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Thema: Schaufensterbummel in der DDR


  1. #1
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Standard Schaufensterbummel in der DDR

    Für die, die es schon vergessen haben, oder diejenigen, die es nicht mit erlebt haben, gibt es das hier:

    Schaufensterbummel in der DDR: Fotografien von Siegfried Wittenburg - SPIEGEL ONLINE

    Gruß Peter
    Perfekte Arbeit macht dauerhaft Spaß. Murks schafft dauerhaft Verdruss!

  2. #2
    Urgestein Avatar von Deutz40
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    Nicht vergessen Peter = verdrängt
    Immer schön den Auspuff freihalten

  3. #3
    Chefkonstrukteur Avatar von Matthias1
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    Oh Mann, oh Mann. Alles wirklich schon wieder vergessen. Kann man sich nicht mehr vorstellen, echt.
    Die Dummen haben das Pulver nicht erfunden. Aber sie schießen damit.

  4. #4
    Museumsdirektor Avatar von moeffi
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    für jemanden, der 86 in der brd geboren wurde, sehr interessante bilderstrecke. danke fürs posten.
    ..shift happens

  5. #5
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Die Bildunterschriften sind allerdings zum Teil schon ziemlich dick aufgetragen.
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  6. #6
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Rossi
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    Hi,

    ich weiss nur, dass ich 87 beim Deutschen Turnfest mit Papa auf so einer Aussichtsplattform zum "Ossi-gucken" war. Und ich gefragt hab: "Papa, Papa, was ist denn da so toll hier? Da ist doch alles dreckig, und warum müssen wir denn hier schauen, können die nicht einfach zu uns kommen?"

    MfG

    Tobias

  7. #7
    Tankentroster Avatar von Limbi
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    na ja... manchmal war auch weniger mehr.....

    klar ist es cool auch im Winter mal ne Erdbeere zu essen aber wirtschaftlich gesehen der totale Wahnsinn...
    wir leben auf Kosten der Umwelt und der kommenden Generationen, dies sollte allen bewusst sein.....
    also ist weniger manchmal mehr.....

  8. #8
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Zitat Zitat von Prof Beitrag anzeigen
    Die Bildunterschriften sind allerdings zum Teil schon ziemlich dick aufgetragen.
    Entsprechen aber den damaligen Realitäten!
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  9. #9
    Administrator Urgestein Avatar von Prof
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    Da möchte ich widersprechen. Kleines Beispiel: "Südfrüchte nur zu Weihnachten" ist zwar ein gängiges Klischee und auch wunderbar plakativ, aber nachweislich falsch.

    Auch einige andere Kommentare schießen deutlich über's Ziel hinaus. Die Beschreibung der tatsächlichen Realitäten wäre angesichts der heutigen Gier nach Sensation und Übertreibung wahrscheinlich nicht außergewöhnlich genug. Vielleicht kriegt aber der Kapitalismus auch langsam kalte Füße und muss sich nochmal mit allen Mitteln als das bessere System präsentieren, bevor noch jemand über Alternativen nachdenkt.

    Ich hab bei solchen Geschichten immer ein wenig Bauchschmerzen, dass solch überholte Rhetorik aus dem kalten Krieg möglicherweise nach hinten losgeht. Bei derart offensichtlich überzeichneten Darstellungen fragt man sich schon gelegentlich, ob der Sieger, der ja bekanntlich die Geschichte schreibt, das wirklich nötig hat, noch 20 Jahre später auf so plumpe Weise von den eigenen Defiziten abzulenken.
    Disclaimer: Beiträge können Ironie und unsichtbare Smileys enthalten.

  10. #10
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Es mag sein, das es auch außerhalb der Weihnachtszeit in einigen Gegenden der DDR Südfrüchte gegeben hat. Es mag auch sein, das die Texte teilweise etwas übertrieben sind. (vielleicht um das Buch besser zu verkaufen)

    Jedoch entsprechen die Bilder und auch die Texte, genau dem, wie ich es als "Besucher" die DDR immer wieder erlebt habe, und was mir von den persönlich Betroffenen damals erzählt wurde! Ich selbst habe bei meinem Bummeln in den Geschäften der DDR jedenfalls nichts entdecken können, was ich mit dem "zwangsumgetauschten DDR-Mark" hätte kaufen wollen. Leckeres Bier war im Sommer immer aus. Schnaps wollte ich nicht. Mehr als zwei Würste, wurden uns an der Grenze wieder abgenommen ( O-Ton: Sie fressen unseren Kindern die Wurst weg!) Wenn die Familienbande nicht gewesen wäre, hätte ich die DDR nicht mehr betreten usw........

