh da nochmal kurz drauf ein...

    Die Tatsache, dass die Deutschen - in Mehrheit - nicht ins Ausland gehen, um dort jemanden auf der Tasche zu liegen, ist doch systembedingt. Sie müssen ja nicht weg, weil die soziale Hängematte zu Hause bequem genug ist. Und das unterscheidet sie eben von den Menschen, die nach Deutschland kommen. Diejenigen, über die immer gemeckert wird, kommen eben aus Ländern, wo die sozialen Sicherungssysteme kaum entwickelt sind. Es gibt ja auch genug Bürger anderer EU-Länder, wegen der nicht so ein Aufriss veranstaltet wird. Die Lösung wäre also nicht, in Deutschland die Leistungen runter zu fahren, sondern in den Herkunftsländern die Standards zu erhöhen. Wenn die eigene Welt gut genug ist, gibt es nämlich keinen Grund, in eine bessere zu flüchten.

    Das ist jetzt aber nicht mehr das Integrationsthema.

    MfG
    Ralf
    JA! JA! JA! :o

  4. #52
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
    Registriert seit
    22.04.2003
    Beiträge
    10.464

    Standard

    Ja?

  5. #53
    Simsonfreund Avatar von STORM
    Registriert seit
    17.05.2006
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.808

    Standard

    Integration ist ein weitläufiges und schwieriges Thema. Da könnte ich, wenn ich Lust hätte, seitenweise drüber schreiben. Ich mach´s aber kurz:

    Man kann meiner Meinung nach nicht einfach unterstellen, dass kein Integrationswille vorhanden ist. Es sind denke ich die Wenigsten, die sich bewusst nicht integrieren wollen. Das sind aber weniger die Migranten oder Einwanderer im klassischen Sinne. Ich kann mir vorstellen, dass dieses nicht wollen, oder es nicht für nötig erachten eher auf die Leute zutrifft, die sich hier nur vorübergehend aufhalten. US-Soldaten zum Beispiel.

    Diejenigen, denen man gerne Integrationsresistens bescheinigen möchte, können sich vielleicht nicht so einfach integrieren. Ich denke da an ältere Semester. Jungen Menschen fällt das Anpassen wesentlich leichter. Nun gibt es aber wohl auch junge Leute, die nicht 100%ig "assimiliert" (<-habe ich mal in einem anderen Forum zu einem ähnlichen Thema von einem minderbegabten, rechtsaußen orientiertem User gelesen) sind. Nun, da gibt es sicherlich auch eine Vielzahl von Faktoren, die zusammenspielen. Man kann dem "Nichtitegrierten" also nicht alleine den schwarzen Peter zuspielen.

    Ganz schlimm ist die Ghetoisierung in Großstädten. Trotz jahrzehntelanger Maloche als schlecht bezahlte Hilfsarbeiter haben es sehr viele Immigranten nicht geschafft, sich ein Vermögen anzuhäufen.So landen diese in sogenannten "sozialen Brennpunkten". Ein Ghetto entsteht. Zusammen mit anderen Faktoren kann eine Art Abschottung die Folge sein. Da sehe ich eine Pflicht bei den Städteplanern und der Sozialpolitik der Länder und Gemeinden.

    ....ich wollte es kurz halten...

    Also, ich bin fest davon überzeugt, dass es jedem Menschen ein Grundbedürfnis ist, sich seiner Umgebung anzupassen. Denen es schwer fällt, kann die Gemeinschaft helfen. Andere Länder lassen sich da feine Sachen einfallen (dabei denke ich an Skandinavien).

    Aber auch wenn eine Gemeinschaft nichts oder nur wenig tut, wird sich das Problem mit der Zeit selbst erledigen. Mit jeder neuen Generation "verblassen" die Unterschiede. Zuwanderung gibt es kaum noch.

    Ich hoffe, dass man in 20, 30, oder spätestens in 50 Jahren in Deutschland keine populistischen Diskussionen mehr über Integration führen muss.

+ Antworten
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 2 3 4

Berechtigungen

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.