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Thema: 16 N1-5 Undicht und weiß warum - nur keine Lösung...


  1. #1
    Flugschüler Avatar von Acranius
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    Icon Cry 16 N1-5 Undicht und weiß warum - nur keine Lösung...

    Hallo Leute,

    ich habe einen undichten 16 N1-5. Dies zeigt sich dadurch, dass er trotz eingestellter und dichter Schwimmer meine gesammter Simme vollsaut

    Mit Benzinhahn offen verliert sie pro Nacht etwa 100ml; Ich weiß, man sollte den hahn schließen; dadurch ist das Problem aber nicht gelöst, denn sie verliert ja auch Sprit bei der Fahrt.

    Ich bin mir ziemlich sicher zu wissen warum. Ich habe eine Kerbe an meinem Vergaser gefunden, aus welcher Sprit läuft, wenn ich den Vergaser leicht drehe; damit meine ich aber nicht das Überlaufloch neben der Typbezecihnung, sondern eine Kerbe, welche sich neben dem Startmichrohr befindet. (siehe Bild).

    Es sieht so aus ald gehöre es dort hin, ich kann es aber auf anderen abbildungen aus dem Netz nicht finden, z.B. hier: http://www.mopedfreunde-oldenburg.de...16N1_Dusen.jpg

    Ich tippe darauf, dass diese Kerbe der Übeltäter ist, kann es aber nicht 100% sagen.

    Was ich noch sagen kann, ist dass der Benzinschlauch dicht ist, bzw. ich keine Risse, etc. am Bvergaser erkennen kann.

    Die Dichtung im Vergaser ist neu, allerdings an der Stelle des Starmichrohrs leicht eingerissen; vermutlich durch den Druck auf die Kerbe. Der Austausch der Dichtung mag besserung bringen, allerdings denke ich sieht eine neue Dichtung nach kürzester zeit wieder genauso aus.

    Was denkt ihr dazu ?

    MFg Tobi
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  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Hallo Tobi,

    die Kerbe ist mir noch nie untergekommen.
    Aber auch damit sollte bei wirklich richtig eingestelltem Schwimmerpegel und intaktem Schwimmernadelventil nix tropfen, zumindest nicht im Stand.
    Überprüfe das mal mit der Senfglasmethode (siehe Wiki: Senfglasmethode)

    Peter

  3. #3
    Flugschüler Avatar von Kampfpudding
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    Ich hatte ein ähnliches Problem. Der Grund war eine defekte Dichtung im Benzinhahn. Ziehe den Kraftstoffschlauch mal vom Vergaser ab, stell den Benzinhahn auf "zu" und schaue, ob es vielleicht noch tropft. Falls ja, ist der Grund klar.

    Falls es doch der Vergaser sein sollte, kannst du ja versuchen das vermeintliche Problem zu beheben. Ansonsten kosten gebrauchte Vergaser auch nicht die Welt

  4. #4
    Flugschüler Avatar von Acranius
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    Der Benzinhahn ist neu - unwahrscheinlich, dass daran was defekt ist, zumal der Hahn trocken ist, der Vergaser hingegen aber immer feucht von außen...

    Meint ihr es könnte was bringen die Kerbe irgendwie (mt einem Gummir etc.) abzudichten, bzw. welchen Sinn erfüllt die Kerbe eigentlich überhaupt?

  5. #5
    Simsonfreund
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    Na wenn du die Ritze zuschmierst is sie Dicht
    Dann läuft aber die Sauce über den Überlauf raus.
    Du kannst das SNV einschleifen (mit Fim) oder ein neues Kaufen.
    den dichtring unter dem SNV nicht vergessen.
    Ich habe diese Ritze an meinem Vergaser nicht, evtl. hat sie jemand zur entlüftung gemacht (dazu ist aber doch schon ne Kerbe in der Vergaserwanne...)
    Viele Grüße

    Bremsbacke
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  6. #6
    Flugschüler Avatar von Acranius
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    Nochmal zu dem Senfglasexperiment - Läuft das nicht darauf hinaus, dass entweder die Schwimmer oder die Nadel (die von den Schwimmern geöffnet/geschlossen wird) einen weg hat?
    Wenn ich nun diese Beiden Teile austausche dürfte das problem doch gelöst sein oder?

