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Thema: Spulenbelegung Grundplatte KR 51 / 2N, Zündeinstellung neue Grundplatte.


  1. #1
    Zündkerzenwechsler
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    Standard Spulenbelegung Grundplatte KR 51 / 2N, Zündeinstellung neue Grundplatte.

    Die Grundplatte hat 3 Spulen: 2 sind identisch, eine (scheint durchgebrannt, äußerlich sichtbare Beschädigung) hat unterschiedliche Lötpunkte. (Kabelschuhe an Scheinwerfer und Batterie gebrochen, daher evt. Kurzschluss): Welche Spule macht was? Elektrisch ist die Schwalbe mausetot.

    Alternativ kann ich auch die komplette Grundplatte mit Spulen, Unterbrecher und Kabelbaum bis zum Sicherungskasten wechseln: Das Polrad kann ich zwar beim Ausbau auf den Abreißpunkt einstellen, eine neue Grundplatte aber nicht vor dem Ausbau auf ihren Einbau markieren, um den Zündzeitpunkt nicht zu verstellen:

    Wie stelle ich beim Einbau vom Komplett - Ersatz - Bauteil den Unterbrecherkontakt ein? Und kann ich den als Verschleißteil austauschen und einstellen, ohne das Polrad abbauen zu müssen?

  2. #2
    Urgestein Avatar von Kai71
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    Standard

    Moin Bertth

    Die 3 Spulen sind jede anders; da ist zuerst die Primärspule für die Zündung,
    dann eine Lichtspule allein für den Scheinwerfer und eine Ladespule, welche das Stopplicht versorgt und über die Drossel auch das Rücklicht und obendrein die Ladung für die Batterie. Diese Spule hat einen zusätzlichen mittleren Abgriff.
    Zu Aufbau und Funktion findest du hier im Wiki unter Elektrik z.B. Schaltpläne
    und über die SuFu ca. 1000 Threads.

    Zum Austausch des Unterbrechers muss das Polrad ab - zum Einstellen muss es dran bleiben.
    Auch dazu findest du im nesteigenen Wiki einige Beiträge.

    Sehr gut ist hier auch die Seite vom Harry: https://pic.mz-forum.com/harry/index.html
    Da hats Schaltpläne (nimm keinen anderen) und Tipps zur Zündeinstellung.

    LG Kai d:)
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  3. #3
    Zündkerzenwechsler
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    Danke für die Auskunft: Firma Nagel in Wassenberg ist zwar sehr empfehlenswert, aber zeitlich überlastet.

    Also selber schrauben und Schnellkurs Zweiradtechnik aus der Fachwelt: Ich habe mir auf Youtube einige lehrreiche Filme (Elektrik Schwalbe) herunter geladen und die PDF http://www.schwalben-welt.de/Dokumen...nKR51_2N+E.pdf gefunden.

    Was ich im Schaltplan bei einer 6 V - Maschine etwas komisch finde: Der Schaltplan gibt eine Zündspule von 12 V an, Herr Nagel verbaute mir, da originale DDR - Spulen nicht mehr erhältlich uznd chinesische Nachbauten Schrott sind, die von einem historischen VW Käfer. (Also Oldtimer, kein New Beatle). Die KR 51 / 2 n läuft aber perfekt mit dem unter dem Taschenhaken am Lenker verbauten Kondensator eines Velo Solex 3800. Der im Schaltplan innerhalb des Polrades verbaute Kondensator liegt an Bord von "Republikflüchtiges Wildgefülgel" unter dem Taschenhaken am Lenker auf dem ersten Kabelschupunkt an Steuerbord, woher das weiße Kabel mit der Lüsterklemme vom Kondensator kommt, werde ich sehen, nachdem ich den Windschild abgeschraubt habe: Die 2 Sicherungen liegen auf den 2 äußeren Backbord - Kabelschuhen. Nach Schaltplan verläuft die Zündung getrennt von Licht, Hupe und Batterie: Läuft die Zündung auf 6 oder 12 V?

    Der Kabelbaum der Grundplatte hat 4 Drähte, Einer davon ist die Masse der Zündspule. Aber auch das Licht ist tot, während alle Spulen der Grundplatte Masseschluss haben: Es könnte also ein Kurzschluss oder Kabelbruch im Kabelbaum sein. Ich habe mir Schmierfillz und Grundplatte bestellt, in einigen Tagen werden die Ersatzteile da sein:

    Dann werde ich den Windschild abmontieren, das Polrad abnehmen, den Kabelbaum durchmessen und, wenn es ein Kabelbruch ist, mit Lüsterklemmen, Bypass - Litze und Isolierband an´s Werk gehen: Sicher durchmessen lassen die Spulen sich erst, wenn sie von der Masse getrennt sind.

