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Thema: Die merken garnichts mehr!


  1. #1
    Flugschüler
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    Moin Gemeinde!

    Da klickt man sich wie jeden Morgen gemütlich durch
    Spiegel.de und dann muss man da einen Artikel lesen,
    bei dem mir fast das Brötchen wieder aus dem Mund fällt.

    Lest selbst:

    spiegel.de

    Finde ich absolut skandalös! Und da wundern die sich, warum
    so viele Leute aus der Kirche austreten. Ich bin vor etwa 3 Jahren
    ausgetreten. Ich finde die Organisation "Kirche" stellt
    inzwischen schon fast eine Gefährdung für die Allgemeinheit dar.
    Allerhöchste Zeit, dass der alte Mann abdankt. Und vor allem:
    Dass ein moderner, aufgeschlossener Mensch den Posten da
    übernimmt.
    Was denkt Ihr darüber?

    Grüße aus HH!

    Philip

  2. #2
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Moin Negerkalle,

    bist Du aus der katholischen, oder aus einer anderen Kirche ausgetreten? Den Artikel habe ich gestern gelesen und mich dabei nicht empört gefühlt; dazu passte dieser Artikel einfach zu perfekt in das Bild, das ich bisher schon vom Vatikan hatte. Deren Denkweise erschließt sich mir nicht ganz. Einerseits wollen sie möglichst viele Gläubige auf diesem Planeten, was man durch die Verteufelung von Kondomen durchaus erreichen kann, anderseits werden sie an denen keine lange Freude haben, denn in vielen Ländern haben Kinder schon seit ihrer Geburt die Immunschwäche und nur einige Jahre zu leben.

    Die Diskussion könnte als positive Folge haben, dass die Gummis vorsichtiger eingesetzt werden, denn sie haben immerhin noch ein Restrisiko von ganzen 10% bei unsachgemäßer Anwendung. Die Theorie der kleinen Löchlein stößt in unserer Gesellschaft allerdings nur auf ein müdes Lächeln und könnte einen Aufschluß über die geistige Verfassung des Papstes geben.

    Gruß Alfred

  3. #3
    Tankentroster
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    Hi,

    der müde Versuch des Vatikans, der Wissenschaft zu sagen, wo Bartel den Most holt, ist doch irgendwie schon so alt wie der Vatikan, oder?

    Was will man schon (wissenschaftlich fundiertes) erwarten von einem Verein, der sich gerade mal vor ein paar Jahren durchgerungen hat, offiziell zuzugeben, dass sich die Erde um die Sonne dreht und Gallilei's Ruf rehabilitiert gehört?

    Meine Antwort: Am besten wohl garnix .... .

    Allerdings kann einem solche Ignoranz auf der Polhöhe schon kurzzeitig das Adrenalin hochtreiben ... .

    So (brain)size-does-matter long,

    Izzy.

  4. #4
    Moderator Chefkonstrukteur Avatar von Richy
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    Mir war schon lange klar, daß die Kirche keine ernstzunehmende Institution darstellt, aber das ist ja mal wieder ein Höhepunkt der Dummheit.
    Andererseits glaube ich nicht, daß der Papst selber noch viel zu sagen hat, mir tut er eher leid, denn der Mann ist komplett am Ende und muß sein Amt weitermachen, bis er endlich krepiert ist.
    Ich denke eher, daß seine "Hintermänner" sich den ganzen Schwachsinn selbst ausdenken und verbreiten. Da passt denen ein parkinsonkranker Papst ganz gut ins Bild.

    Die Kirche ist überholt, Zeit für was neues. Nur bis die Kirche stirbt, lernen eher Hausschweine zu fliegen...



    Gruß,
    Richard, Atheist seit Geburt an

  5. #5
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Solange unsere Politkasper immer wieder betonen, dass Deutschland ein christliches Land ist, wirds wohl mit moderner Denkweise nichts werden.

    Ist schon komisch, dass gerade hier im Osten alle wieder in die Kirche rennen. Vor allem auch die, welche jahrelang das rote Parteibuch einstecken hatten. Da ist was oberfaul. Wirklich gläubig sind nur wenige, bei den anderen ist doch nur Sektiererei. Mir kommt da immer das klate Kotzen, wenn ich junge Menschen auf so nem Kirchentag beim fröhlichen Sing-Sang sehe. Das ist Massenverdummung.

