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Thema: mal wieder Bremsruckeln HILFE!!


  1. #1
    Glühbirnenwechsler
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    Standard

    So, nachdem ich an der Schwalbe die Bremse nun vom allerfeinsten habe (siehe anderen Fred von mir von heute) nervt mich immer noch das ruckeln beim bremsen aus hohen Geschwindigkeiten. War hier ja schon öfters Thema, ist aber nie so richtig gelöst worden.

    Inzwischen habe ich:

    - Lenkkopflager erneuert + perfekt eingestellt
    - Stossdämpfer erneuert (wobei ich finde das die neuen hydraulischen zu viel dämpfen )
    - Schwingenlager erneuert
    - Bremse komplett neu
    - Rad von nicht ruckelnder Hinterradbremse vorne eingebaut, vorderes nach hinten
    -Lenker hammermäßig fest gemacht mit 2. Schraube

    Naja also eigentlich alles was man so machen kann... trotzdem, wenn ich bei 40-60 km/h vorne in die eisen gehe flattert das ganze möp
    X(

    Wenn man es schiebt und mal so in die Bremse fasst merkt man auch das irgendwie der ganze Vorderbau seinen Winkel verändert als ob die ganze Konstruktion nicht steif genug wäre.

    Hat schon mal jemand den Schwingenträger verstärkt, etwa durch anschweissen oder aufschrauben einer Verstrebung oder so?
    Wer hat einen guten Tipp was ich noch machen kann?

    danke im voraus! bin echt am verzweifeln!!

    gruss thomas

  2. #2
    Zahnradstoßer Avatar von Jupp
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    Alle Schwalben, die ich kenne haben dieses Problem und ich denke, dass wir das nie in den Griff bekommen.
    Meine flattert auch wie Schwein

  3. #3
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Bei mir flattert da nix. (Außer gelegentlich mal was aus der Hose. )

  4. #4
    Glühbirnenwechsler
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    @schwätzer: Deine Flattert nicht - bremst sie denn auch?? also vorne?

  5. #5
    Urgestein Avatar von Dummschwätzer
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    Doch, das ist schon recht zufriedenstellend.
    Bremse immer schön sauber halten und beim Einbau richtig zentrieren, damit die Trommel nicht unrund wird.

  6. #6
    Flugschüler
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    da müsste man wohl das ganze teil umbauen... ich meine im anderen bremsthread ist ja ne menge as man machen kann... ich bin froh wenn ich das mal alles gemacht habe. basteln und schrauben in allen ehren, aber wenn ich jetzt anfgange mir ne neue vorderradschwinge zu schweissen kauf ich mir ne harley und bau da den 50er ein

  7. #7
    Zündkerzenwechsler
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    Also flattern ist doch ganz normal oder...heisst ja auch Schwalbe .

    MfG supi_do

    PS:kleiner Scherz am Rande hebt die Lust aufs Schrauben

  8. #8
    Flugschüler
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    Hierzu ein bisschen Theorie: Bei den meisten Materialpaarungen ist die Hafttreibung größer als die Gleitreibung.
    D.h. wenn die Bremstrommel langsamer wird, vergrößert sich der Reibwert, sie wird dadurch noch etwas langsamer, was den Reibwert weiter vergrößert usw., das kehrt sich anschließend wieder um die Bremswirkung wird geringer, die Trommel dreht sich etwas schneller womit die Reibung wiederrum geringer wird. Durch die Selbstverstärkung der Trommelbremse wird dieser Effekt noch verstärkt. Das führt zu einem periodischen Schwerer- und Leichtergehen der Bremse - eben diesem Bremsrubbeln. Angeregt wird so eine Schwingung schon durch kleinste Unregelmäßigkeiten, wie unrunde Trommel oder Spiel, die sich kaum völlig beseitigen lassen.
    Leider neigt die besonders gute Bremse auch besonders zum Rubbeln.
    Das Auftreten hängt also davon ab: 1. Wie elastisch ist die Abstützung des Bremsankerplatte gegenüber dem Rahmen? 2. Wie stark ist die Dämpfung? 3. Wie ist die Materialpaarung.
    Es ist einzusehen, dass durch 1.) eine Schwingenfederung damit stärkere Neigung zum Rubbeln hat als ein Teleskop.
    Ein Verstärkung der Dämpfung kann die Situation verbessern. Andere Reibbeläge können helfen. Absolute Sorgenfreiheit ergibt sich nur mit einer anderen Radführung (Teleskop) und Umbau auf Scheibenbremse. (Diese hat keine Selbstverstärkung).
    Wer Erfahrung mit verschiedenen Bremsbelegen hat, könnte hier vielleicht helfen mit einer Bezugsquelle.

    Grüße

    robbikae

  9. #9
    Simsonschrauber Avatar von Icehand
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    Seit ich notgedrungen vorne alte reibungsgedämpfte Stoßdämpfer einbauen mußte - ist weder die Kurvenfahrerei noch das Bremsen mit dem Vorderrad im brauchbaren Bereich.
    Da scheint auch einiges an den Stoßdämpfern und Spiel in den Lagern/Befestigungen beim Bremsen Probleme zu machen.
    Naja - irgendwann kann ich meine hydraulischne Dämpfer ja wieder aufarbeiten.

    Der außenliegende Bremshebel vorne hat bisher nicht so viel anner Schwalbe gebracht. Der Griff muß elendig gedrückt werden und irgendie ist da eine Unwucht - die Bremse schleift bei Drehen des Rades an einer Stelle fürchterlich!

    Werde da wohl auch ne neue Nabe besorgen müssen. Die Ersatzbeläge sind natürlich GRAU - danke für den Hinweis Simmiopi - neue Bremsbacken kommen auch auf die Einkaufsliste. Kann man die Beläge selber sicher auswechseln?
    Nicht das die sich nachher abpellen beim Bremsen...

  10. #10
    Flugschüler
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    Früher wurden die Bremsbeläge aufgenietet. Da war es üblich verschiedene Beläge zu probieren. Heute sind die Bremsbeläge geklebt, da müsste man den Originalkleber un die Originalbehandlungsvorschrift haben, um selbst was zu machen. Praktisch kann man also nur fertige Bremsbacken kaufen. (Ein loser Bremsbelag kann zum Blockieren und damit zum Sturz führen!)
    Bei meiner Hinterradbremse trat auch ein leichtes Schleifen auf, das kam davon, dass an der Bremsankerplatte die dichtende Nut nicht tief genug eingestochen war und deshalb an der Nabe streifte. Bei genauem Hinsehen (Lupe) kann man solche Stellen entdecken.

    Grüße

    robbikae

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