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Thema: Simson KR51/2 Umbau auf Batterie Licht


  1. #1
    Schwarzfahrer
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    Standard Simson KR51/2 Umbau auf Batterie Licht

    Grüße,
    ich hab gestern bei nem Kumpel gesehen das das normale Licht vorn und das Rücklicht auch via Batterie laufen, nun hat jemand da nen Schaltplan für mich?? Mir würde es auch reichen wenn mir jemand sagt, wie ich das anklemmen muss, ich dachte an den Blinkgeber der bekommt ja auch strom wenn die simme nicht an ist, kann ich dieses kabel verzweigen und das licht und das Rücklicht drüber laufen lassen???


    Danke

    mfg Florian

  2. #2
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    was hast du für eine zündung drin?
    mit der normalen 6 Volt Zündung kannst du das schon im Ansatz vergessen. diese Zündung schafft gerade so die Batterie zu erhalten, wenn überhaupt.
    manche kennen mich, manche können mich

  3. #3
    Schwarzfahrer
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    12 Volt Vape Zündung

  4. #4
    Glühbirnenwechsler
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    Wieso willst du das denn machen? Die Lichtausbeute bei einer 12V Vape ist doch so gut wie sonst kaum wo. Über den Gleichstromkreislauf der Batterie wird sie (denke ich, bin kein Stromexperte) ziemlich sicher schlechter werden.
    Zudem bin ich mir nicht sicher, ob das dann mit der BE noch so konform geht.
    Mein Tipp: lass das lieber

  5. #5
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Die Idee mit dem Frontlicht über Batterie hatte ich auch schon, mir riet der Mopedelektrik-Pabst Ewald Rosner (motelek.net) höchstpersönlich davon ab, da es das Batterieleben stark verkürzt. Das kommt duch die viele Lade- u. Entladezyklen, die dann unvermeidlich auftreten bei 3Ah Kapazität.

  6. #6
    Schwarzfahrer
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    Dankeschön also lass ich es lieber

    mfg Florian

  7. #7
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Es ist einfach sinnfrei. Warum einen Verbraucher, der direkt verlustfrei über Wechselspannung aus dem Generator betrieben werden kann, mit dem gleich vierstufigen Leistungsverlust betreiben, der sich aus Gleichrichter, Spannungsregler und Batterie-Ladung und -Entladung ergibt? Außerdem reichen weder Ladeleistung noch Batteriekapazität irgendwohin.

  8. #8

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    Weiß jemand wie hoch die Wechselspannung der Lichtmaschiene bei voller Drehzahl ist?
    Von meinem Verständnis her, ist diese Drehzahlabhängig wenn kein Regler nachgeschaltet ist. Wenn dem so wäre, dann könnte die Spannung am Scheinwerfer teilweise hoch sein und wenn eine andere Lampe kaputt ginge, bekäme die andere noch mehr. Eine konstant-Stromquelle mit einem Regler oder Batterie fände ich somit sinvoll, wenn meine Annahme der Drehzahlabhängigen Spannung stimmt-- Lebensdauer der Lampen. Vielleicht kann ja jemand dazu etwas schreiben. Ich war nämlich verdutzt als ich den Schaltplan der Vape las.

    Gruß

    Lance

  9. #9
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Die Spannung der verschiedenen Spulen auf der Grundplatte ist abhängigig von der Drehzahl UND der Belastung. Deshalb führt z.B. bereits der Ausfall der Tachobeleuchtung zum schnelleren Durchbrennen des Rücklichts. Andersrum geht es noch schneller.

    Bei Nominalbelastung wird die Spannung allerdings durch die Begrenzung/Sättigung vom magnetischen Fluss durch Spulenkerne und Polrad nicht über den maximal zulässigen Wert steigen.
    Beim Rücklicht sinkt sie sogar bei steigender Drehzahl, weil der induktive Widerstand der Schlusslichtdrossel mit der Frequenz der Spannung steigt.

    Also: weitermachen!

    Peter

  10. #10
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Bei der Vape wird die Wechselspannung aus der Lima für den Scheinwerfer durch den Regler begrenzt.
    Zusätzlich ist in dem Regler noch ein Gleichrichter mit Batterieladeschaltung, der einen Teil des Wechselstroms in Gleichstrom umwandelt und eben der Batterie zur Verfügung stellt.

    Scheinbar ließe sich der Scheinwerfer also problemlos an die Batterie anklemmen. Wie du aber schon richtig festgestellt hast, ist die Limaleistung drehzahlabhängig. Im Standgas wird derart wenig Strom erzeugt, dass der Scheinwerfer die Batterie schon nach wenigen Minuten (an der Ampel) messbar leert. Der Scheinwerfer verbraucht nämlich ein x-faches an Leistung wie die "normalen" Verbraucher. Bei der Weiterfahrt lädt sich die Batterie dann entsprechend wieder auf. Und das sind die Lade-/Entaldezyklen, die ein Bleiakku gar nicht gerne mag.

