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Thema: Worauf achten bei Simson-Star


  1. #1
    Schwarzfahrer
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    Standard Worauf achten bei Simson-Star

    Hallo erst mal..

    Ich bekomme von meinem Meister (Azubi zum Motorradmechaniker < ich)
    recht günstig ein(e?) Star Bj 69. Worauf muss ich achten bei dem Moped?
    Der soll eigentlich für alles herhalten können da ich zurzeit kein Auto habe.
    Wie langliebig ist die Maschine und wie anfällig ist sie?
    Reparaturen sind nicht so das Problem nur sollten sie sich nicht häufen.
    Wie lässt sie sich fahren? (Fahreigenschaften)
    Ich bin bisher nur eine restaurierte IWL Berlin SR 59 gefahren.

    Der Motor ist meines wissens nach erst überholt worden, Technik soll so weit OK sein und der Lack kommt dann neu.

    Cu
    Xray

  2. #2
    Tankentroster
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    Nen Star kriegste bei richtiger Pflege nicht tot. Immer schön a bissel öl aufn U-Filz! Bei winterfahrten auf gestreuten straßen mit lauwarmen wasser danach abwischen und Trocken wischen, wenn er regeneriert ist dann 1:33 und langsam fahren , wenn du schon nadellager hast kannste den NACH dem einfahren mit 1:50 fahren.
    MFG

  3. #3
    Museumsdirektor Avatar von Airhead
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    Willkommen im nest!

    Gebläsemotor mit Nadellager?


    edit:
    was los hier? kann jetzt nicht mal lange beiträge mehr schreiben?
    ich schick ihn dir mal als PN.
    Wer schneller schraubt steht länger in der Werkstatt.

  4. #4
    Schwarzfahrer
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    Zitat Zitat von Airhead
    Willkommen im nest!

    Gebläsemotor mit Nadellager?


    edit:
    was los hier? kann jetzt nicht mal lange beiträge mehr schreiben?
    ich schick ihn dir mal als PN.
    Gebläsemotor ja, Nadellager k A, da ich den noch nicht auseinander hatte.

  5. #5
    Zündkerzenwechsler Avatar von Simmifahrer
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    Kann nur zustimmen ein Star ist einfach nicht tot zukriegen, da ich selbst einen fahre. Mit den Fahreigenschaften bin ich auch sehr zufrieden.

  6. #6
    Schwarzfahrer
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    Ok, besten Dank erstmal.

    Werden den guten nicht schonen obwohl ich es nicht so weit habe

    Was für eine Farbe würdet ihr nehmen? 2 Farben?

    Ich tendiere ja zum Bundeswehrgrün, das lässt sich gut ausbessern wenn mal was ist

    Cu
    Xray

  7. #7
    Simsonfreund Avatar von domdey
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    Standard Farbe für Star

    Ein Staribert sieht am schönsten aus, wenn er original lackiert ist.
    Ich weiss das aus eigener Erfahrung. Habe erst vorige Woche 'nen neu
    lackierten Staribert gesehen. Sah zum anbeissen aus. :wink:
    Der Rahmen, Scheinwerfergehäuse, die Schutzbleche, Schwingen sollten
    in "Volvo129" (RÖT) lackiert werden, Der Lenker mit Lenkerschale, der Tank,
    die Seitenbleche und das Rückleuchtengehäuse sollten den Farbton "Toyo-
    ta1528"(Green Fluor) bekommen. Der sieht aus, wie frisch aus dem Werk.
    Die Klemmstücke für Kupplungs- und Handbremshebel kann man in grau
    (z.B. RAL70-32 "Kieselgrau") lackieren lassen, sofern es noch die "alten"
    originalen aus Guss sind.

  8. #8
    Tankentroster
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    Meiner is schwarz/weiß. @ Airhead Ja meiner hatte beim regenerieren auch ein NAdellager bekommen! Davon wusste ich auch erst nix

  9. #9
    Zündkerzenwechsler Avatar von Simmifahrer
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    Ich habe meinen Star Blau/Silber Lackiert. Der Tank und die Seitenbleche Silber und der Rahmen Blau. Sieht echt gut aus.

  10. #10
    Schwarzfahrer
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    Standard

    Werde wohl doch beim Originallack bleiben und diesen auch wieder verwenden.
    Das schaut recht gut aus, an den Lack komme ich günstig ran und eine
    Lakierpistole habe ich auch noch wo rumfliegen
    Dann gehts ab in den Heizraum in der Firma

    Danke für den Verweis auf die Farbtöne. Oder hat noch jemand andere?
    hat einer die genauen RAL- Nummern, die ich beim Bestellen angeben kann?

