Beiträge von Ypsilon

    Bin dankbar, dass man sich der Sache trotzdem in jeder Weise versucht anzunehmen.


    Insofern kannst du ja vllt., sollte sich mal wieder die Möglichkeit bieten, eine Telegabel-Simson zu fahren, auf das Fahrverhalten vorn achten.


    Ich besorg mir mal ein paar Kleinteile und nehme dann mal die Telegabel auseinander. Wollte das Stoßdämpferöl eh mal austauschen. Wer weiß schon, wie lang das schon da drin ist ...


    Ach, was mir gerade einfällt: die S50 quietscht beim Auf- oder Absetzen oder neigen. Die Stoßdämpfer hinten sind es nicht, die hatte ich letztens auf, die Federn gefettet. Telegabeln gibt auch keinen Ton von sich.
    Das rechte Federbein war seltsam ... da stak ein Rest von einer der Plastikhalbschalen, die oben zum Verschluss montiert sind. Die Schalen, die aber drauf waren, waren ganz. Da muss also mal was neues verbaut worden sein, das Kaputte aber nicht vollständig entfernt. Als ich die Federn rausgemacht habe, fand ich die innere Stange unten trocken. Ist in der unteren Kammer nicht normalerweise auch Hydrauliköl - und müsste die Stange nicht entsprechend leicht ölig sein?
    Nun, das Quietschen kommt vermutlich von der Schwingenaufhängung. Da sind noch die alten Gummilagerungen drin. Vermutlich werden die fertig sein und vllt. lässt sich deswegen nicht mehr bequem fahren?
    ... hatte heute Anfälle wegen dem blöden Bremslichtaster hinten. Da ist noch das Fähnchen im Bremsschild montiert ... und natürlich hatte das nach Kompletteinbau Hinterrad auf einmal dauerhaft Durchgang. Alles nochmal ab, neu ausgerichtet, Taster nochmal getestet, als ich das Rad nur halb angezogen hatte - um evtl. nochmal neu auszurichten ... passte alles. Alles angezogen - wieder dauerhaft Durchgang. Boah! Ich hab' den Stecker kurzerhand abgezogen und isoliert am Rahmen festgebunden. Habe wieder Stunden mit dem Hinterradantrieb - Kettenspannung und Spureinstellung - zugebracht.
    Glücklicherweise habe ich ja noch den Vorderradbremstaster. Bremslicht wird also weiterhin aufleuchten ...

    Tja, wenn ich's genau wüsste.
    Mir fehlt ja auch ein Vergleich ...


    Vorn fühl ich's am Lenker. Bei lockerer Handstellung und lockeren Armen gibt es irgendeine auffälligere rythmische Bewegung, durch die ich dabei den Gasdrehgriff automatisch hin und herdrehe (nicht so sehr, dass ich automatisch richtig Gas geben oder wegnehmen würde - nur das Spiel im Gasdrehgriff).
    Ob das vorher schon war, weiß ich gar nicht. Denn wirklich aufgefallen ist es mir erst seit den Rückenproblemen letztens, als ich auch den Thread erstellt hab'. Entpsrechend merk ich's auch unter der Sitzfläche. Aber da noch undeutlicher. Vielleicht vibriert sie da unlängst mehr als sonst. Auf der Fahrt merk ich insofern nichts konkretes, keine Unwucht, kein Schlingern ... mehr Vibration bestenfalls, welche eine 30km Fahrt dann doch schon anstrengend macht.


    Nachdem ich hinten nochmal meinen Reifendruck überprüft und auf 2bar hochgenommen habe, ist es auch besser. Heute hab' ich, als ich hinten neue Bremsbacken eingelegt habe, nochmal die Kettenspannung einstellen müssen. Nochmal die Spur eingestellt.
    Morgen werd' ich sehen, ob das doch mal was gebracht hat. Und wenn's doch hinten besser wird, bleibt die Sache vorn.
    Wie ruhig hat eine S50/51 denn zu laufen? Vllt. war's ja tatsächlich nur ein kurzzeitig (warum auch immer) zu niedriger Reifendruck, der hinten Probleme bereitete und nun ist alles normal, nur dass ich skeptisch geworden bin und einen möglichen Fehler suche, der nicht mehr vorhanden ist.

    ist es denn geschwindigkeitsabhängig? laufen deine räder rund? schleifen die bremsen an einem punkt der trommel?
    edit: hast du reifen gewechselt? läuft die kontroll-linie auf dem reifen parallel zur felge?