  6. #6
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Junge Menschen auf einem Kirchentag beim fröhlichen Sing-Sang sind noch um einiges besser dran, als andere, die keinen Sinn im Leben sehen, Drogen schlucken, gewalttätig sind und sonstige negative Einstellungen vertreten. Wenn es ihnen Spaß macht und sie glücklich dabei sind, was ist dann daran falsch?

    Die Religion ist das, was die Menschen aus ihr machen und wie sie sie interpretieren. Es ist wie mit dem Alkohol, in Maßen genossen, schadet sie nicht.

    Gruß Alfred

  7. #7
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Das mit dem maßvoll hast du richtig erkannt. Dort werden die aber torpediert und halten das für normal. Leider haben wir keine so heile Welt und auch die Kirche wird uns die nicht bringen.

    Tschuldigung auch wenns hart klingt, aber wer heute noch an Gott oder sonstwen glaubt, hat in der Schule etliche Jahre verpennt.

  8. #8
    Moderator Simsonfreund
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    verpennt würde ich nicht sagen, aber vielleicht WILL er die augen vor der welt verschließen und flüchtet sich so in eine traum-welt in der alles einfach zu erkennen ist, was böse was gut ist?

    ich als bekennender atheist habe schon einigen streng gläubigen eine frage gestellt, bisher konnte sie mir keiner beantworten:

    der glaube an gott erklärt alles was ist und sein wird wunderbar und ohne lücken. das akzeptiere ich. aber woher kam gott....?


    mfg franz

  9. #9
    Zahnradstoßer Avatar von Nachtfalke
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    Hallo!

    Also dann werde ich hier auch mal was dazu sagen!

    Ich hab mir das grade mal durch gelesen und wusste nicht ob ich lachen oder weinen soll.
    Wie kann eine Organisation die eigendlich nur dafür da ist den Glauben der Menschen zu organisieren (was eigendlich ein wiederspruch in sich ist) nur so etwas vebreiten?

    Wenn diese *Kunde* in Länder dringt wo der grossteil der Menschen dem Papst vetraut (zb in Afrika), werden nur durch so eine Aussage wieder millonen Menschen zu einem langsamen tot durch Aids verurteilt.
    Dazu kommen weitere millionen von Kindern die geboren werden weil die Leute sich dann sagen *wozu Kondome wenn die nicht vor Aids schützen*.
    Und für diese Kinder gibt es dann meist weder ausreichend Nahrung noch Medizin.
    Und viele werden Waisen sein weil die Eltern an Aids sterben.

    Ich kann nur sagen das ich mich manchmal regelrecht schäme das Deutschland offiziell ein christlicher Staat ist.
    Denn es ist doch so, jede angebliche *Sekte* die sowas verbreiten würde, würde sofort vom Verfassungsschutz verfolgt, aber die Kirche nicht.

    Ich bin bis heute der Meinung das der Religion für einen Gläubigen Menschen oft eine Hilfe sein kann, und wenn es nur eine Hilfe zu Selbsthilfe ist, aber keine Religion sollte das recht haben sich in das Leben der Menschen einzumischen.

    So mehr werde ich jetzt nicht schreiben, denn ich weiss das ich bei euch sicher damit *Offene Türen einrenne*.
    Aber ich denke mal es musste mal so gesagt werden.

    Mit bestem Gruss

    vom *HEIDEN*

    N A C H T F A L K E

  10. #10
    Tankentroster
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    Hi,

    die Diskussion gewinnt an Fahrt, das finde ich gut... . Darum möchte ich (ganz ungefragt) auch noch einen Punkt in die Runde werfen:

    Es ist definitiv falsch, Christen und gläubige mit (katholischer) Kirche gleichzusetzen!

    Warum kann ich das so sagen?
    Ganz einfach, weil ich ein lebendes Gegenbeispielen bin. Eins von vielen. Ich bin definitiv Christ (tja, und das ganz ohne in der Schule ein paar Jahre verpennt zu haben und auch ohne die Augen vor dem Leben zu verschliessen oder in einer Traumwelt zu leben...).
    Und ich bin definitiv nicht in der Kirche (weder katholisch noch evangelisch) und halte auch rein gar nichts von der Organisation, die vom Vatikan aus geführt wird. (wer's genau wissen will: Ich bin "evangelisch-freikirchlich", damit ist man hier in Österreich übrigens sowas wie ein Marsmännchen ...).

