KR 51 / 1 K Zündung umbauen

  • hallo, habe mal eine frage an euch.
    ich habe eine schwalbe kr51/1k mit u- zündung, möchte sie aber auf elektronikzündung umbauen. (6 Volt 35 Watt Licht)
    habe in meiner schwalbe den gebläsegekühlten motor drin.
    nun mein anliegen.
    würde es funktionieren wenn ich von unterbrecherzündung auf elektronikzündung umstelle?
    ich hätte auch jemand der mir das polrad (schwungmasse) zwei löcher bohren und gewinde reinschneiden würde, für den gebläseaufsatz.
    ich möchte mich nur erstmal versichern, ob der umbau möglich ist, bevor alles umsonst ist.
    der grund für den umbau ist, da ich immer früh 4 uhr zur arbeit muß und man das 15/15 watt licht auf der straße suchen muß :)) .
    vorallem wenn´s regnet.
    Gruß


    René

  • Hallo!


    Ich hatte das gleiche Problem. Habe bei mir auf 25 Watt umgerüstet. 25 Watt Spule auf der Grundplatte eingelötet und passenden Scheinwerfereinsatz mit 25 Watt besorgt.
    Der Unterschied ist bei mir wie "Tag + Nacht"


    Noch besser ist natürlich schon 35 Watt ( Habe selber eine 51/2L zum Vergleich) Aber der Unterschied ist nicht mehr so groß, als das sich der komplett Umbau lohnen würde, wenn es nur um das Licht an sich geht.
    ( meine persönliche Meinung)


    Ich hatte am Anfang die "Superidee "gleich eine 35 Watt Spule einzulöten. Das bringt aber nix, da das Originalpolrad sich vom Polrad der E-Zündung unterscheidet. Mehr als ca. 25 Watt bekommt man damit auch nicht heraus.
    Habe sie dringelassen. Die 25 Watt Glühlampe hält auf jeden Fall bereits seit 1 Jahr/2000 km Dauerlicht.


    Gruß Stefan

  • Am einfachsten ist es die 25 Watt Spule der 51/1 S zu besorgen und kurz umlöten.


    Der Rest würde ja dran bleiben denn "never touch a runimng system".


    Die 35 iger würde nicht gehen da die nen anderes Polrad braucht.


    Oder komplett auf E-Umsteigen. Etwas mehr Arbeit aber wenns funzt funzts

  • Der Umbau geht problemlos.
    Sowas habe ich auch schon gemacht. Brauchst dann einen Schaltplan von einer KR51/2 L (mit Elektronikzündung) und mußt entsprechend alles umbauen. Ladeanlage, Steuerteil, Grundplatte mit Geber und rotes Polrad (mit Löchern für den Propeller) sowie die entsprechende Verkabelung und hinten eine 21 W Bremslichtbirne. Vorn im Scheinwerfer brauchst du eine 35/35 W-Biluxlampe sowie den entsprechenden Scheinwerfereinsatz (Reflektor) mit der großen Lampenfassung BA20D. Halterung für das Steuerteil brauchst du auch. Das kommt dann dorthin, wo zuvor der Luftfilter saß. Kannst das Steuerteil auch einfach in einen seitlich (wie eine Tasche) aufgeschnittenen Badeschwamm packen und läßt es in einer dort festgeknoteten Plastiktüte einfach so über der Batterie rumbaumeln. Geht auch. :D
    Luftfilter muß zusammen mit einer großen Druckfeder runter in den schwarzen Gummibalg ("Ausgleichsbehälter") hinter dem Vergaser.


    Ich kenn mich aus! :smokin:

  • Ich kram das nochmal vor, hier scheint mir bis jetzt das Wichtigste kompakt drinzustehen.
    Eine Frage hab ich aber mal noch: Wie macht ihr das mit den Löchern für die Gebläseschaufel? Bohren und Gewindeschneiden ist kein Problem, das bekomm ich hin. Wie fixiert man dabei aber am Besten das Polrad, ohne dabei irgendwas zu verziehen bzw. zu verwuchten (Schraubstock erscheint mir nicht als die optimale Lösung...)?

  • Martin,


    warum willst Du zum Bohren von zwei kleinen Löchern und Gewindeschneiden darin das Polrad unbedingt irgendwo einspannen? Mach es, wie "deutz" geschrieben hat, such Dir gegebenenfalls jemand, der das Polrad festhält (Handschuhe anziehen).