    Da hatte ich nirgends rumgefummelt.
    Vor einiger Zeit, hatte ich mal den Vorderradmantel gedreht (der war vom Vorpfuscher entgegen der Fahrtrichtung montiert worden), danach bin ich aber noch 1000km problemfrei gefahren.
    An den Bremsen hatte ich auch nichts geändert. Da sind dann also eher stärker abgefahren als vorher, würden also noch weniger die Chance haben, ohne wirklichen Bremsvorgang an der Trommel zu schleifen.


    Am Vergaser kann's nicht liegen.
    Bin die letzten Male den Berg hier einfach nur runtergerollt ohne die Maschine einzuschalten. Da merke ich auch, wie das ganze leicht ... wabbelt hab' ich in einem anderen, späteren Thread gelesen. "Huppeln" hatte ich ja gesagt ... Wenn ich nur 'ne angemessene Terminologie finden könnte :rolleyes:

    Ich nutze letztens Sandpapier und Bremsreiniger um die Kontakte wieder glänzend und anschließend staubfrei zu bekommen. Teilweise, wo's möglich war, auch eine Drahtbürste. Anschließend hab ich's nochmal mit einem Papiertuch, das mit Bremsreiniger befeuchtet war, saubergemacht. Abschließend Polfett drauf und fertig.

    Tja, da sieht man halt nichts. Von außen ist er geputzt, ja. Aber sonst? Warum fehlen da die Dämpfergummies beim Zylinder? Wie sieht's unter dem Kupplungsdeckel aus? Nicht, dass da noch das Getriebe wie die Gummies fehlen.
    Und der üppige Beitext schweigt sich ja auch aus.
    Zumindest 2/3 der Gewinde auf der Lichtmaschinen-Seite scheinen in Ordnung zu sein. Wiederum kann man nichts zur Kupplungsseite sagen.
    Für 100€ kann's ein Schnäppchen sein - oder in soweit ein Reinfall, als dass du nur das Gehäuse verwenden kannst.

    und wie werden die kombischalter im gehäuse der linken lenkerarmatur befestigt?
    danke



    Zumindest dazu kann ich wohl was sagen.
    Du meinst den Schalter:
    ... und fragst, wie die Elemente für Hupe-Lichthupe und Blinkschalter innerhalb des Kombischalters befestigt werden?
    Sofern ich das richtig verstanden habe: Bei mir sind es zwei kleine Bechschrauben, die von unten in den Kombischalter geführt werden. Die eine vordere hält dabei beide Elemente (und dient gleichzeitig als Massekontakt für die Hupe), die andere hinten hält nur den Blinkschalter (die andere Seite des Blinkschalters hat eine Nase und wird in eine entsprechende Bohrung im Kombischalter eingeklickt). Habe mir aber hier, im gleichen Thread, mal sagen lassen, dass es noch eine Variante mit Schrauben mit metrischem Gewinde gibt. Ich wollte entsprechend umrüsten, aber M3x30mm hat bei mir nicht gepasst. Müsstest also mal schauen, was bei dir geht. Und wenn metr. Gewinde, dann vllt. eher M2,5, vllt. sogar M2 ...

    Dann hast du 19 Simson mehr Erfahrung. Gut zu wissen - und es klingt nicht eingeschnappt. Letztlich sind das auch wichtige Informationen, damit man weiß, wie weit man ausholen muss ...


    Ja, die gelb-rote Leitung muss, sofern die Maschine läuft, dauerhaft Strom führen.
    (Sind eigentlich die Sicherungen in Ordnung? Frage mich gerade, ob du irgendwo einen Kurzschluss in o.g. Stromkreis auf den Bremslichtstromkreis hast - und dann entsprechend erst Strom fließt, wenn die Bremse betätigt wird. Häng die Prüflampe auch mal zwischen die anderen Leitungen in den Ladestromkreis, um zu sehen, ob da auch überall wie gewünscht der Strom fließt. Hattest du einen Durchgangsprüfer? Dann würde ich auch mal schauen, ob du irgendwo vom Ladestromkreis Durchgang zum Bremslichtstromkreis hast.)


    Deine Beschreibung hat mich neugierig gemacht ... würde gern wissen, woran es liegt. Fehlersuche.
    Zwar habe ich bisher nur ein einer Simson geschraubt, bin aber u.a. ausgebildeter Mechatroniker und habe entsprechend viel mit Elektrik zu tun.
    Das wär dann auch schon meine einzige Qualifikation ... und ... ich hab ein Multimeter?