    Cu
    Xray

  11. #11
    Simsonfreund Avatar von domdey
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    Standard RAL-Nummern

    RAL-Nummern sind nur Richtwerte.
    Die kommen den Originallacktönen nicht nahe.
    Als Rot-Töne kommen noch Audi Z3B oder VW L31H in Frage.
    Für den Tank, Lenker mit Lenkerschale, Seitenbleche etc. kommt eigentlich
    nur Toyota 1528 in Frage.

  12. #12
    Schwarzfahrer
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    Standard

    So, heute kam sie dann auf dem Trailer in die Werkstatt

    Vom Lack her ist die Simme nicht der Brüller, aber das ist was für die wärmeren Tage.
    Motor läuft und springt sehr gut an beim ersten Antreten des Motors.

    Nun zu den "Problemen":

    Ist es normal das beim Bremsen das Rücklicht ausgeht?
    Wann sollte die Batterie laden? Mit welchem Ladestrom?
    An der Batterie liegen 5 V an (bei abgezogener Batteri 0 V)
    Wo kann ich da nach dem Fehler suchen?
    Licht, Blinker und das Bremslicht funktionieren.
    Ist die Ladespule auch gleichzeitig für das Bremslicht zuständig? (dann kann ich diese als Fehlerquelle ausschließen, denn das Bremsl. geht
    Werde mich wohl ran machen und die gesamte Elektronik neu verkabeln müssen..

    Cu
    Xray

  13. #13
    Simsonfreund Avatar von domdey
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    Standard Ladeanlage 8871.1

    Das Bremslicht (18W), das Schlusslicht (5W) (dem ist die 1,2Watt-Tachobe-
    leuchtung parallelgeschaltet) und die Batterieladung werden von der 18W- Bremslichtspule versorgt.
    Wenn nun also das Bremslicht aufleuchtet, erlischt das Rücklicht (und damit
    auch die 1,2W-Tachobeleuchtung) und -es fliesst kein Ladestrom zur Batterie. Also der gesamte Strom fliesst zur Bremsleuchte.
    Da die Schlusslichtlampe nun aber nur 5W Lichtleistung hat, muss die
    Spannungsversorgung über einen Vorwiderstand erfolgen. Dieser Vor-
    widerstand, in Form einer Spule, sitzt in der Ladeanlage vorn im Lampen-
    gehäuse. Die Drosselspule ist dem Rücklicht vorgeschaltet, dem Zünd-
    schalter parallelgeschaltet. So fliesst dann zum Rücklicht ein Strom von 0,8333Ampere, so dass eine Leistung von 5W erreicht wird, eine gängige
    Leistungsangabe für Schlusslichtlampen. Das Bremslicht, als Signalanlage
    muss zum erreichen der nötigen Signalwirkung heller sein. Also damals
    18W. Wenn nun das Bremslicht in Folge des Einschaltens durch den Brems-
    lichtschalter im hinteren Bremsschild aufleuchtet, fliessen ca. 3 Ampere
    zum Bremslicht; die gesamte Spulenleistung wird ge(ver-)braucht.
    Bei ständig leuchtendem Bremslicht durch falsch eingestellten Bremslicht-
    schalter wird dann, da auch kein Ladestrom (0,5-0,7Ampere bei Vollgas)
    mehr zum Akku fliesst, der Akku rasch entladen.
    Apropos Batterie laden: Bei normaler Ladung wird immer mit 10% der Nenn-
    kapazität geladen. In diesem Fall, bei 4,5 Amperestunden, etwa 0,5 Ampere.
    Von der Batterie fliesst der Strom zur Klemme 30 über das rot/grüne Kabel.
    an das Zündschloss. Von da von Klemme 15/51 über das schwarze Kabel zur Sicherungsdose an die 4 Ampere-Sicherung, von dort über das schwarz/weisse Kabel zum Blink-
    geber, oder über das schwarz/gelbe Kabel zur Hupe. Eine Ausnahme bildet
    das Parklicht auf der Lenkerschale. Hier fliessen gerade mal 0,3333Ampere
    direkt von Klemme 57a vom Zündschalter direkt zur 2W-Parkleuchtenlampe.
    Lade den Akku richtig, bis er vollgeladen, eine Spannung von 7,5-7,8Volt hat.
    Dann miss auf dem von mir beschriebenen Weg den Gleichstromkreis durch.
    Capiche ?

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