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Thema: Stress mit Ebayverkäufer. Will nicht liefern.


  1. #17
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Zitat Zitat von tank2346
    eBay legt eine Zahlungsfrist von 1 Woche selbst fest - wird das nicht eingehalten, ist man nicht wirklich mehr zu etwas verpflichtet.
    Ach jaaa? Das möchte ich aber mal stark bezweifeln! Wie kommst du zu dieser Annahme? Schick mal einen Link zu den dem Ebaygrundsatz, in dem diese Frist ganz klar und eindeutig formuliert ist.

  2. #18
    tank2346
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    Ich bin seit 4 Jahren bei eBay tätig und das war damals so und ist heute nichht anders.

    Ich hab wohl nichts besseres zu tun, als jetzt bei den massigen Seiten da rumzusuchen.

    Wenn du es nicht glauben willst, dann lässt du es halt sein.

  3. #19
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    @tank: Du irrst dich in dem Fall! Denn die "massigen Seiten" habe ich bereits durchgeblättert und behaupte nicht nur, sondern weiß es. Ich muss darüber nicht mit dir Streiten, nur sollte man nicht einfach eigene Fantasien als Gesetz darstellen.

    Es ist so wie in vielen anderen (juristischen) Bereichen: Das Bauchgefühl entspricht sehr oft nicht geltendem Recht!

    EDIT: Achja, übrigens steht wenige Post weiter oben, dass das Problem nun einvernehmlich gelöst wurde, weil ich eingelenkt und die Rückzahlung akzeptiert habe.

    Ich habe nun ein neues Problem. Dieser günstige Ersatz den ich erwähnt habe...Habe sofort, also eine Minute nach Auktionsende überwiesen. Das Geld ist definitiv auf dem Konto des anderen Verkäufers eingegangen. Nun warte ich schon seit Wochen auf Lieferung....Zum Kotzen!

  4. #20
    tank2346
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    Habs jetzt auch nicht mehr gefunden - war zumindest mal eine eBay-Regelung.

    Der Artikel muss innerhalb einer Woche bezahlt werden und die ganze Transaktion muss innherlab 2 Wochen beendet sein.

    Du scheinst ja echt Glück bei eBay zu haben - genau das ist der Grund, warum ich da nichts mehr kaufe...

  5. #21
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Rechnungen sind übrigens stets sofort fällig. Ein Fälligkeitsdatum ist deshalb grundsätzlich entbehrlich. Es ist lediglich so, dass viele Firmen bis zu 4 Wochen Zahlungsziel vorgeben, die Norm ist das aber nicht. Bei ebay ist es eher so, dass man die Zahlung innerhalb einer Woche erwartet und spätestens nach einer weiteren Woche die Lieferung. Alles was länger dauert ist Schlamperei von mindestens einer der beiden Seiten.

  6. #22
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Ja, Rechnungen sind sofort fällig. Nämlich dann, wenn die Ware schon den Besitzer gewechselt hat.

  7. #23
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Ja und bei ebay-Geschäften gilt halt grundsätzlich Vorkasse. Ändert nichts an der Fälligkeit, Rechnung bleibt Rechnung.

  8. #24
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Es ist schon nicht die feine Art, verspätet zu zahlen. Es hat sich bei Ebay eingebürgert, dass eine sofortige Zahlung und eine schnellstmögliche Lieferung erwartet wird. Das ist auch ok so. Es kommt aber nicht gerade selten vor, dass die Lieferungen nicht unmittelbar erfolgen. Man kann das als Käufer aber auch nur zähneknirschend hinnehmen und höchstens mit einer entsprechenden Bewertung "sühnen". Als Käufer kannst du wegen dieser Vorkassegeschichte nicht einfach sagen: Du lieferst nicht/verspätet, also zahle ich nicht!

    Es gibt für Verkäufer nur dieses eine, korrekte Vorgehen bei "zahlungsunwilligen" Käufern:

    1.) Schadet es nicht, seine Erwartungen schon in der Artikelbeschreibung zu formulieren. Wenn ich eine schnelle Zahlung/Abholung will oder erwarte, muss ich das auch in dem Vertrag schriftlich erwähnen!

    2.) Nach einer angemessenen Frist (z.B. 7 Tage), sollte man Kontakt zum Käufer aufnehmen und nachfragen. Es kann ja durchaus ein Missverständnis vorliegen, dass geklärt werden müsste.