    Wenn derjenige nicht Kräfte wie POPEYE nach einer Spinatorgie hat, verzieht sich da auch nichts. :D:D:D


    Qdä

  • Zitat von Martin541/1




    Mann Martin , Du stellst Dich auch , nimm ne Kurbelwelle spann die in Schraubstock , montiere wie Gewohnt das Polrad und nu kannst Du losmurksen
    :)):)):)):)):)):)):)):)):)):))


    tschulligung :wink: :wink:

  • Der Jüngling nimmt sich dem ja gerne an :wink: :D


    auf den Trichter war ich auch schon gekommen, nur leider hab ich vor Ort keine alte Kurbelwelle, die ich dafür missbrauchen könnte, da ließ sich auch nirgendwo was auftreiben...


    Ergebnis und Siegerehrung:
    Ich habe das Polrad in meiner Werkbank eingespannt, da konnte ich von 4 Seiten anpacken und brauchte somit keine allzu großen Kräfte aufbringen. Passt, wackelt und hat Luft, nachdem ich das Lüfterrad ein wenig nachbearbeitet habe konnte ich alles passig verbauen. Trotzdem danke für eure Hilfe und die Unterstützung vom Kahnversenker mit den dicken Armen :D


    Frödei :smokin:

  • Zitat von SchwalbenManni

    Hallo mit einander,


    Das kann nicht sein was ich da :shock: das Polrad festhält (Handschuhe anziehen). Und das beim Bohren .


    ne.. Da hast du eindeutig recht..


    Beim Bohren (an der Standbohrmaschine), an der Dreh- oder Fräsmaschine zieht man keine Handschuhe an.


    Kommt der Handschuh in die drehenden Teile, wickelt sich dein Arm auf. Dem Elektroantrieb ist das egal ob du da dran hängst oder nicht, der dreht munter weiter.


    Auch ist beim Bohren eine Schutzbrille Pflicht, Späne eitern schlecht aus Augen raus. Auch ist (eigentlich) verboten mit Druckluft die Maschine zu reinigen, aus gleichem Grund.


    Wie das in Firmen gehandhabt wird, steht auf einem anderen Papier. Ich hab da schon einiges erlebt.


    MfG


    Tobias

  • Da hast du vollkommen Recht Rossi.
    Haben gerade die Schicherheitsschulung der IHK hinter uns :wink:


    Wir nehmen aber mal an das die Bohrerei mit einem kleinen Akkuschrauber geschehen sollte 8)

  • Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob ich mich auf die Rolle genommen fühlen soll....


    Was sind das für Gewinde, die da zu schneiden wären? M5 richtig? Das ergibt nach meinem Wissen einen Bohrerdurchmesser von 4,2mm, auch richtig?


    Und dafür wollt ihr das Teil in einer Ständerbohrmaschine einspannen? Leute, laßt die Kirche im Dorf. Das kauft euch doch keiner ab, daß ihr das so anstellt. Vermutlich würde ich mich vor Lachen auf dem Boden kringeln, wenn eure Anstrengungen zwei Löchlein in ein relativ großes, schweres Teil bohren zu wollen derartige Ausmaße annimmt, und ich da zuschauen dürfte. Achso ich vergaß, ich habe ja gar keine Ständerbohrmaschine in unserer Garagenwerkstatt. Dann kann und muß ich das ja auch gar nicht so genau wissen....


    Zum Gewindeschneiden braucht es für diesen Fall sicher noch nicht mal ein elektrisches Helferlein.


    Qdä


    PS: Sollte jemand Ironie erkennen, möge derjenige den Grad derselben selbst bestimmen.

  • Hmm,


    vielleicht bin ich da etwas komisch, aber ich würde das mit einer Standbohrmaschine machen, weil einfacher und gerade. Das Polrad liegt ja dann gerade auf dem Tisch.. E


    inspannen... eher nicht... Da bin ich zu pragmatisch.


    MfG


    Tobias

  • Ich habe mal ein Sperber Pohlrad auf Habicht umgebaut also für Lüfterrad.
    einfach auf den Bohrtisch von der Standbohrmaschine gelegt und gebohrt,durch die Magnetkraft verrutscht das nicht so leicht.
    Jetzt noch Gewinde rein geschnitten und die Späne rausgepult(scheiß arbeit)
    und schon ist der Drops gelutscht.

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