    Versteht das nicht falsch, ich will keinem, der sagt, er habe mit sowas absolut nix am Hut, auf den Fuss treten. Ich möchte nur einfach darauf hinweisen, dass Christsein und Kirche unabhängig voneinander sind! (Das war zwar früher im ursprünglichen Sinn von Kirche nicht so gedacht, hat sich aber nunmal so entwickelt). Und die Tatsache, dass diese Pauschalisierung (Christen = Kirche) immer wieder geäussert wird, macht sie kein Bisschen weniger falsch!

    Und genau durch solche Dinge kommt es, dass Christsein (ich meine individuelles Christsein, nicht das C in einem Parteinamen oder der Wohnort im "christlichen Abendland") immer wieder in Gedanken automatisch mit so einem Stuss, wie er ständig aus Rom zu hören ist in Verbindung gebracht wird. Und das, was man von dort hört, das stellt in vielem eine Traumwelt dar, das stimmt.

    Fazit für mich:
    Ob die Kirche reif für den Abtritt ist, weiss ich nicht (betrifft mich ja auch ehrlich gesagt nicht weiter).
    Was definitiv nicht (mehr) gültig und damit reif für den weltanschaulichen Müllberg ist, ist die Kombination von Aussagen "Alle Kirchenmitglieder sind Christen" und "Alle Christen sind Kirchenmitglieder". Ob das bequem ist oder nicht, diese Dinge müssen entkoppelt werden, wenn es eine faire Diskussion sein soll.

    So long,

    Izzy.

    P.S.: Das sollte nicht der Auftakt zu einer theologischen Diskussion sein (auch wenn die durchaus spannend sein kann, wenn sehr konträre Ansichten aufeinander treffen und sie trotzdem sachlich geführt wird).

  11. #11
    Flugschüler
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    @Izzy

    Na, das hoffe ich doch sehr, dass das hier zu einer theologischen
    Disskussion ausartet. Die fände ich nämlich sehr spannend.

    Aber wie auch immer, ich glaube keiner von uns will bestreiten,
    dass er Christ ist. Wir alle leben nach christlichen Maßstäben,
    und unsere Gesetze sind auf diese Maßstäbe aufgebaut. Nicht
    töten, nicht stehlen, Nächstenliebe, blablabla – all das, was
    für uns selbstverständliche Regeln des Zusammenlebens sind,
    ergeben sich aus der Bibel.

    Aber da liegt auch nicht das Problem. Das Problem dürfte in
    erste Linie im Vatikan zu suchen sein.

    Torsten hat schon recht, wenn er von Afrika spricht.

    Wenn man aber auch Ursache und Wirkung nicht verwechseln darf:
    "keine Religion sollte das recht haben sich in das Leben der
    Menschen einzumischen."
    Das ist keine Sache von "Recht haben", sonder eine Sache des
    Glaubens. Wenn Du so erzogen bist an die katholische Kirche
    zu glauben, das tust Du das einfach. In dem Fall mischt sich
    die Religion nicht in Dein Leben, sondern umgekehrt: Du
    befragst ganz freiwillig Deine Kirche nach Lösungen für Probleme.
    Konkret: Du willst ficken ohne Kinder oder Aids zu bekommen –
    was tun? Antwort der Kirche: Es bleiben lassen, weil Ficken
    nur für eins gut ist – zum Kinder machen!


    Und zur Frage die Franz gern gläubigen Menschen stellt. Ich denke,
    das ist eine Frage, die sich denen gar nicht stellt. Die ist
    genauso philosophisch wie die nach dem Ei oder der Henne...

    Aber egal: Bevor wir hier alle einer Meinung sind – gibt's denn
    hier niemanden, der nicht nur gläubig ist, sondern auch katholisch?

    Fragt sich:

    Philip

  12. #12
    Zahnradstoßer Avatar von Nachtfalke
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    @Izzy

    Da muss ich dir recht geben!
    Und auch gestehen das ich in meinem Text sicher auch Christen und Kirche gleichgesetzt habe.
    Das war nicht beabsichtigt und sicher auch nicht böse gemeint.

    Ich kenne selber einige Leute die zwar an (einen) Gott glauben, aber keiner Kirche oder anderen Religion angehören.