    Allerdings ist Rheine 400km von mir entfernt ... nicht eben um die Ecke. Bis 100-150km wär's problemlos gewesen ... So ... hm ... ich habe vor, noch dieses Jahr gen Norden aufzubrechen, mind. mal durch Dänemark zu touren ... und totoking hat mir Spezialwerkzeug versprochen, wenn ich mal in Hamburg bei ihm vorbeischaue ... da könnte ich Rheine mit einplanen. Aber das wird wohl frühestens gegen Ende August ... das wird dir wohl nicht viel bringen. Zumal ich nichts versprechen kann ... (außer "Blut, Schweiß und Tränen", wie Bismarck)

    Oha! Der Wüstling!


    Dabei wurde der Vergaser erst letztes Wochenende nochmals gründlich gereinigt. Außerdem hatte ich einen Benzinfilter zwischen Benzinhahn und Vergaser verbaut, damit nichts vom Tank kommen kann (der zwar nicht schlimm ausschaut, doch ich stehe seit meiner ersten Vergaserreinigung auf Kriegsfuß mit der Feder-Gasschieber-Bowdenzug-Kombination und wollte einfach ggfs. öfteres reinigen vermeiden).
    [Bevor da Einwände kommen: es fließt genug aus dem Tank zum Vergaser. 1l habe ich gestern in 3:35min über den Filter da rausgeholt ... was ca. 275ml/min entspricht. Bisher las ich hier von einem Soll von 200ml/min.]


    Zwar frag ich mich, wo der Krümel dann herkommt ... aber bei der Vergaserreinigung ist ja auch nicht ausgeschlossen, das anschließend, bevor man die Schläuche wieder aufsteckt, nicht darüber noch ein Krümelchen in die Leitung wieder rutscht ...

    Das vermutete ich ja auch.
    Aber was guckt man da genau? Hatte ihn ja als erstes gleich mal rausgebaut. Ist 'ne Weile her, dass ich ihn das letzte Mal sah ... vor 2000km in etwa. Nun habe ich keinen Vergleich mehr, sehe nur, dass er außenseitig an ein paar Stellen Schleifspuren aufweist. Das ist normal?


    Verwunderlich ist nur, dass ein Wiedereinbau des Gasschiebers erstmal das Problem nicht behob und die Simson nach antreten wieder so hoch wie nur möglich drehte.
    Erst später ging es wieder - als ob sich das Problem von selbst gelöst hätte.


    Den Gasschieber werde ich auf jeden Fall provisorisch tauschen ... doch weiter nach anderen möglichen Fehlerursachen forschen.

    Durch das rotgelbe Kabel von der Grundplatte zur Verteilung, welches von da aus weiter zur Sicherungsdose führt, fließt kein Strom, erst wenn ich Bremse.
    Meine Frage, warum fließt dort kein Strom? - Anscheinend liegt ja ein Masseproblem vor aber woher bekommt das rotgelbe Kabel von der Spule die Masse her? Kann das Problem auf der Grundplatte liegen?


    Du hast den Strom gemessen, der direkt durch die Leitung von der Grundplatte zum Verteiler geht?
    Masseproblem hast du nicht, wenn da ein Strom fließt, sofern es kein Kurzschlussstrom ist - heißt ein Stromfluss von "-" nach "+" ohne Verbraucher. (Oder von "+" nach "-" ... jenachdem ob man die techn. oder die falsch notierte, aber common sense Schreibweise meint ... das bringt mich immer durcheinander!)


    Aber da muss einfach der Bremskontakt zwischengeschaltet sein. ... Grundplatte -> Verteilerdose ... Verteilerdose -> Sicherung ... Sicherung -> 63a Ladeanlage ... 51 Ladeanlage -> Sicherung ... Sicherung -> "+" der Batterie.


    Hast du Leitung übrig? Verleg mal provisorisch außen ohne Verwendung irgendwelcher bereits vorhandener Kabelbäume die Adern direkt so. Zwischenrein hängst du dann deinen Strommesser und muss 'nen Ladestrom ohne Betätigung der Bremse aufweisen.
    Da du nicht für alle Verbraucher bremsen musst, damit sie funktionieren, kann es auch nicht sein, dass du die Masse generell über den Bremskontakt laufen hast.



    Mensch, dat gibbet doch nicht. Wo fährst du denn mit deiner Schwalbe? Irgendwo in einem vertretbaren Umkreis von mir?

    Vergaser: 16N1-11


    Gasdrehgriff schau ich mir nochmals an. Ist 'ne Weile her, dass ich an dem war. Wobei er letztens erst nochmal richtig gefettet wurde. Verschraubt habe ich allerdings nicht selber - bin mir aber sicher, dass Feder und U-Halter in richtiger Position sind. Ich schau trotzdem nochmal.