    Fall nicht - dann ist die (Warum flackert dann auf Stellung Licht nicht der Scheinwerfer?) Spule der Zündung kaputt - wird das Ersatzteil montiert, und ich werde mich mit Messgerät und Sturmfeuerzeug als Lötlampe am Einbau der neuen Spule vergnügen: Den Unterbrecher ein zu stellen bw. das Ersatzteil auf Zündzeitpunkt (Polrad auf Abreißmarkierung gestellt ausbauen!) kriege ich auch noch hin:

    Allmählich lerne ich diesen Oldtimer kennen, ihn auseinander zu rupfen und wieder zusammen zu bauen: Möge die Schwalbe bis ans Ende meiner Tage fliegen!

  4. #4
    Zündkerzenwechsler
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    Zitat Zitat von Bertth Beitrag anzeigen
    ... Was ich im Schaltplan bei einer 6 V - Maschine etwas komisch finde: Der Schaltplan gibt eine Zündspule von 12 V an, ...
    Das ist so korrekt! Keine Ahnung warum das so ist, aber der Hersteller wird sich was dabei gedacht haben.

  5. #5
    Zündkerzenwechsler
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    Dann dürfte die 12 V 35 W Spule also das korrekte Ersatzteil sein, falls der Fehler tatsächlich in der Spule liegt. Aber erst mal abwarten, bis Grundplatte und Schmierfilz da sind, Alles fein säuberlich zerpuzzeln (Erinnert mich spätestens beim Wiedereinbau an Ikea: "Wo ist die fehlende Schraube, die Alles zusammen hält...) oder wie der Volksmund sagt: "Ein Genie beherrscht das Chaos."

    Dann, nachdem Windschild, Polrad, Grundplatte abmontiert (von de Masse getrennt) sind, Kabelbaum und Spulen durchmessen: Falls ein Kabelbruch vor liegt oder eine der Spulen defekt ist, finde ich den Fehler. (Erinnert mich, Bj. 1960, an meine ersten Autos). Bei defekter Spule: Ersatzteil rein.

    Im Schaltplan ist der Zündkreislauf von 12 V zur Spule von den 6 V Spulen getrennt und selbst die Masse liegt mit dem vierten Draht am Kabelbaum der Grundplatte auf dem Motor: Dann dürfte die 12 V 35 W Spule, die zu den Lötpunkten passt, die Richtige sein. Was mich etwas wundert:

    Mit dem 6 V Kondensator vom Velo Solex (Fa. Nagel fand ums Verrecken kein passendes Ersatzteil, da Diese seit dem Ende der DDR nicht mehr produziert wurde) lief die "Republikflüchtiges Wildgeflügel" wunderbar, bis 2 NGK 12 V Zündkerzen in Folge den Geist auf gaben, indem sich die Elektrode verabschiedete (Das Ding hatte sich gelöst und fiel senkrecht gehalten in das Gewindeteil hinein): Dann setzte ich eine Zweirad - Kerze vom Real rein. Die ist (Elektrode) immer noch intakt.

    Evt. ist es also, wenn die Zündung auf 12 V läuft, evt. eine gute Idee, auch den Kondensator durch einen https://de.search.yahoo.com/yhs/sear...ddc_dss_bd_com oder dem von einem sonstigen 12 V PKW - Oldtimer zu ersetzen: Der äußerlich sichtbare Schaden der Spule für die Zündung auf der Grundplatte könnte auch Verschleiß sein.

    Falls das Ersatzteil (Grundplatte komplett) rein muss (Dann Spule im Eimer), kann ich ja immer noch am ausgebauten Alt - Teil mit Sturmfeuerzeug (Löten), dem Ersatzteil und dem Messgerät prüfen, ob ich das Einlöten einer Spule hin kriege.

  6. #6
    Urgestein Avatar von Kai71
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    STOP!
    Lediglich die externe Sekundärzündspule ist als 12V "beschriftet". Die ist
    aber trotzdem für eine 6V Zündung vorgesehen - und ja, das ist verwirrend.
    Denn die 3 Spulen auf der GP (inkl. der Primärzündspule) sind 6V.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  7. #7
    Glühbirnenwechsler Avatar von jonny5
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    Ich habe zwar die Grundplatte noch nicht in echt gesehen, aber löten ist eigentlich nicht so schwierig. Man sollte aber schon das richtige Werkzeug nehmen. Wichtig ist das richtige Lötzinn und ein nicht zu großer Lötkolben oder eine Lötpistole. Zum auslöten, wenn das erforderlichist, wäre auch eine Entlötsaugpumpe gut, oder es geht auch Entlötlize.

    Eine Flamme oder Feuerzeug ist aber nicht das richtige Werkzeug.


    Kabelverbindungen mit Lüsterklemme würde ich nicht machen. Besser ist auch löten oder mit Kfz-Quetschverbindern (gibt es auch mit Schrumpfschlauch) oder noch besser Crimpverbindern arbeiten. Statt Isolierband habe ich Schrumpfschlauch verwendet.
    - KR51 F - Baujahr 1966 - Sodalla, edzerdla laffds widda - 😁

  8. #8
    Zündkerzenwechsler
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    Zitat Zitat von Kai71 Beitrag anzeigen
    STOP!
    Lediglich die externe Sekundärzündspule ist als 12V "beschriftet". Die ist
    aber trotzdem für eine 6V Zündung vorgesehen - und ja, das ist verwirrend.
    Denn die 3 Spulen auf der GP (inkl. der Primärzündspule) sind 6V.
    Genau diese Spule meinte ich!