    Ich denke, dass diese Bilder eventuell einer Verklärung des Systems DDR entgegen wirken können. Denn viele, die heute wieder die Fahne der DDR hochhalten, wissen nicht worüber sie überhaupt sprechen. In dem Zusammenhang darf daran erinnert werden, das es die Bürger der DDR waren, die ihr System beseitigt haben!

    Im Übrigen glaube ich nicht, das solche "Geschichten" geeignet sind, um von den offensichtlichen Mängeln des jetzigen Systems abzulenken. Da aber über 50% der Bürger in unserem Land mit dem jetzigen System zufrieden sind, und der Rest zu dumm ist, gemeinsam gegen die Mißstände vorzugehen, wird es wohl noch etwas dauern, bis auch dieses System überwunden ist. Wir dürfen also gespannt sein.
    Geändert von Restaurator (31.10.2012 um 22:44 Uhr)
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  11. #11
    Tankentroster
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    Mit den dummen Sprüchen meines Vorredners möchte ich mal anfangen:

    Auch ich hatte zahlreiche Besuche bei Verwandten meiner damaligen Ehefrau in Berlin-Köpenick gemacht.
    Für mich waren die offenen, herzlichen und menschlichen Gespräche immer MEHR Erlebnis, als bei uns.

    Ich war aber auch bei uns in der BRD sehr aufmerksam und kannte viele soziale Brennpunkte bei uns, davon gab es auch reichliche Infos; viele jedoch wollten das nicht wahrhaben und sehen! Berufsverbot für einen einfachen Postbeamten, nur weil er sich auf die Wahlliste der zugelassenen DKP begab... und vieles mehr.

    Auch an den zahlreichen Grenzabfertigungen hatte ich NIEMALS Probleme, hatte mich auch innerlich vorbereitet, das die Grenzer nur Ihren Job machen. Vielleicht sah man mir das an.

    Nur ein Beispiel: ich fuhr einmal mit meinem Motorrad, einer Moto Guzzi V7 Sport, über die Autobahn von Helmstedt nach Berlin. An der Grenze schummelte ich mich etwas an der Autoschlange vorbei, nach vorn.
    Plötzlich entdeckte mich ein DDR Grenzer und winkte mich nach vorn...
    Mit schlechtem Gewissen fuhr ich zu ihm...
    Er bat mich das Motorrad auf den Ständer zu stellen und ließ sich von mir das Motorrad erklären.

    Auf der Rückfahrt fuhr ich Landstraße von Berlin nach Lauenburg.
    An UNSERER Grenze folgendes:

    Machen Sie den Helm runter (ohne Bitte), gab es besondere Vorkomnisse auf Ihrer Reise...

    Ich sagte SOFORT JA, genau jetzt und hier !
    So wurde ich noch von keinem Grenzposten der DDR angeraunt.

    Mir gefielen ALLE Besuche in der DDR und ich hätte gerne mehr von den Menschen der DDR in unserer kalten BRD eingebracht bekommen.

    Holger

  12. #12
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Zitat Zitat von ladaholger Beitrag anzeigen
    Mit den dummen Sprüchen meines Vorredners möchte ich mal anfangen:

    Ich war aber auch bei uns in der BRD sehr aufmerksam und kannte viele soziale Brennpunkte bei uns, davon gab es auch reichliche Infos; viele jedoch wollten das nicht wahrhaben und sehen! Berufsverbot für einen einfachen Postbeamten, nur weil er sich auf die Wahlliste der zugelassenen DKP begab... und vieles mehr.
    Der geneigte Leser möge selbst entscheiden, ob es sich bei meinem Beitrag um dumme Sprüche handelt!

    Wenn du meinen Beitrag begriffen hättest, wäre dir auch klar geworden, dass es mir in keiner Weise darum ging, das unsrige System als das bessere hinzustellen.

    Was allerdings die Berufsverbote für Komunisten in der BRD, oder andere soziale hiesige Brennpunkte, die übgrigens auch mir bekannt sind, mit den leeren Schaufenstern der DDR zu tun haben, erschließ sich mir nicht!