    Ich denke das kostet weniger als das Senfglas und geht schneller...

    Was könnte es denn noch sein? DENN an sich, sind die Schwimmer/Nadel erst vor kurzem ausgetauscht worden (keinen Monat her)...

    ich habe jetzt erstmal die Rille zugemacht mit einem Stück Gummiband, mal sehen, ob das das Problem löst.

  7. #7
    Simsonfreund
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    Das Senfglas ist zum Einstellen des Sprittbegels gedacht und sehr nützlich.
    Wenn du neue Ventile fürs Auto kaufst musst du die auch einschleifen.
    Bei einem SNV dauert das evtl. 5min.

    Viele Grüße

    Bremsbacke
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  8. #8
    Tankentroster
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    Hallo Acranius,
    zu Deiner Frage zum "Senfglasexperiment"
    wenn Du, wie vorgeschrieben, einen ca. 0,5m langen farblosen Schlauch nach oben anbringen kannst (eventuell mit Trichter zum Benzin einfüllen), kannst Du sehen, ob der Schwimmer bei richtigem Pegel hochschwappt und das Ventil schließt. Außerdem kannst Du dann auch im Schlauch sehen, ob dieses Ventil auch dicht ist und kein Benzin langsam nachläuft. Genau das hatte ich schon ein Paar mal bei alten Versagern. Die Wanne läuft dann langsam voll. Daher sollte man ja auch den Hahn immer schließen bei Motorstillstand.
    Bei neuen Vergasern sollte das nicht vorkommen. Da stimmt dann (in China?) bei der Fertigung etwas nicht.
    Wenn man das vergißt, kann es vorkommen, das der Motor beim nächsten Start absäuft bzw. erst gar nicht startet und die Kerze klitschnaß vollgesifft ist, weil die Wanne voll ist. Es kommt dann nix feinzerstäubtes an der Kerze an.
    Testen könnte man das, wenn man den Hahn zur Abwechslung mal erst nach dem Motorstart öffnet und vor Motorabstellung schließt, bevor man alles auf Verdacht auseinander nimmt.
    In diesem Fall sind so gut wie nicht sichtbare Ablagerungen auf dem Ventilschließkegel und seinem Gegenstück. So etwas kann nach einigen Jahrzehnten schon mal vorkommen.
    Säubern dann mit einem nicht kratzerverursachendem Material
    (z.B. dünnen Lederlappen o. ä.)
    Hinterher dann nocheinmal kontrollieren, ob nach dem Schließen auch wirklich das Ventil dicht ist.
    Außerdem kann man bei dieser Gelegenheit auch prüfen/sehen, ob beide Schwimmerblasen gleich hochstehen. Wenn sie schief ansteigen, dann können sie später im Gehäuse verkannten/klemmen und dann funktioniert auch nichts mehr richtig.

    So, ich hoffe, dass Dir der Sinn dieser sogenannten Senfglasmethode etwas nähergekommen ist und Du damit etwas anfangen kannst.
    Wie das alles aufgebaut sein sollte, müßte hier im forum gut erklärt irgendwo stehen. (Wiki/Suchfunktion)
    Dies ist bei Ratlosigkeit meist eine gute Hilfe, weil man ja sonst nicht reinschauen kan, was eigentlich los ist. Durch das Glas und den durchsichtigen Schlauch gibt es eben manchmal eine passende Erleuchtung. (aha-effekt)
    Viel Spaß dann noch bei deiner Oldtimerbastelei
    beste Grüße von einem Potsdamer Preußen aus der Pfalz
    Geändert von orakel (20.08.2014 um 03:26 Uhr)

  9. #9
    Museumsdirektor Avatar von Kai71
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    Moin Tobi

    Ich sehe so einen Vergaser zum ersten mal.
    Auf dem Foto ist der Schlitz den Du meinst gut zu erkennen, nicht zu sehen ist ob der Vergaser auch einen seitlichen Überlauf hat. Der sieht aus wie ein kurzes Röhrchen und normal wird da ein Schlauch drangesteckt und hinter den Motorträger gelegt. Entweder ist Dein Vergaser ein sehr altes Modell oder es ist ein Nachbau. Der o.g. Schlitz könnte nur die Funktion eines Überlaufes haben.
    Wenn nun Dein Vergaser ständig überläuft, ist entweder der Schwimmer falsch eingestellt und schließt nicht oder das Schwimmernadelventil ist undicht. Du solltest den Schwimmerstand und das Schwimmernadelventil prüfen (Senfglasmethode). Viel Erfolg.