    Ich würde auch nie sagen das der Glaube an einen Gott schlecht ist, wie oben schon geschrieben kann der glaube Hilfe zu Selbsthilfe sein und in schwehren Zeiten einem Menschen halt geben.

    Aber die Kirche an sich und sie Katholiche Kirche im speziellen sind Organisationen die nach meiner Meinung viel zu viel Macht in dieser Welt haben.
    Leider wird sich das aber auch nicht so schnell ändern lassen.
    Erst wenn noch viel mehr gläubige Menschen erkennen das der Glaube nichts mehr mit der Kiche zu tun hat wird vieleicht der Tag kommen an dem die Kirche die Macht langsam verliert und der glaube der Menschen wieder Vorrang hat.

    Auch ich als *Heide* glaube das es nach dem was wir als Leben kennen noch etwas geben wird.
    Aber ich lasse mich von keiner Religion sagen wie das dann aussehen wird.
    Denn woher soll ein lebender Mensch das wissen?
    Ich denke jeder Mensch soll seinen Glauben selber finden und sich nicht von anderen beinflussen lassen.

    Allerdings will ich damit NICHT sagen das Eltern ihre Kinder nicht im glauben an einen Gott erziehen sollen.
    Denn das währe auch der falsche Weg.

    Ich hatte gerade eine nette Diskussion mit einer Mutter von drei Kindern, sie hat ihre ersten beiden Kinder taufen lassen weil die Verwandschaft *es so wollte*.
    Erst bei dritten Kind hat sie erkannt das das nicht richtig ist, denn jeder Mensch soll seinen glauben selber finden und dann entscheiden ob er einer Kirche angehören will.

    So, jetzt hab ich schon wieder soooo viel geschreiben......

    Aber solche Themen regen mich immer sehr dazu an meine Meinung zu schreiben.

    Mit bestem Gruss

    N A C H T F A L K E

  13. #13
    Tankentroster
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    Original von Negerkalle:
    Aber wie auch immer, ich glaube keiner von uns will bestreiten,
    dass er Christ ist. Wir alle leben nach christlichen Maßstäben,
    und unsere Gesetze sind auf diese Maßstäbe aufgebaut. Nicht
    töten, nicht stehlen, Nächstenliebe, blablabla – all das, was
    für uns selbstverständliche Regeln des Zusammenlebens sind,
    ergeben sich aus der Bibel.
    Hi,

    da muss ich dir widersprechen: Einige Leute bezeichnen sich doch auch hier als Atheisten. Damit bestreiten sie doch ganz klar, Christ zu sein. Das ist ja auch ihr gutes Recht.

    Bei den christlichen Massstäben möchte ich dir auch widersprechen: Das, was du aufzählst, sind in erster Linie ethische Massstäbe. Und ob jemand diese oder jene ethischen Grundsätze für sich akzeptiert oder nicht, sagt zunächst noch nichts über seine Einstellung zum christlichen Glauben aus, will heissen: das Akzeptieren von ethischen Grundsätzen macht eben noch niemanden zum Christen (sonst könnte es ja per definition keine Atheisten geben, die sich trotzdem an alle diese Regeln des Zusammenlebens halten, wenn sie dadurch automatisch zu Christen würden. Aber die gibt es ja nunmal eben doch).

    Individuelles Christsein ist vielmehr genau das: eine individuelle Entscheidung mit Auswirkung auf meine individuelle Lebensgestaltung.

    Wobei es natürlich richtig ist, das sich sehr viele ethische Grundsätze aus dem Lehrinhalt der Bibel ergeben. Aber sie stellen halt nur einen Teil der biblischen Lehre dar, insgesamt steht noch mehr drin als nur Lebensregeln. Insofern stellen Gesetze, soziale Regeln etc. gewissermassen nur eine Teilmenge der Bibel dar.

    Da du die Bibel anführst: Die Bibel definiert ganz klar, was ein Christ ist, nämlich nicht jemand, der "irgendwie an Gott glaubt" oder der sich ein "Regelkorsett" aus Rom verpassen lässt, sondern schlicht und einfach jemand, der glaubt, dass Jesus Christus für ihn gestorben ist. Punkt. So steht das da. Und das ist natürlich erstens eine Willensentscheidung und zweitens eine hochgradig individuelle Angelegenheit, die niemals von Rom aus diktiert oder geregelt werden kann.

    Aber jetzt genug, bevor ich meine Mitfahrgelegenheit nach Hause verpasse... .