    Also bitte beim Thema bleiben. Es ging hier um die leeren Schaufenster, und nicht welches System das bessere oder schlechtere war, und ist!
    Perfekte Arbeit macht dauerhaft Spaß. Murks schafft dauerhaft Verdruss!

  13. #13
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    Die Bilderreihe ist widerlich klischeehaft. Sich anhand dieser Bilder eine MEinung über die "Zustände" des Ostens eine Meinung bilden zu wollen ist ein wenig naiv.

    Ich komme aus einer Kleinstadt in Thüringen, an solche Schaufenster kann ich mich nicht erinnern. Allenfalls in der allerletzten Gasse. Es ist Unsinn mit solchen Bildern die DDR widerspiegeln zu wollen.

    Die Bildunterschriften sind allerdings zum Teil schon ziemlich dick aufgetragen.
    Sind sie durchweg.
    Jedoch entsprechen die Bilder und auch die Texte, genau dem, wie ich es als "Besucher" die DDR immer wieder erlebt habe, und was mir von den persönlich Betroffenen damals erzählt wurde!
    Wo warst du? In einen Kaff mit 10 Einwohnern?

    Ich glaube kaum das dir "betroffene" ihr Leid geklagt haben. Du bist durch die Stadt und hast die LEuts nach den Missständen der DDR interviewt?

    Denn viele, die heute wieder die Fahne der DDR hochhalten, wissen nicht worüber sie überhaupt sprechen
    Aber du weist es? Das ist Panne was du da schreibst!
    Mal bist du Hund, mal bist du Baum...

  14. #14
    Restaurateur Avatar von Restaurator
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    Na ja Gonzzo, auf deine wie üblich unqualifizierten Beiträge zum Thema habe ich nur gewartet!

    Was willst du uns mit deinen Parolen mitteilen? Die Fotos sind eine Montage, eine Propaganda des Westens? In deiner Verblendung hast du natürlich auch wieder den letzten Satz meines letzten Post übersehen, oder nicht begriffen.

    Hier steht er noch einmal:

    Also bitte beim Thema bleiben. Es ging hier um die leeren Schaufenster, und nicht welches System das bessere oder schlechtere war, und ist!

    Gerne warten wir auf schöne Bilder von anderen Schaufenstern aus der DDR aus deinem "Privatarchiv"!
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  15. #15
    Kettenblattschleifer Avatar von falk205
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    Hi,

    Schöne Fotostrecke. Solche "Schaufenster" kenn ich noch.

    Das die Lampen so teuer waren wuste ich schon garnicht mehr.
    Aber ein Lüfter für 65 Mark ist mir nicht klar. Mein Tischventilator kostete was um
    20 Mark. War nur im Sommer nicht zu bekommen.

    Bild 11 behauptet:
    " Dafür gab es kaum Käse und Milchprodukte."
    In der DDR kab es kaum Käse?? Das weis ich anders. Und ich mein nicht nur den,
    der im Politbüro vor sich hin gammelte.
    Bild 37:
    "Geschäfte, die nichts mehr anzubieten hatten, warben bei der Bevölkerung darum, rare Artikel weiterzuverkaufen"
    A&V hießen diese Geschäfte. Also An und Verkauf, also auf Westdeutsch SecondHand.
    Der Kommentator dieser Bilder ist dem Westdeutschen Sprachgebrauch beim kalten Krieg steckengeblieben.

    Wieder mal n Propagandabuch.


    solong...

  16. #16
    Restaurateur Avatar von Schwalbenchris
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    Ich denke nicht, dass diese Bilder einer Verklärung entgegen wirken sollen. Ich halte es auch nicht für westliche Propaganda.
    Als Westler finde ich die Bilder mit den Texten einfach interessant, weil sie einen Teil des Alltags der DDR zeigen. Und der Ostler fühlt sich vielleicht einfach an seine Kindheit/Jugend erinnert, auch wenn vielleicht die Texte zu dick auftragen sind.
    Zumindest glaube ich nicht, dass die Bilder + Texten sagen sollen: "Oh, in der DDR war alles sooo schlecht..."

    EDIT: Übrigens kommt der Fotograf dieser Fotoserie selbst aus der ehemaligen DDR
    Geändert von Schwalbenchris (03.11.2012 um 08:30 Uhr)

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