  9. #9
    Zündkerzenwechsler
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    Kai, demnach ist die q1

  10. #10
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    Danke für den Tipp: Ich habe die URL dem Opera Browser - Schnellstart hinzu gefügt und mir als Mail geschickt. So werde ich immer beim Fachmann vorbei schauen können.

  11. #11
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    Die von mir bestellte und gelieferte ^12 V 35 W Spule dürfte also zu einem anderen Modell auf 12 V Elektrik gehören, Danke für den Tipp. Falls ich in einigen Tagen (Nachdem die neue Grundplatte geliefert wurde) einen Fehler der Spule fest stelle (Dann wird die "Republikflüchtiges Wildgeflügel" mit dem Ersatzteil wieder laufen), fahre ich mit Alt - Grundplatte und Spule mal zu Herrn Nagel: Der kennt sich als Fachmann aus. Danach kann ich an der ausgebauten Grundplatte noch immer das Löten üben. Nachdem ich mich mit dem nötigen Material hierzu "bewaffnet" habe...

  12. #12
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    Danke für den Tipp, jonny5: Einen Bypass mit Lüsterklemmen am vibrierenden Motor finde ich selbst auch ziemlich heikel: Ich vermute mal, da alles elektrisch tot ist, die Spulen aber noch Masseschluss zur ausgebauten Grundplatte haben, dass ein Kabelbruch im Übergang zum Motor vor liegt: Also ziemlich genau an der Stelle, wo sich der Kabelbaum durch Vibrationen am Stärksten bewegt.

    Also: Abwarten, bis das Ersatzteil (Grundplatte) da ist und mit einem technisch - chirurgischen Eingriff (Erinnert mich irgendwie an ein in meiner Jugend fachgerecht frisiertes Mofa und meine Autos, als man die Dinger noch selber reparieren konnte: Ein Genie beherrscht das Chaos!) fachgerecht die Transplantation ausführen:

    Polrad auf Abreißpunkt (22 u. 17 mm Maulschlüssel am Abzieher) demontieren, Unterbrecher (Alte Grundplatte) mit Leere auf 0,1 mm prüfen (Muss ganz zu sein, sich aber nach dem Lösen der Befestigungsschrauben bei Drehen gegen die Uhr öffnen): Kurbelwelle steht noch (LEERLAUF) auf Abreißpunkt. Die Einzelteile haben eine Fertigungstoleranz, weshalb die Zündeinstellung so empfindlich ist wie manche Freundin(???):

    Schmierfilz am, dann das Ersatzteil montieren: Durch Drehen der Grundplatte mit Messleere, Messgerät und einem Stück Litze mit 2 Krokodilklemmen (Antenne vom Radiowecker der "Dieseldatscha II") den Unterbrecher justieren, kenne ich noch vom Ford Taunus und R 4: Erst dann den Kabelbaum von Alt auf Neu an den Kabelschuhen Farbton auf Farbton, Stück für Stück tauschen.

    Mutter vom Polrad ausreichend fest an ziehen (mit Ölfilterschlüssel gegen halten, (KEIN KOLBENSTOPPER, was den ursprünglichen Kolben und Zylinder der damals frisierten Mobylette ziemlich ramponierte... Lebe der niederländische Ersatzteil - Markt):

    17 mm 1/2zöllige Nuss auf den Drehmoment - Hebel. Dann dürfte das Ding wieder laufen.

  13. #13
    Urgestein Avatar von Kai71
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    Zitat Zitat von Bertth Beitrag anzeigen
    ...Unterbrecher ... mit Leere auf 0,1 mm prüfen..
    Ich würde eher 0,4mm machen...
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  14. #14
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    Eigentlich 0.4 und 0.4. 0.6 ist Trabant.

  15. #15
    Zündkerzenwechsler
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    Kai71, du meinst sicher den Unterbrecherkontaktabstand auf Oberem Totpunkt. Beim Aus - und Einbau justiere ich das Polrad nach der Markierung auf den Abreißpunkt, wo der Unterbrecher beginnt, ab zu heben. Falls die neue Grundplatte nicht mit voreingestelltem Kontakt geliefert wird - das dürfte der Fall sein, weil ihn der Mitarbeiter beim Hersteller nur anschraubt - müsste ich ihn also so einstellen, dass er am Abreißpunkt geschlossen ist. Der Schmierfilz muss noch am Ersatzteil angebracht werden: Nur über den Nocken ziehen, oder muss er verklebt werden? Falls ja, mit welchem Kleber?

  16. #16
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    Der Kontaktabstand wird bei maximaler Öffnung auf 0,4mm eingestellt. Das ist nicht zwangsweise im OT.
    Der Schmierfilz wird über keinen Nocken gezogen, der kommt über den Hammer.
    Schau hier: https://www.akf-shop.de/media/image/...0001835-01.jpg


    Peter

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