    3.) Erfolgt keine Reaktion, bietet Ebay Funktionen an, über die ein ordentlicher "Mahnlauf" gestartet werden kann. Dabei gleich Fristen setzen und die Konsequenzen benennen. Z.B. hätte in diesem Fall der Verkäufer einfach schreiben müssen: Wenn das Geld nicht in 5 Tagen auf meinem Konto ist, trete ich vom Vertrag zurück.

    4.) Erst wenn diese Schritte durchgeführt, und der Rücktritt mit Fristsetzung schriftlich angekündigt gewesen ist, hat der Verkäufer das Recht den Kaufvertrag aufzulösen und den Artikel an einen anderen zu verkaufen. Gleichzeitig bietet Ebay dann auch die Gutschrift der Gebühren an. Es ist auch rechtens, einen angemessenen Teil des Verkaufspreises als Schadensersatz zu fordern, falls der Käufer seinen Pflichten nicht nachkommt. Das muss aber schon in der Auktion klar und unmissverständlich formuliert sein. Überzogene Schadensersatzforderungen sind sittenwidrig, was dazu führen kann, dass der Vertrag als Ganzes für ungültig erklärt werden kann.

    So und nicht anders wäre die Vorgehensweise für Verkäufer korrekt. Weder in den Ebay-AGB´s, noch im BGB ist bei dieser Art Geschäften eine klare Zahlungsfrist festgelegt. So muss man das entweder als Verkäufer im Vertrag (in der Auktion) selbst tun, oder zumindest im Nachhinein ordentlich Mahnen, da ansonsten der Kaufvertrag (eigentlich auf unbestimmte Zeit) seine Gültigkeit behält.

    Als Verkäufer ist man bei Ebay also klar im Vorteil. Man muss sich aber auch darum kümmern, und kann auch nicht machen, was einem gerade so in den Sinn kommt. Als Käufer zieht man meist die A-Karte. Was willste machen, wenn der Verkäufer einfach nicht liefert? Der Ebay-Käuferschutz ist keinen Pfifferling wert! Die 25 Eur Selbstbeteiligung sind eine Frechheit. PayPal bieten die Wenigsten als Zahlungsoption an. Man kann vielleicht noch eine Anzeige wegen Betrug starten, aber das ist auch keine Garantie dafür, Ware oder Geld zurück zu erhalten.

    Ich bleibe dabei: Es war nicht rechtens, dass der Verkäufer einen der beiden Artikel einfach weiterverhökert hat, den zweiten aber unbedingt liefern wollte, mit der Begründung, er trete wegen Zahlungsverzögerung vom Verkauf zurück, ohne dies aber im Vorfeld, trotz bestehender Kommunikation auch nur andeutungsweise zu erwähnen. Ich hätte Rechtsmittel einschalten können, war mir aber dann selbst zu blöd und zu stressig.

  9. #25
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Zitat Zitat von STORM
    Ich bleibe dabei: Es war nicht rechtens, dass der Verkäufer einen der beiden Artikel einfach weiterverhökert hat, den zweiten aber unbedingt liefern wollte, mit der Begründung, er trete wegen Zahlungsverzögerung vom Verkauf zurück, ohne dies aber im Vorfeld, trotz bestehender Kommunikation auch nur andeutungsweise zu erwähnen. Ich hätte Rechtsmittel einschalten können, war mir aber dann selbst zu blöd und zu stressig.
    Dann komm doch endlich drüber weg. Oder willst du dieses "Trauma" jetzt bis Weihnachten hier verarbeiten?

    MfG
    Ralf

  10. #26
    Simsonfreund Avatar von STORM
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    Is ja gut, für mich ist das doch schon lange kein Thema mehr. Auf das dieses Thread im Nirwana verschwinde....

  11. #27
    Museumsdirektor Avatar von Alfred
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    Schon lange kein Thema mehr? Das sieht anders aus, da Du Dich bis zuletzt rege beteiligst hast. Am besten ist es, man versucht draus zu lernen und es beim nächsten Mal anders zu machen oder es ganz sein zu lassen. Ganz gefeit vor Problemen in der Bucht wird man leider nie sein können.

    Gruß
    Al

  12. #28
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    Mit solchem Kleckerkram befasst sich kein Anwalt
    Sicherlich tut ein Anwalt das...

    Jedes Inkasso-Unternehmen gibt sich mit Beträgen sogar unterhalb des benannten Betrages zufrieden! Sorry, aber so ist es eben, egal wie dusselig du das wiedermal findest!

