Beiträge von ElGonzales

    Hallo,

    da auch MZ für die ETZ Serie in Verbindung mit den beiden damals verfügbaren ersten vollsynthetischen Ölen bis 1:100 freigegeben hat, mixe ich für die 250er irgendwas bei 1:70. Da ist die Straße beim morgendlichen Kaltstart bereits etwas weniger blau und für ein paar Kilometer Autobahn im Volllastbereich hat es auch ohne Katastrophe gereicht.


    S50 und 51 mit Nadellager im Pleuel wurden jetzt seit drei Jahren aus dem gleichen Kanister voll gekippt. Es ist bislang nichts Nachteiliges passiert. Für Langzeiterfahrung über 30.000 km dauert es wohl noch ein paar Jahre, aber das Auspuffende bleibt schon mal weitestgehend sauber :)


    Eigentlich hat eine Gemischschmierung ohne aus allen Löchern heraussuppenden Überschuss eher Vorteile.
    Die Kolbenringe backen weniger schnell in der Nut fest und können so wie gedacht abdichten und Wärme ableiten, an schlecht abdichtenden Ringen wird dann auch kein Ruß ins Kurbelgehäuse (unteres Pleuellager!) vorbei geblasen.

    Vielleicht nicht direkt zielführend, aber interessehalber, da du ja sowieso am Forschen bist:


    Sind bei der neuen Grundplatte die Widerstandswerte der Spulen auch noch so hoch?

    Gibt es einen Unterschied, wenn du direkt von den Leitungsenden

    -gegen den Metallkörper der Grundplatte oder

    -gegen das Spulendrahtende am Lötpunkt auf dem Polschuh der Spule misst ?


    Mit den Messspitzen gegebenenfalls etwas ins Material pieken.


    Zur Kontrolle beide Messspitzen des Multimeters direkt aneinander halten sollte gegen 0,0 Ohm im Display ergeben.

    Wäre nicht generell folgender schneller Versuchsaufbau möglich?:



    ----------------------------------------------
    -Zündung auf 1
    -Polrad ab
    -Unterbrecher auf (!) oder ersatzweise Isolation zwischen seine Kontakte klemmen (Stück Plastik,...)


    -12V Batterie: Minuspol an Grundplatte/Masse, Pluspol kurz an das primärseitig aus der Zündspule zum Unterbrecher herausgeführte Kabel ticken (nicht permanent anschließen!)
    ------------------------------------------------
    Es sollte an einer im Kerzenstecker gegen Masse gehaltenen Kerze ein Zündfunke entstehen, wenn zumindest:
    -die Zündspule i.O. ist
    -die Durchführung i.O. ist
    -auf dem Weg zum Kerzenstecker kein sonstiger unabsichtlicher HV-Überschlag statt findet


    Wenn nicht: Kondensator abklemmen. Nochmal testen mit Batteriespannung.


    Wenn immer noch nicht: Überschlag direkt an dem kurzen Zündkabelstück sekundärseitig hinter der Z.-Spule testen (Abstand halten mit den Fingern)


    Ich kenne die Konstruktion mit innenliegender Zündspule nicht und habe nur den Moser Plan. Ich gehe davon aus, dass 12V DC ähnlich wie bei der externen Unterbrecher-Zündspule funktionieren würden, um ihr ein paar Fünkchen zu entlocken?


    Wenn das Ganze sich so dann zum Leben erwecken lässt könnte man weiter gucken, warum es in Zusammenspiel mit Polrad und Unterbrecher streikt.


    Nebenbei bemerkt: wenn die Zündspule primärseitig 30 Ohm Widerstand bietet, ist dies doch auch der Wert um den eine Messung zwischen dem von Klemme 2 abgezogenem Kabel und Masse bei Unterbrecher auf/zu schwanken müsste, oder?
    Wir messen dann einmal


    -Unterbrecher zu: vom Kabelende über den Unterbrecher auf Masse


    -Unterbrecher auf: vom Kabelende über die 30 Ohm Primärwicklung der Z.-Spule und parallel den Kondensator (MOhm Bereich, also zu vernachlässigen) gegen Masse.