    Ou lala,


    Als ich gestern an einer Ampel stand, bei eingelegtem 1. Gang und gezogener Kupplung, drehte die S50 auf einmal voll auf. Stoppbar nur mit ausmachen über Zündschlüssel.
    Daraufhin hab ich sie auf die Seite geschoben, ein zweites Mal angemacht. Dasselbe Problem natürlich im Leerlauf.
    Danach die Vesuche waren ... da wollte sie gar nicht mehr. Ging zwar noch an und drehte irgendwie, brachte aber gar keine Leistung und ging nach wenigen Metern wieder aus als hätte man den Motor abgewürgt. Sie drehte vllt. zu niedrig?


    Habe daraufhin mal den Gasschieber ausgebaut - alles noch da, wo es hingehört. Einbau erfolgreich, der Versuch wieder zu fahren nicht. Habe daraufhin mal die Zündkerze angeschaut - die sagt mir, dass das System etwas zu fett läuft. Aber momentan fahre ich auch den neuen Zylinder 1:33 ein. Nachdem ich die Kerze ein wenig sauber gemacht habe, ging's dann auch wieder. Bin heil und problemlos zu Hause angekommen.


    Woran kann's nun gelegen haben?
    Die Zündkerze hab' ich erstmal nicht im Verdacht. Ich stelle mir eher vor, dass der Fehler mech. verursacht wurde. Gasbowdenzug hakt oder klemmt aber nicht. Ebenso der Startvergaser. Das Gasschieber ist frei beweglich, zeigt aber Schleifspuren. Sollt ich den einfach tauschen?

    Hmkay ... was ist konkret der Unterschied zwischen "ruckeln" und "vibrieren"?
    Es tritt dauerhaft auf, drehzahlunabhängig. Bei höherer Geschwindigkeit wird es merkbarer - wenn auch insgesamt nicht all zu deutlich. Beim lockeren Fassen des Gasdrehgriffs bewegt man diesen mit dem ... Huppeln etwas vor und zurück mit im Takt.

    Spontan hab' ich heute gleich mal wieder den Reifenluftdruck geprüft. Der war hinten seltsamer Weise schon wieder auf 1,4bar gesunken. Jetzt sind wieder 2bar drauf - es fährt sich auch besser. Weg ist es aber nicht.

    Hi,


    Nach erfolgreichem Zylinderwechsel, umrüsten auf Vape und Erneuerung des Antriebs (anziehen des Antriebsritzels, Kettenwechsel, Kettenkasten und -schutzschläuche neu) fahre ich nun seit mehr als hundert Kilometern den Zylinder ein.
    Dabei fahre ich täglich 2x ca. 30km Strecken - was nie ein Problem war, doch jetzt habe ich danach immer Rückenschmerzen, offenbar weil die Simson beim Fahren leicht vibriert. Es fällt gar nicht so sehr auf, macht sich auf Dauer unangenehm bemerkbar. Lange Strecken will ich so nicht fahren.


    Woran kann das nun liegen? (Vor dem Umbau gab es dergleichen nicht)
    Mir fiele spontan ein:
    - Motorhalter
    - Spureinstellung
    Beides habe ich überprüft. Und gleich noch den Schwingenbolzen auf die im Buch vorgeschriebenen 40Nm angezogen. Die Stoßdämpferfedern hinten habe ich letztens gefettet (anfangs dachte ich, dass das Quietschen beim Aufsitzen oder Neigen daher kommen könnte, scheinen aber die Gummis der Schwinge zu sein. Muss ich demnächst gegen Polyamid tauschen ... )

    Hmm ... wo kann denn da nun das plötzliche Huppeln herkommen?
    - Motoraufhängung
    - Spureinstellung
    ... würden mir einfallen. Beides habe ich schon geprüft.
    Den Schwingenbolzen (S50 fahr ich) hab ich mal nach Buch wieder mit 40Nm angezogen gehabt. Und die Federn der Stoßdämpfer hinten gefettet. (Leider waren es nicht die, die quietschten. Scheint die Schwinge zu sein ... da sind noch die alten Gummis in den Lagern ... muss ich bei Gelegenheit mal gegen Polyamid-Einsätze tauschen)

    Hmkay ... bin dabei, den neuen Zylinder einzufahren.
    Nun aber huppelt es beim Fahren ... eigentlich gar nicht so sehr spürbar, doch letztlich bei einer 30km Fahrt dermaßen, dass mir der Rücken lang danach noch weh tut. o.O
    Vorher hatte ich das nicht ... Ist das huppeln/ruckeln/schütteln beim Einfahren normal? Sonst bockt die Maschine nicht, zieht auch schon schön.