    LG aus LG
    Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  10. #10
    Flugschüler Avatar von Kampfpudding
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    Der Vorteil an der Senfglasmethode ist halt, dass du alles recht gut beobachten kannst. Dann siehst du auch, was die Kerbe macht oder vielleicht nicht macht. Ob der Schwimmer überhaupt noch schwimmt oder ob sich vielleicht das Ventil verkantet. Also investiere die paar Kröten in ein Glas (es muss wider Erwarten nicht zwangsläufig mit Senf gefüllt gewesen sein) und Stückchen Schlauch vom Baumarkt

  11. #11
    Flugschüler Avatar von Acranius
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    Also an den Aufbau der Senfglasmethode werde ich mich nun zeitig machen. Vorerst habe ich den Vergaser aber erstmal gereinigt und wieder eingebaut um zu sehen, wo sich das Leck befindet.

    Es ist tatsächlich das kleine Überlaufloch neben der Typbezeichnung, aus welchem nach und nach ein paar Tropfen Sprit herauslaufen...

    Hat hier nicht jemand was von ventile einschelifen gesagt? Wie soll das gehen? Die Schwimmer sind eingestellt, die Ventile alle neu - Ich kann es mir irgendwie nicht erklären sonst...

  12. #12
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Hast du Rost im.Tank? So ein Bröckchen könnte sich ins Schwimmernadelventil gesetzt haben, so dass es nicht korrekt schließt. Macht übrigens auch jeden noch so neuen Benzinhahn flott undicht.
    Meine neuen Nadelventile musste ich noch nie einschleifen. M.E. kann das schnelle kontraproduktiv sein.
    Geändert von Makersting (20.08.2014 um 20:09 Uhr)

  13. #13
    Flugschüler Avatar von Acranius
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    Also der Tank ist ein halbes jahr alt und ich spüre auch keinen Rost, wenn ich oben mal unter die Kante greife ... ich wohne auch nicht in der Sahara, wo mir beim Tanken Sand in den Tank fliegen würde

    Hier mal zur Klärung eine Liste der Neuen Teile im Vergasersystem: Tank, Benzinhahn, Benzinschlauch, Benzinfilter (Hahn und Schlauch), Vergaserventile, Vergaserdichtungen

  14. #14
    Simsonfreund
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    Zum Einschleifen nimmt man Fim (es geht auch andere feine Scheuermilch oder (besser) feine Ventilschleifpaste) schraubt die Düse des SNV heraus und füllt den Raum darunter so wie sie selbst mit Fim und schraubt sie wieder rein jetzt packst du das herraustehende Nadelende mit den Finger (oder Pinzette) und drehst die Nadel hin und her und mal ganz rum und hin und her (usw...usw...) nach 1-2 Minuten zerlegst du das ganze wieder und wäschst alles sauber.
    Jetzt solltest du einen hellen Ring an der Nadel sehen, wenn er nicht zu sehen ist :
    Den kommpletten Kegel mit Bleistift anmalen (gaaanz gleichmäsig) baust alles wieder zusammen drehst die Nadel mit leichtem Druck 2-3 rum und schaust nach.
    Wenn teilweise vorhanden :
    Prozedur wiederhohlen bis er kommplett sichtbar ist.

    Danach alles pinibel von Fimresten befreien und die Düse fest einschrauben.

    Viele Grüße

    Bremsbacke
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  15. #15
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Oder fehlt da die Dichtung unter dem SNV?

  16. #16
    Simsonfreund
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    Zitat Zitat von Bremsbacke #5
    den dichtring unter drm SNV nicht vergessen.
    Der Dichtring sollte schon montiert sein
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