    Kurioserweise dient ein Bleiakku eben nicht dazu, vollständig geleert und dann wieder geladen zu werden (wie ein NiMH-Akku z.B.), sondern er puffert am besten nur kurze Phasen schwacher oder fehlender Limaladung ab. Im Auto ist dessen Kapazität nur deswegen so groß, weil er auch im Winter bei -20°C genug Strom für den wahnsinnig stromhungrigen Anlasser bereit stellen muss.

  11. #11

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    Standard

    Danke für die Antworten

    Dann hatte ich das doch richtig verstanden-- leider, denn die die Nominalbelastung tritt nur ein, wenn alle Lampen heile sind und als Frontscheinwerfer keine LED H4 Birne (StVO zugelassene) zum Einsatz kommt.
    Dann ist noch zu berücksichtigen, dass als Folge der Unterbelastung bei LED Lampen, die höheren spitzen-spitzen Werte der Lichtmaschiene vielleicht auf Dauer den Regler zerstören könnten.

    An:
    Makersting

    Ich bin nicht einverstanden mit dem was du sagst:

    Auf dem Moserschaltplan und einem weiteren geht der gemeinsame Zündschlossanschluss, an welchem der Abblendschalter wie auch das Rücklicht angeschlossen ist, an die 3 Polklemme des Reglers oder der 4-Polklemme der Lima und zwar bei beiden Varianten VOR dem Regler. Also befinden wir uns noch auf der AC Seite und der Pluspol des Reglers geht an den Blinkgeber, Signalhorn etc.

    Würde gerne wissen warum trotzdem der Regler zum Einsatz kommen soll. Wo liegt mein Fehler? An dem Moserschaltplan orientieren sich ja scheinbar viele. Oder gibt es noch andere gute?

    Bisher las ich nur über sehr veraltete Akkus wie Bleigel oder noch schlimmer Flüssigbleibatterien und ich suchte vergeblich nach jemanden der schon
    Lithiumeisenphosphatzellen LiFePo4(nicht Lithium-Ion oder Polymer*damit kein Missverständnis aufkommt) verbaute.
    Ich punktschweißte mir 8 Zelle zu einem (4s2p) Akku (fast genauso groß wie die kleine in der Schwalbe) ohne BMS aber mit raus geführtem Balancerkabel. Bisher stellte ich fest, dass diese Zellen, wie aus dem Datenblatt zu entnehmen, Driftfrei sind. Das Laden ist somit völlig unkompliziert über dem Regler der Vape möglich.

    Ein kleines CC CV Lademodul und eine Unterspannungsabschaltung werde ich jedoch noch auf dem Halteblech nachrüsten, um die Zyklenzahl etwas zu erhöhen und ebenso gegen die Dusseligkeiten wie Licht anlassen. Die Kapazität ist für mich sehr zufriedenstellend und durch die Hochstromfähigkeit des Akkus (240A) ist dieser auch für Starterhilfe an Autos zu gebrauchen.
    (Nettes Szenario mit der Schwalbe)

    Das ist der Grund warum ich den Frontscheinwerfer an die Batterie haben möchte. Dann habe ich auch im Stand eine Arbeitsleuchte insbesondere dann, wenn diese als LED ausgelegt ist.

    Ich frage mich jetzt ob der Regler tatsächlich noch eine andere Funktion hat, außer dem Laden der Batterie. Vielleicht kann ja jemand mich auf eine Stelle im Schaltplan aufmerksam machen.

    Schöne Grüße

    Lance
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  12. #12
    Simsonschrauber Avatar von Makersting
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    Standard

    Der Wechselstromregler muss nur am Wechselstrom angeschlossen werden. Sobald die Wechselspannung einen bestimmten Schwellenwert erreicht, schließt der Regler für diese Halbwelle gegen Masse kurz (meist aber nur die negative Halbwelle).

    Die Zyklenfestigkeit ist für Li-Akkus vermutlich besser, so denn man keine chinesischen Noname-Billigzellen verwendet. Ein Problem bei einem Umbau auf DC-Frontlicht bleibt: Geht das Akku über den Jordan, stehst du ganz ohne Beleuchtung da.

    Für die StVO zugelassene LED-Frontscheinwerfer-Leuchtmittel gibt es nicht. Mir sind nur zugelassene ganze LED-Scheinwerfer bekannt, die sind jedoch verdammt teuer.

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