  13. #29
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Na dein Beitrag hat mir hier jetzt natürlich noch gefehlt. Klar, dass du es wieder einmal besser weißt, wie sollte es anders sein. Aber statt hier unbelastet von konkreten Hintergrundwissen irgendwas zu schreiben, nur um der gefrusteten Seele Luft zu machen, kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Jedenfalls hat mir der Anwalt dringend abgeraten, wegen solch kleiner Summen einen großen Aufstand zu machen. Es ist zwar ärgerlich, wenn Leute damit durchkommen, aber aus seiner Erfahrung kommt nicht viel bei rum. Für ihn selber natürlich auch nicht, bei dem Honorar, was ihn dafür zusteht, lohnt der ganze Aufwand nicht.

    Klar kann man das durchziehen mit Gewalt, aber die Kosten werden jeglichen Nutzen bei weitem übersteigen. Für Anwälte gibts irgendwo Mindestsätze, die zu zahlen sind, damit es sich lohnt. Früher hat meiner mal 50€ kassiert für eine Erstberatung. Letztens war ich in einer Angelegenheit dort, da waren für die Beratungsstunde 90€ fällig, ohne dass sich hinterher irgendwas angeschlossen hätte als Mandat.

    Die oben angesprochenen 71€ fallen in die geringste Kategorie der Streitwerte, da sind bei Beauftragung eines Anwalts nach meinem Kenntnisstand 120€ Gebühren fällig, wenn es vor Gericht geht. Gerichtskosten müssten da noch außen vor sein. Das muss man auf alle Fälle vorstrecken, meist selbst dann wenn man eine Rechtsschutz hat, denn die haben sehr oft einen Mindeststreitwert von 150€ oder höher. Eben damit sich kein Anwalt mit solchem Kleckerkram befassen muss.

  14. #30
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    Zitat Zitat von Baumschubser
    Na dein Beitrag hat mir hier jetzt natürlich noch gefehlt. Klar, dass du es wieder einmal besser weißt, wie sollte es anders sein. Aber statt hier unbelastet von konkreten Hintergrundwissen irgendwas zu schreiben, nur um der gefrusteten Seele Luft zu machen, kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Jedenfalls hat mir der Anwalt dringend abgeraten, wegen solch kleiner Summen einen großen Aufstand zu machen. Es ist zwar ärgerlich, wenn Leute damit durchkommen, aber aus seiner Erfahrung kommt nicht viel bei rum. Für ihn selber natürlich auch nicht, bei dem Honorar, was ihn dafür zusteht, lohnt der ganze Aufwand nicht.

    Klar kann man das durchziehen mit Gewalt, aber die Kosten werden jeglichen Nutzen bei weitem übersteigen. Für Anwälte gibts irgendwo Mindestsätze, die zu zahlen sind, damit es sich lohnt. Früher hat meiner mal 50€ kassiert für eine Erstberatung. Letztens war ich in einer Angelegenheit dort, da waren für die Beratungsstunde 90€ fällig, ohne dass sich hinterher irgendwas angeschlossen hätte als Mandat.

    Die oben angesprochenen 71€ fallen in die geringste Kategorie der Streitwerte, da sind bei Beauftragung eines Anwalts nach meinem Kenntnisstand 120€ Gebühren fällig, wenn es vor Gericht geht. Gerichtskosten müssten da noch außen vor sein. Das muss man auf alle Fälle vorstrecken, meist selbst dann wenn man eine Rechtsschutz hat, denn die haben sehr oft einen Mindeststreitwert von 150€ oder höher. Eben damit sich kein Anwalt mit solchem Kleckerkram befassen muss.
    Dadu immer auf alles anspringst, was nicht nach deiner fason geht, schließe ich mal heftigst darauf, das du der gefrustete bist.
    Ein jeder hat ein Recht auf sein Recht!

    Wie du schon schreibst, dein Anwalt hat dir abgeraten! Mit den fälligen Mahnkosten und pipapo kommt man mehr als schnell auf deine genannten 150€...

    Und woher willst du schlaues Kerlchen wissen, das ich ahnungslos bin? Schlaumaier du...

  15. #31
    Moderator Museumsdirektor Avatar von Baumschubser
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    Du hast Recht und ich hab meine Ruhe.


    Falls du es noch nicht gemerkt hast, der Thread war bereits erledigt, wenn du ihn nach ein paar Tagen nicht mit einem aus dem Zusammenhang gerissenen Statement wieder aus der Versenkung geholt hättest. Und da alles weitere hier OT ist und zu nichts führt, schließe ich das Thema ob das nun wem passt oder nicht, ist mir dabei schnurz.

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