    Markenhersteller wie WWS liefern zumindest Festigkeitsgutachten für ihre Speichen, die auch für die Prüforganisationen verfügbar sind. Habe ich irgendwann mal in Verbindung mit der Neueinspeichung meiner MZ Räder aufgeschnappt. Eine kurze Mail dorthin könnte ernsthaft Interessierten sicher belastbare Auskunft geben.

    Polyurethan von Buchsenfuchs.com
    Polyamid ist bockhart, damit ist die Schwingungsentkopplung verschlechtert und alles überträgt sich auf den Rahmen. Das ist ja auch eine Frage des Fahrkomforts. Die PU Buchsen haben in etwa die gleiche Härte wie die nachgefertigten Gummibuchsen der gängigen Großhändler, halten aber wesentlich länger (sind also nicht nach zwei Jahren schon wieder breit und rissig).

    Mal angenommen, es ist wirklich ein kurzes Durchrutschen der Kupplung:



    Wenn man mal beim Fahren kurzfristig das Bowdenzugspiel oben am Kupplungshebel raus reguliert, müsste sich das doch eigentlich provozieren lassen. Also beim Fahren die Stellschraube heraus drehen bis die Kupplung ganz leicht gezogen wird, aber noch nicht rutscht. Dann im 3. Gang bei Geradeausfahrt mal hochbeschleunigen und gucken was passiert.
    Sollte man natürlich nicht so lange machen, weil das unter Umständen auf die Druckstangen etc. geht.

    Bei den Leichtkrafträdern geht es nur bis SF3, schon erreicht nach 3 schadenfreien Jahren. Dafür ist man dann gleich auf 30% Beitragssatz runter bei der Haftpflicht. Haste einen Unfall, gehts z.B. von da auch mal wieder zurück auf 100% oder mehr. Da gibts Tabellen im Kleingedruckten.


    Bei den normalen Krafträdern sieht es dann so ähnlich aus wie beim PKW mit mehr Schadenfreiheitsklassen )*



    *lt. Allg. Versicherungsbedingungen der WGV



    Also Haftpflicht ist recht erschwinglich, ne 250er kann auch schon bei ~37€/Jahr nach gerade 2 schadenfreien Jahren liegen.


    Bis Baujahr 89 fällt für die Moppeds die Abgasuntersuchung weg, das sind dann ca. 20€ (meine ich) weniger fürn TÜV

    Da lag ich auch so ungefähr, glaube glatt 1300 weil am Tag der Prüfung noch Orkan Xavier dazwischen kam und wir abbrechen mussten.




    Nächste Lernfelder sind dann im Alltag sichere Positionierung im Verkehr und Linienwahl. Nie mittig hinterm PKW her fahren, Kurven auch mal hinterschneiden, also später einlenken damit man gut gucken kann und am Kurvenausgang nicht in den Gegenverkehr getragen wird... Bernt Spiegels "Motorradtraining alle Tage" gibt da kompakt aufgearbeitet guten lebenswichtigen theoretischen Input. Ich kanns empfehlen, ebenso wie so ein ADAC Training wo man mal gucken kann was mit der Fuhre so geht.

    Bei der Schwinge muss keiner drauf sitzen um den Schwingenlagerbolzen fest zu ziehen. Du kannst erstmal alles handwarm festziehen, Federbeine rein/ran und dann auf Drehmoment bringen.
    Scheiben mach ich auf beiden Seiten drunter, sonst vermackelt man sich ja gleich den Rahmen.


    Die Geschichte mit der Federvorspannung gibts bei der Telegabel.

    Gebrauchsanweisung beachten. Kontaktflächen bzw. Gewinde möglichst gut vom Gemisch entölen (Bremsenreiniger) und vor dem Wiederbefüllen mit Benzin Aushärtezeit berücksichtigen. Das passiert anaerob unter Luftabschluss zwischen den Metallen.

    Ich habe Düsen auch schon mal mit einem winzigen Hauch Schraubensicherungslack mittelfest auf dem Gewinde eingesetzt. Niedrigfest sollte auch reichen. Das sichert gegen Lösen und verhindert nebenbei auch das Festgammeln der Düsen. Aber wirklich nur ganz wenig, der Lack darf sich natürlich nicht in die Bohrung der Düse oder sonstwohin heraus drücken.
    Normaler Weise ist das aber nicht notwendig.