    So long,

    Izzy.

  14. #14
    Flugschüler
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    Weil weiter oben das Thema Afrika ins Spiel kam:
    Ich war Anfang des Jahres in Namibia und habe gesehen, wie ärmlich Großteile der schwarzen Bevölkerung leben. Ich habe mir dort auch (da ich selbst Medizin studiere) ein staatl. Krankenhaus angesehen und mit dem einzigen!!! Arzt dort, der für 200 Patienten zuständig war, gesprochen. Er kam eigentlich aus Angola und wollte auch in naher Zukunft dorthin zurück, was für das komplette Haus eine sehr ungewisse Zukunft bedeutet.
    Aber zum Thema: Von der Namibischen Bevölkerung tragen 3/4 das HI-Virus in sich. Bereits jedes dritte Neugeborene trägt vom Beginn seines Lebens an das Virus in sich. Es gibt keinerlei Behandlung für Patienten, die an AIDS erkranken. Wo in Deutschland die teuersten vierfach-Kombinationen von Pharmazeutika gegeben werden, werden die Patienten dort nach Hause geschickt, da es keine Medikamente gibt. Viele von denen suchen daraufhin ihr Heil bei den alten Medizinmännern, da ihnen sonst nicht geholfen werden kann. Doch dort werden ihnen Märchen erzählt: Wenn man als HIV-Infizierter Mann mit einer Jungfrau schläft, sei man geheilt. Und solche Geschichten werden von den Menschen geglaubt!
    Die Bemühungen, diese gesammte Krise durch die Benutzung von Kondomen aufzuhalten oder gar zurückzudrängen ist eine äußerst schwierige Angelegenheit. Viele Hilfsgelder (zumindest von denen, die noch übrigbleiben, nachdem korrupte Politiker abkassiert haben) werden in Kampagnen gesteckt, die den Menschen die absolute Notwendigkeit der Benutzung von Kondomen aufzeigen sollen. Und da kommt der Stellvertreter Gottes auf Erden daher und .........!!!!!

    Bild Dir eine Meinung!

  15. #15
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    @negerkalle

    Schon wieder Tschuldigung, aber da oben schreibst du Unsinn.

    Die Werte und Normen die du aufzählst, finden sich nicht nur in der Bibel wieder sondern auch in anderen Religionen bzw. sind sie allgemeine Werte, die jeder normale Mensch haben sollte.

    Selbst ehemals christliche Feiertage wie Weihnachten oder Ostern haben mittlerweile den Stellenwert von Brauchtum, werden also wie selbstverständlich von (fast) allen hier im Lande gefeiert oder in sonstiger Weise wahrgenommen. Dabei darfst du die meisten (mich eingeschlossen) nicht im Detail fragen, welche Bedeutung diese Tage eigentlich in der Bibelgeschichte haben.

    Es ist ganz einfach so, dass ehemalige Werte (also der Glaube oder auch der Gang in die Kirche) anderen weltlichen Dingen weichen mussten und müssen. Das ist nun mal der Lauf der Geschichte. Den kann die Kirche nicht aufhalten und den kann kein Christ verhindern. Auch hier stehen sie nicht allein da. Selbst abgeschottete streng rligiöse Länder wie Afghanistan oder der Iran werden sich öffnen und die Zeiten ändern sich irgendwann auch dort.

  16. #16
    Zündkerzenwechsler
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    Standard

    Welcher Kirche man angehört und an Wen oder Was man glaubt,
    ist meiner Ansicht nach völlig egal.
    Ich bin getaufter Christ (Ev.) und hatte mit meiner Mutter
    schon etliche Auseinandersetzungen zu diesem Thema (Sie
    ist im Kirchengemeinderat).
    Das Ergebnis war immer das Gleiche:
    Sie will alle in die Kirche rufen, jeden Sonntag
    und ich gehe dorthin, wenn mir danach ist.
    Es giebt manchmal nichts Besseres, als alleine in einer Leeren
    Kirche zu sitzen oder dem Orgelspiel zuzuhören.
    Ansonsten habe ich meine "Kirche" im Herzen und muss
    nicht jeden Sonntag anwesend sein.
    Daß die Katholische Seite enorm Rückständig ist
    und an Ihrem altmodischen Denken festhält ist
    bekannt und wird sich wohl nie ändern.

    Müde Grüsse

    Michi

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